High School

Fragen? Kommentare?

  • hübsche Kolonialstadt 15 km, große Schule mit Wohlfühleffekt
  • Salsa-Percussion-Musikgruppe
ab 6.750 €

Colegio Santa María de Guadalupe

Das Colegio Santa Maria de Guadalupe liegt optimal in der hübschen Kleinstadt Herédia, rund 15 km von San José entfernt. Im Vergleich zu anderen Privatschulen in Costa Rica ist das Colegio mit ca. 1500 Schülern recht groß, sodass du mit Sicherheit ein paar nette Freunde finden wirst. Zusätzlich zum regulären Unterricht werden am Colegio vergleichsweise viele extracurriculare Aktivitäten angeboten, neben verschiedenen Sportkursen gibt es z.B. auch einen Chor und es werden  hin und wieder Ausflüge organisiert.  Umgeben von einfachen Einfamilienhäusern sind es vom Colegio ca. 10 bis 15 Minuten zu Fuß ins Stadtzentrum von Herédia, einer Kleinstadt mit einigen hübschen Kolonialbauten und einem großen Platz, auf dem die Kathedrale natürlich nicht fehlen darf. Maja, die Leiterin der GLS High School Abteilung, hat diese Schule kürzlich besucht und war begeistert: "Die Schule hat mir sehr gefallen, alles ist hell, freundlich und weitläufig. Besonders nett waren Lehrer und Schüler - ein Platz zum Wohlfühlen."


Julia ist für ein halbes Jahr am Colegio Santa María de Guadalupe - mehr in ihrem Auslandsblog.

Steckbrief

Schulort
Heredia, Costa Rica
Schultyp
Private Schule
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Englisch
Spanisch
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
Wirtschaft
Größe
1500 Schüler (ca. 30 Schüler pro Klasse)
Unterbringung
Gastfamilie, EZ (in Ausnahmefällen DZ), Vollpension
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Website
www.samagu.ed.cr

Schule und Ort

Nur ca. 15 km von San José entfernt liegt Herédia, das mit seinen 42.000 Einwohnern überschaubar und sehr sicher ist. Herédia ist eine aufstrebende Stadt, und das nicht nur, weil der ehemalige Präsident Costa Ricas, Óscar Arias Sanchez, aus Herédia stammt oder die Universidad Nacional dort Studenten unterrichtet. Schon immer hatte Herédia wirtschaftlich die Nase vorn und bietet einen hohen Lebenstandard. Von hier überblickt man das zentrale Tal Costa Ricas und die Berge des angerenzenden Braulio Carrillo National Park. Von San José aus kannst du am Wochenende geführte Touren starten, z.B. in den Nebelwald Monteverde oder zum River Rafting auf dem Rio Pacuare. Vielleicht hast du aber auch das Glück, dass deine Gastfamilie dich am Wochenende zum Strandausflug an den Pazifik einlädt. In diesem Sinne: Pura Vida!

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Physik, Chemie, Geographie, Informatik
  • geisteswissenschaftlich
    Sozialkunde, Religion, Psychologie, Englisch
  • Sport
    Sport
  • musisch-künstlerisch
    Kunst, Musik
  • Wirtschaft
    Buchhaltung, Grundwissen der Betriebswirtschaftslehre, Informatik

Weitere Fächerangebote

Handarbeiten, Technisches Zeichnen, Psychologie, Touristik, Zeichnen

Außerschulische Aktivitäten

Chor, Kunst, Schulband, Fußball, Volleyball, Basketball, Tischtennis, zusätzlich organisieren die einzelnen Klassen hin und wieder eigene Ausflüge, z.B. in Museen

Ausstattung

Chemielabor, Biologielabor, Sporthalle, Gymnastikhalle, Fitnessraum, Konferenzraum (sala de audiovisuales), Cafeteria, Computerraum, Bibliothek

Galerie

Erfahrungsberichte

Susanne

Susanne aus Bensheim

susanne.koch@gmail.com

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

1. Die Menschen, meistens lachend und freundlich, manchmal aufbrausend oder ein bisschen naiv. Nicht nur vom Aussehen her (blaue Augen, blonde Haare und meine Größe findet man eher weniger) unterscheiden sich die Ticos (und Ticas) sehr von den meisten anderen Völkern, die ich kenne. Man kann lernen sie für das zu lieben, was sie sind genauso wie man auch durch sie lernt, was man an den Deutschen hat. Es ist in jedem Fall eine riesige Erfahrung, Freunde zu finden, eine "weitere Familie" kennenzulernen und überhaupt zu verstehen, wie die Menschen miteinander umgehen.

2. Die Straßen. Eine sehr persönliche Auffassung, vermutlich ist es auch in anderen Ländern so, aber wenn man (wie ich) aus einer Kleinstadt mit Fachwerkhäusern und einer ruhigen Innenstadt kommt, dann sind die überfüllten Straßen von San José, die schmalen (von Löchern übersäten) Wege nach Hause, die Schotterstraßen auf Ausflügen und die quadratisch-angelegten Städte schon eine Überraschung. Wir sind so an unsere Autobahnen und freien Himmel gewöhnt, dass die elektrischen Leitungen, die von einem Strommast zum nächsten führen, und die hin und wieder wegen Steinschlägen gesperrte Piste schocken. Nicht unbedingt im negativen Sinne, denn auch dass kann einem hinterher fehlen und es.... gehört einfach dazu. Ist aber ein großer Unterschied.

3. Die Art zu leben. Ob ich damit nun die Schule meine, die Familie, die Freundschaften oder das Essen, weiß ich selber nicht genau. Aber im Grunde ist alles Teil des Ganzen, was die Kultur und das Leben der Ticos ausmacht. Man kann es nicht beschreiben, man kann es eigentlich nur selber erleben. Und übrigens: Hinterher ist man immer schlauer. :-)

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An all die Momente. Die schwierigen und die wundervollen.

An Nachmittags-Regengüsse und Morgenhitze, Kaffeefelder und öffentliche Busse, an zu warmes Wasser und Schuluniformen.

An meine Schwester, la esquinita (meine Freunde in der Schule....), meine Gasteltern, die Reisen (v.a. mit den deutschen Freunden, die ich auch behalten werde!!!), Palmen und Mandarinen pflücken.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Das Grinsen meiner Freunde dort, die Witze, das Foto-Lächeln meiner Schwester, das Wetter, die Feuerwerke über dem Valle Central, das Budín meiner Gastmutter und ihre "no-se-puede-ir-abrazos", reingelegt zu werden von meinem Gastvater, Monteverde, es geschafft zu haben, mit den Deutschen entweder alles zu planen oder verloren zu gehen, die Umarmungen und alles was mir geholfen hat.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Mein Schultag begann schon bevor die Schule losging, denn aufgestanden bin ich um 5, dann duschen, fertigmachen, zur Bushaltestelle fahren, Bus fahren. Zu diesem Zeitpunkt ist man dann wach genug, die Busfahrt mit Lachen und Lästereien zu verbringen oder wahlweise dann doch noch ein wenig zu schlafen. In der Schule geht es um 7 los, allerdings kommen NIE alle pünktlich. Wir haben Locker, zu denen man ungefähr 700 mal am Tag geht und dort drin haben manche Leute beinahe eine Wohnung..... Die Schulstunden sind meist Doppelstunden, oft redet der Profe konstant und erklärt etwas oder wir mussten Stillarbeit im Buch machen, manchmal gibt es auch etwas interessanteres, eine Gruppenarbeit oder sogar eine Diskussion, aber leider ist das nicht die Regel. Ich war von der Schule zu Anfang etwas enttäuscht, weil ich das, was ich verstand, oft schon kannte, aber wenn man sich vor Augen hält, was auf öffentlichen Schulen gemacht wird (ohne böse klingen zu wollen...) ist das SAMAGU schon eine gute Schule. In Englisch und Mathe ist man mit deutscher Schulbildung zwar unterfordert, aber man gewöhnt sich daran, den Freunden zu helfen oder sich erstmal mit dem Verstehen der Aufgaben zu beschäftigen.... Die Sprachbarriere ist schon recht groß. Zum Mittagessen bringen viele etwas von zuhause mit, man kann sich aber auch im Soda selbst versorgen, das geht alles. Die Schule endet immer zu unterschiedlichen Zeiten, zum Ende hin war sie meist um 3 oder 4 zu Ende und dann hatte ich noch einen recht langen Heimweg vor mir. So geht es den meisten, deshalb treffen sich die Ticos unter der Woche eher selten, höchstens sehr enge Freunde, allerdings gibt es da auch andere Fälle. Wir sind es als Deutsche sehr gewohnt unseren Nachmittag mit Treffen und Hobbies vollzustopfen, das ist in Costa Rica nicht so, man muss darauf gefasst sein, die/der einzige zu sein, die/der Zeit hat, denn viele müssen lernen und es ist in CR einfach nicht so, dass man sich so viel mit Freunden trifft. Seid vorgewarnt.

Genau das macht es dann auch noch schwerer Anschluss zu finden, man hofft und wartet immer darauf, zu einem Treffen eingeladen zu werden, bis man merkt, dass die compañeros untereinander auch nicht viel mehr machen.... Zu Anfang gehen viele auf einen zu, es gibt echt nette Leute da und man kann mit einem Lachen oder einem hilflosen Blick schon neue Freunde gewinnen.

Noch ein Tipp: Sucht euch die Freunde, die IHR wollt. Es kann sein, dass es eine sehr nette Gruppe gibt, mit der ihr zusammensitzt, aber bei denen aus der anderen Klasse fühlt ihr euch wohler. Dann tut auch den Schritt und geht dahin, wo es euch besser geht, niemand wird es euch übelnehmen und die Ticos sind (zumindest in meinem Fall) da nicht nachtragend (gewesen).

Geht einfach auf die Leute zu und seid ihr selbst. Dann merkt ihr schon, wer zu euch passt und wo ihr echte Freunde finden könnt. (Auch wenn es manchmal schwer scheint).

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

So gut wie alles auf den ersten Blick. Das Essen, die Familienkonstellation, das Haus, das Bad, das Licht.... Ich habe in Deutschland zwei große Brüder und in CR eine kleine Schwester, was ein Riesen-Unterschied ist. Hier haben wir keine Haustiere dort hatten wir Kühe, Hühner, Hunde, eine Schildkröte... Das meiste ist spontaner dort, aber (da bin ich vielleicht ein Einzelfall) am Tisch war es mir dort zu still, ich habe drauflos geredet (in schrecklich gebrochenem Spanisch), weil ich es vermisste mich mit meinen Brüder um das letzte Stück Pizza zu streiten und mir die Schul- und Uni-Geschichten anzuhören. So habe ich dann gemerkt, dass es auch dort eigentlich nicht so still ist am Essenstisch, dass man Stunden in der Küche verbringt beim Abspülen redet und redet oder beim Bad putzen neue Lieder erfindet.

Jede Gastfamilie ist anders, genau wie jeder Austauschschüler, deshalb lässt das sich nie voraussagen.

Vorwarnung: Früh aufstehen, gemeinschaftlicher Hausputz, mal Probleme mit Wasser oder Stromversorgung, Witze (die man erst nicht versteht und dann erklärt bekommt und sich totlacht....), möglicherweise Zimmer teilen mit Geschwistern, finanzieller Unterschied zur deutschen Familie......

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Mit der Gastfamilie, auch mal im Internet (mit Deutschland reden...), Reisen (meist mit Deutschen, Ticos haben weder Zeit noch Geld), Besuche meiner Tías und Tíos, mal mit Freunden, Tanzkurs (nicht allzu lange....), ein Musik-Ensemble (das war genial. Total verrückt aber toll), Busfahrten (man glaubt gar nicht wie lange es dauern kann nach Hause zu kommen...) und eine Menge mehr.

Tipp: Macht einfach ein bisschen das was eure Geschwister auch machen. Dann überlegt euch, ist es das was ihr wollt. Wenn nicht, geht raus und sucht euch das was ihr wollt.

Es ist eine Menge Eigenverantwortung dabei, aber das ist die eine Sache, die ihr sicher lernen solltet: Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Sucht euch ein paar Austauschschüler mit denen ihr reisen könnt, REDET mit eurer Gastfamilie (euer Spanisch ist gut genug!!), wenn ihr etwas verbessern könntet, gestattet euch auch Heimweh zu haben, aber macht einfach was. Organisiert euch Reisen, wenn euch das hilft, wechselt die Gastfamilie oder trefft die Entscheidung zu verkürzen (oder zu verlängern), ich weiß Entscheidungen sind verdammt schwer, aber es bringt nichts sich in sein Heimweh zurückzuziehen und vor sich hinzudümpeln. Auch wenn ihr's nicht glaubt, ihr wisst wirklich was am besten ist für euch. Und am Ende werdet ihr belohnt werden, denn meiner Meinung nach wird es am Ende der Zeit immer am schönsten. Es ist auch schwer, das möchte ich, dass ihr es wisst, aber wenn man es schafft, dann ist es ein wunderbares Gefühl und in einem Moment macht man die Augen auf und denkt sich: "Hier bin ich und jetzt gerade ist es genau so, wie es sein soll." Das hört sich alles komisch an, aber es ist wirklich so. Euch sollte eins klar sein: Ein Auslandsjahr verändert und prägt einen wie kaum etwas anderes und jeder macht ganz eigene Erfahrungen. Man muss es wirklich wollen und dann versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wenn man sich durchbeißt und ein bisschen Glück hat, dann wird es auf jeden Fall etwas ganz, ganz Besonderes.

Christine

Christine aus Vechta

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Es ist schwer sich auf nur drei Unterschiede zu beschränken, da wirklich alles vom ersten Tag an anders ist als in Deutschland.

Ein wesentlicher Unterschied sind aber vor allem die Menschen. In Costa Rica sind alle so freundlich und hilfsbereit. Man fängt oft an mit Leuten, die man gar nicht kennt, sei es an der Bushaltestelle, im Bus, in Geschäften oder sonstwo zu reden und sich anzufreunden. Vor allem aber zeigt sich das dadurch, dass man immer freundlich aufeinander zu geht und sich stets mit einem Küsschen auf die rechte Wange begrüsst oder mit Umarmungen. Die Menschen, die ich kennengelernt habe, sind einfach so wundervoll!!!

Ein anderer grosser Unterschied ist auch, dass das Familienleben in Costa Rica sehr ausgeprägt ist, alle in meiner Gastfamlie haben zum Beispiel zusammen gekocht, gesungen, gelacht und geputzt... es hat richtig Spass gemacht. Gleichzeitig werden "Kinder" in Costa Rica aber auch SEHR behütet, dass heißt normalerweise erlauben Eltern einem nicht, abends wegzugehen und viel alleine zu unternehmen, da sie einen sehr beschützen wollen.

Das liegt vielleicht auch an der Sicherheit. Fast alle Häuser besitzen hohe Zäune und öffentliche Einrichtungen wie Supermärkte, Schulen haben zusätzlich sogar Wachen rund um die Uhr, einfach um möglichen Einbrüchen vorzubeugen. Auch sollte man keine elektronischen Wertgegenstände wie Handys, Kameras, iPods auf der Strasse sichtbar mit sich herumtragen, da die Kriminaltät einfach höher ist und man überfallen werden könnte. Mir ist so etwas zum Glück nicht passiert, da meine Gastfamilie mir von Anfang an erklärt hat, wie man sich am besten verhält und ich deshab immer vorsichtig war.

Natürlich ist auch das Essen ein Unterschied ;) Es gibt fast immer Reis mit Bohnen (arroz con frijoles) was sich "gallo pinto" nennt. Das ist das Nationalgericht. Bei meiner Gastfamilie gab es das immer am Wochenende zum Frühstück und manchmal auch während der Woche als Mittagessen. Bei uns wurde jeden Morgen ein ganzer Topf Reis gekocht, der wird dort wirklich mit allem gegessen, ist aber echt lecker :P

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als allerallererstes denke ich natürlich an meine liebe Gastfamilie, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist und mir auch ziemlich fehlt...

Natürlich auch an die Schule, die toll war und mir jeden Morgen Spass gemacht hat, an alle meine Freunde und alle mit denen ich zu tun hatte...

Aber die Natur hat mich auch ziemlich beeindruckt, die tollen Strände, Vulkane, Wasserfälle, Flüsse, Palmen, Kokosnüsse, Berge... besonders genossen habe ich auch die Sonne und die Wärme/Hitze; die überschwemmungsartigen, plötzlichen Regenfälle, die kurzzeitig den ganzen Schulhof unter Wasser gesetzt haben (ich war in der Regenzeit da); die Wolken, die imposante Firguren am Himmel gebildet haben; und der wahnsinnig schöne türkis-blaue Himmel, der einem jeden Morgen beim Aufstehen durch sein reines Blau den Tag versüßt!!!!!!!

Ich könnte jetzt ewig weiter so von dem Land und den Leuten schwärmen... lasse ich aber lieber, wei ich alles sonst nur noch mehr vermissen werde, als ich es ohnehin schon mache :(

aber eines noch: ... COSTA RICA ist einfach SUPERTOLL!!!!!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mmh, schwer zu sagen, denn eigentlich hat mir vieles gut gefallen. Besonders gefallen haben mir der Himmel, die Sprache...

alle Momente in denen ich genossen habe dort zu sein ;)

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich musste immer schon um 5.00 aufstehen, weil gegen 6 Uhr immer die Buseta (privater Schulbus, der einen direkt vor der Haustür abholt) gekommen ist. Um 7 hat dann die Schule angefangen, das ist in ganz Costa Rica so (es wird nämlich IMMER um 5 hell und um 18 dunkel, daher beginnt man den Tag früher, um das Licht der Sonne auszunutzen...)

Da das SaMaGu (die verbreitete Abkürzung des Colegio Santa María de Guadalupe) eine katholische Schule ist, die von einem Schwesternorden verwaltet wird, beginnt jeder Tag mit einem Morgengebet, dem Ave María. Währen des Gebetes bleiben alle immer stehen, denn ist ist verboten dabei herumzulaufen, jeden Montagmorgen wird außerdem die Nationalhymne gesungen!!! =)

Man geht danach in die Aula des jeweiligen Lehrers (es ist nämlich so, dass die Lehrer feste Aulas haben und die Schüler immer in die Aula des Lehrers gehen (also umgekehrt wie in Deutschland...)). Wir hatten kleine Holztischchen, die man sich dahin gezogen hat, wo man grade sitzen wollte (meistens saßen wir alle so eng aufeinander, dass wir gar nicht mehr aus unseren Tischchen aussteigen konnten, jeje ...) Jede Unterrichtsstunde hat 40min, an unserer Schule hatten wir fast täglich 11 davon, alo meistens von 7 Uhr morgens bis 3.30 am Nachmittag.

Nach vier Stunden hatten wir große Pause, ich bin dann immer mit meinen Freunden auf die Stufen vor der Schule gegangen, wo wir noch viele andere getroffen haben :D es hat immer wirklich Spaß gemacht, alle waren immer lustig drauf... nach der 9ten Stunde hatten wir dann immer Mittagspause. Richtig viele Schüler haben sich das Essen von zu Hause vorgekocht mitgenommen und in einer der 12 Mikrowellen warmgemacht. Aber natürlich gab es auch die Möglichkeit sich in der Schulkantine ein gesundes Menü oder in der Soda (Cafetería) ein Fastfood-Menu für nicht mehr als 1,50 € umgerechnet zu kaufen. Da meine Gastmutter aber immer für alle morgens schon das Mittagessen gekocht hat, hatte ich fast immer den Vorteil eigenes Essen dabei zu haben --- wirklich seeeeeeeehr lecker, denn meine Gastmutter versteht einfach gut zu kochen :P :P :P

Nach der Schule wurde man wieder von der Buseta abgeholt und bis vor die eigene Haustür gebracht! ;)

Mein allererster Schultag hat natürlich erstmal chaotisch angefangen, denn in dem Gedränge an der noch unbekannten Schule hatte ich auf einmal meine Gastschwester verloren. Sie hat mich erst nach 20min wiedergefunden und danach wurde ich richtig in der Schule angemeldet. Ich bin in eine 10te Klasse gekommen, denn die 11te ist in Costa Rica schon der Abschlussjahrgang.

Dann gings erstmal die Schuluniform kaufen. Am Samagu besteht sie aus einer grünen Hose und einem grauen Poloshirt mit Schullogo, natürlich noch hübsche graue Socke in schwarzen Ballerinas dazu .. ;)

Dann wurde ich von der Sekretärin in meine Klasse geführt. Die Vorstellung war echt so eine typische, die jeder aus irgendwelchen Filmen kennt... So in der Art "Das ist eure neue Mitschülerin Christine aus Deutschland, sie wird jetzt bis zum Ende des Schuljahres bei uns bleiben..." aber natürlich auf Spanisch... Der Lehrer war auch gleich sehr nett aber auch die ganzen Mitschüler, von denen viele gute Freunde geworden sind, wir haben viel zusammen gemacht, gelacht, sind ins Kino gegangen, und haben auch jetzt noch Kontakt!! Meine Klasse war echt toll!

Das zur Schule gehen hat mir wirklich immer viel Spass gemacht.

An meinem letzten Schultag haben mir alle zum Abschied meine Uniform beschrieben, das ist so üblich... natürlich habe ich die Uniform mitgenommen und sie in mein Zimmer gehängt, alle haben so nette Sachen drauf geschrieben...

Ich kann das SAMAGU als Schule wirklich nur weiterempfehlen, es gibt viele Clubs, die Leute sind nett und alles!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

In Costa Rica hatte ich eine wirklich große Familie!!!

Es war einfach immer was los... total schön ;)

Ich hatte 5 Gastgeschwister, darunter 4 große Brüder im Alter von 26 bis 21, mit denen es immer viel zu lachen gab; außerdem noch meine 16jährige Gastschwester, mit der ich mich auch super verstanden habe :D Am Wochenende kamen dann noch meine kleinen Gastnichten und Neffen... einfach PURA VIDA!!!

Man merkt echt die Ruhe und Gastfreundschaft, ich kann das nicht beschreiben, ganz anders als Deutschland...

Ich würde am liebsten sofort wieder zurück zu meiner Familie nach Costa Rica!!!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die Ticos machen eher nicht so viel in ihrer freien Zeit (im Gegensatz zu Deutschland), sie genießen einfach zu Hause zu sein, zu kochen, fernzusehen... das gleiche habe ich dann natürlich auch oft gemacht.

Außerdem bin ich aber noch einmal pro Woche zum Tanzkurs nach Heredia gefahren, was ich meistens mit einer Shoppingtour durch Heredia vorher verbunden habe. Ich war noch im Schulchor, von dem aus wir auch Ausflüge gemacht haben und auf Wettbewerben gesungen haben und war noch im Volleyball-Club der Schule.

Ab und zu bin ich mit Freunden in die Mall gefahren, ins Kino gegangen, einfach mit Freunden was gemacht.

Also schon relativ viel für CostaRicanische Verhältnisse.

Es hat immer sehr viel Spass gemacht, ich habe viel gelernt, nebenbei fließend Spanisch gelernt... und einfach diese ganzen einzigartigen Erfahrungen, die einem für immer bleiben werden. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung nach Costa Rica zu gehen. =)

Ich kann nur sagen dass es mich einfach fasziniert hat!!! Ich werde wirklich versuchen so schnell wie es geht wieder zurück zu meiner zweiten Heimat und meiner zweiten Familie zu kommen!!

 

Preis

Preis Schuljahr
12.850 Euro

ohne Flug: 11.450 Euro

Preis Semester
8.250 Euro

ohne Flug: 6.850 Euro

Preis Trimester
6.750 Euro

ohne Flug: 5.350 Euro

Zusatzkosten

Schuluniform (ca. 100 Euro) und Schulmaterial

GLS Leistungen
  • Hin- und Rückflug ab Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg (bei Buchung mit Flug). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulaufenthalt in Costa Rica wie gebucht
  • Gastfamilienunterbringung und Verpflegung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie)
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in Costa Rica
  • Nachweis über den Schulaufenthalt in Costa Rica
  • Unterstützung bei der Visumbeantragung
  • kostenlose Orientierung in Costa Rica bei Programmbeginn im Februar und Juli
  • Costaricanische Sim Karte mit 5€ Startguthaben
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Costa Rica gehen

Zusätzlich buchbar

Im Preis nicht enthalten

  • evtl. Kosten für Schulbücher, Schuluniform, Mittagessen in der Schule, Schulbus, außerunterrichtliche Aktivitäten
  • empfohlenes Taschengeld: ca. 200 € pro Monat
  • Kosten der Visumbeantragung für Aufenthalte ab 6 Monaten (ca. 200 EUR)
  • Ausreisesteuer (ca. 30 USD zahlbar am Flughafen bei Abreise)

Druckversion dieser Seite