High School

Fragen? Kommentare?

Austauschjahr an einer Privatschule bei San Francisco
  • in der Nähe von San Francisco (80 km entfernt)
  • sehr gutes Sport- und Kunstangebot
ab 23.240 €

Justin Siena High School

80 km von San Francisco entfernt liegt Napa, eine von Weinbergen umgebene Kleinstadt. Diese Schule ist die einzige Privatschule der Stadt und zu ihren Alumni gehören Prominente wie u.a. ein Sohn des Regisseurs Francis Ford Coppola. Diese High School hat eine römisch-katholische Ausrichtung, doch sie nimmt Schüler und Schülerinnen aller Konfessionen auf. Die Schule hat ein sehr großes Angebot im Bereich Sport sowie im Bereich Kunst, Musik, Theater. So zum Beispiel gibt es ein eigenes Musik- und Kunststudio. 

Steckbrief

Schulort
Napa, Kalifornien, USA
Schultyp
Private Schule
Schulart
Internat
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Chinesisch
Französisch
Spanisch
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
Besonderheit
katholische Schule
Größe
ca. 650 Schüler
ca. 18 Schüler pro Klasse
25 internationale Schüler
Unterbringung
Gastfamilie mit DZ oder EZ oder Internat; Vollpension
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
nein
Es gibt zwar keine Schuluniform an der Justin Siena High School, jedoch herrscht ein strenger Dress Code.
Website
www.justin-siena.org

Schule und Ort

Die hübsche, 60 000 Einwohner zählende Stadt Napa liegt mitten im Sonoma Valley in Kalifornien. Diese Region ist bekannt für ihre zahlreichen, landschaftsprägenden Weinberge und wird deshalb auch Kaliforniens “Weinland“ genannt. In Napa ist alles zu finden, was man zum Leben braucht: eine Auswahl an Restaurants, Cafés, Kinos, Einkaufszentren etc., sowie Sportveranstaltungen, Theateraufführungen oder Museen. Es werden genügend Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung geboten. Auch die Metropole San Francisco ist nur ca. 1 Stunde im Auto entfernt und eignet sich somit ideal für Wochenendausflüge.

Die 1972 gegründete und von der “Western Association of Colleges and Schools“ anerkannte Justin Siena High School hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre Schüler optimal auf die Anforderungen eines weiterführenden Studiums vorzubereiten. 99% der Absolventen besuchen im Anschluss ein College oder eine Universität. Das weitgefächerte Kursangebot, sowie eine Vielzahl an Aktivitäten, helfen den Schülern, neue Interessen und Talente zu entdecken und weiterzubilden.

Das hochqualifizierte und hilfsbereite Lehrerkollegium unterstützt sie in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, ehrgeizigen und kreativen jungen Menschen. Der Unterricht findet im Blocksystem statt. Das heißt, jeweils vier der sechs Fächer werden immer am Montag, Mittwoch und Freitag unterrichtet. Die anderen beiden Fächer dienstags und donnerstags. Hier findest du eine Campus Map der Justin Siena High.

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik (Algebra, Geometrie, Analysis, Trigonometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung), Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Programmierung, Umweltwissenschaft, Geologie, Technik, Sportmedizin
  • geisteswissenschaftlich
    Englisch (Sprache und Literatur), Weltliteratur, Amerikanische Literatur, Public Speaking, Geschichte, Psychologie, Christlicher Religionsunterricht, Weltreligionen, Politik, Strafrecht
  • Sport
    Die sportlichen Aktivitäten werden von den Jahreszeiten bestimmt: Basketball, Baseball, Football, Fußball, Geländelauf, Volleyball, Softball, Cheerleading, Golf, Tennis, Langstreckenlauf, Schwimmen, Wrestling, Water Polo, Lacrosse
  • musisch-künstlerisch
    Kunst, Kunstgeschichte, Musik, Jazz Band, Chor, Tanzen, Theater, Theaterproduktion, Fotografie, Grafikdesign, Film
  • Wirtschaft
    Wirtschaft

Weitere Fächerangebote

Yearbook

Außerschulische Aktivitäten

Schülerzeitung, Schülervertretung, Ökologie Club, Amnesty International, BBQ Club, Kulinarischer Club, French Club, Italian Club, Spanish Club, Scheinprozess, Teenage Republicans & Young Democrats, Outdoor Club, Student Ambassadors

Ausstattung

Laboratorien
Bibliothek
Computerräume
Musik- und Kunststudio
Turnhalle
Spielfelder
Golfplatznutzung
Tennisplätze
Geländelaufstrecke
Training-/ Fitnesscenter
Cafeteria/ Multifunktionsraum
iPAD für jeden Schüler

Bemerkungen

Schüler wählen sechs Fächer, Religionsunterricht ist Pflicht.
In den Schulgebühren sind Schulbücher und Transportkosten schon enthalten.

Galerie

Erfahrungsberichte

Greta

Greta aus Düsseldorf

gretawr2407@hotmail.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Mittlerweile sind schon mehr als 6 Monate seit meiner Heimkehr aus Kalifornien vergangen, doch ich denke immer wieder gerne an die Monate im sonnigen Napa zurück.

Vor meinem Abflug wurde mir immer wieder erzählt, wie offen die Amerikaner doch wären und wie schnell man neue Freunde finden würde, doch schon nach der ersten Schulwoche wurde mir klar, so einfach wird das nicht. Denn Amerikaner sind im Grunde genommen genauso wie wir. Und wir gehen auch nicht direkt auf neue Leute zu und laden sie direkt zur nächsten Gartenparty ein. Es dauerte einige Wochen bis man mit ihnen in Kontakt kommt und sich besser kennenlernt. Sportaktivitäten nach der Schule erleichterten dies erheblich!

So also lief es darauf hinaus, dass ich im Tennisteam landete und wir jeden Tag nach der Schule 2 Stunden Training hatten. Und zweimal die Woche auch Auswärtsspiele. Hieß, die ganze Rasselbande (das meine ich wirklich ernst) wurde früher aus dem Unterricht entlassen, rannte in die Umkleide, um sich so schnell wie möglich umzuziehen. Danach ab in den Bus und um die gute Laune aufrecht zu erhalten, wurde lautstark gesungen, was bei meinem Tenniscoach leider nicht wirklich gut ankam. Denn seine Laune wurde von Mal zu Mal schlechter. Nun ja, das zum Tennis.

Doch was für mich ein riesengroßer Unterschied war, waren die Partys. In Deutschland kennt man Partys entweder als in die Disco gehen, die gute Musik geniessen und ein bisschen dazu tanzen oder als Gartenparties für Ältere, die dort dann die neusten Neuigkeiten austauschen. In Amerika jedoch heißt Party, wie ein wildgewordenes Känguru auf der Tanzfläche herum zu hüpfen, Skittels und Smarties in sich hineinzustopfen und die Lehrer bewundern, wie sie sich durch die Menge quetschen können, um Ordnung zu bewahren. Ja, und ob man es glaubt oder nicht, das Ganze tut man sich ohne ein Schlückchen Alkohol an, denn das ist ja nicht erlaubt.

Von den Parties also zu den Footballspielen..

Bei denen ist dann wirklich die ganze Schule dabei und es wird angefeuert, bis man heiser ist. Falls es kalt sein sollte, bringt man ein paar Decken mit, am besten mit dem Logo der Schule, dazu noch ein Red Bull oder einen ähnlichen Energydrink, damit man während der langweiligen Phasen des Spieles nicht einschläft und nicht zu vergessen das Heftchen, in dem alle Namen der Spieler mit den entsprechenden Nummern auf dem Rücken genannt sind, damit man auch weiß ,wen man anfeuern muss.

Ist das Spiel vorbei und das Team hat auch noch gewonnen, fährt die ganze Mannschaft inklusive Fans zu In& Out(sowas wie McDonalds, nur viel, viel besser und angeblich auch gesünder)und feiert den Sieg. Meistens hat man jedoch dann nur eine Mitfahrgelegenheit dorthin und steht nachher da, weil keiner Lust hat einen nach Hause zu fahren. Also bleibt einem mal wieder nur übrig, die Gastfamilie zu nerven und sie darum zu bitten, einen abzuholen. Da ich wirklich die beste Gastfamilie hatte, die man sich wünschen kann, war es auch kein Problem nach Hause zu kommen.

Wo wir schon mal bei der Gastfamilie sind, kann ich direkt anfangen zu schwärmen.

Eigentlich sagt man ja, die Amerikaner würden nur aus Dosen essen, nur Aufbackpizzen in den Ofen schieben und sich so ungesund ernähren wie es nur geht, doch das kann ich wirklich nicht bestätigen.

Meine Gastmutter hat jeden Abend frisch gekocht, wir hatten ständig frisches Obst griffbereit und neben Gatorade, Cola, Fanta, Red Bull und ähnlichem, gab es immer riesen Kanister Milch, O-Saft, Apfelsaft und Wasser.

Meine Gastfamilie war auch in Sachen Reisen sehr aktiv. Ich glaube, ich könnte meinen Auslandsaufenthalt auch Urlaub in Kalifornien nennen, denn ich war von der Mexikanischen Grenze bis hoch zur Kanadischen fast überall. Zwei Wochen nach meiner Ankunft ging es direkt nach Los Angeles, wo wir, wie fast alle Amis, ins Disneyland pilgerten. Danach ab nach Hollywood und an den Venice Beach. Abends ein bisschen shoppen und ein Abendessen am Strand von Santa Monica. Am nächsten Tag haben wir noch schnell die University of Los Angeles besichtigt, weil meine Gastschwester grade auf der Suche nach dem geeigneten College war und dann ging es schon wieder nach Hause. Am nächsten Wochenende fuhren wir nach San Francisco, was ich dann auch die Wochen darauf immer wieder gemacht habe, weil es mit der Fähre nur 45 Minuten von meinem Wohnort entfernt war.

Wenn sie jetzt denken, das wären meine Reisen gewesen, falsch gedacht.

Ich war in meiner kurzen Zeit außerdem noch in Fort Bragg (Nord Kalifornien), wo ich die meisten Hippies und die höchsten Wellen in meinem kurzen Leben gesehen habe. Dort habe ich das schönste und womöglich einzige Thanksgiving gefeiert. Ich hatte morgens beim Frühstück den Ausblick aufs Meer und auf wilde Hirsche. (etwas außergewöhnlich, ist mir klar) Mittags hatte ich den Ausblick auf ein riesen Buffet mit allem was man sich vorstellen kann und abends auf den wunderschönen Sonnenuntergang.

Dann war ich noch im Half Moon Bay. Dort wohnte meine Gasttante, die mich übers Wochenende eingeladen hatte. Also fuhr ich morgens mit meinem Gastvater los, der mich zum vereinbarten Treffpunkt in Berkeley brachte. Da holte mich meine Gasttante ab, die mir direkt auf der Fahrt schon erzählte, was sie mit mir vorhatte. Also wurde ich direkt nach der Ankunft schon mit den besten Sandwiches der Stadt gefüttert, dannach ausgestattet fürs Reiten und dann hieß es ab an den Strand und im Jagdgalopp durch die Wellen. Abends haben wir ein Barbecue am Strand gemacht mit Lagerfeuer, Marshmellows und Meeresrauschen im Hintergrund. Am nächsten Tag waren wir in Stanford shoppen und dann war mein Wochenende auch schon vorbei.

Die nächste Reise ging dann nach Northstar, ein Skigebiet am Lake Tahoe. Wir sind um 5 Uhr morgens losgefahren, was einen natürlich freut wenn man Langschläfer ist. Dort waren wir für einen Tag Skifahren und ich muss sagen, für begeisterte Skifahrer ist es eine Reise wert.

Die letzte Reise ging nach San Diego( wir sind auch mal wieder um 5 Uhr morgens losgefahren) und selbst Ende Dezember sind dort noch Temperaturen von 24°C, was mir persönlich wirklich gut gefallen hat. Wir haben Surfern zugeschaut, uns das älteste Hotel angeschaut, wo selbst schon Marilyn Monroe Filme gedreht hat, und sind Fahrrad gefahren. Das schlimmste daran war, das mein Gastbruder und ich noch nicht 18 waren und wir beide einen Helm tragen mussten, weil mein Gastvater sehr genau die Gesetze beachtete.

Doch was ich sehr lustig fand war, dass mein Gastvater zwar sehr genau die Regeln beachtete, doch das mit dem Alkohol nicht sehr ernst nahm. Er hatte einen eigenen Weinberg und half man ihm beim Abfüllen oder Ernten, bekam man gerne mal ein Schlückchen zum probieren.

Schule war auch ein Thema für sich.

Hier in Deutschland ist man es gewöhnt früher rausgelassen zu werden, wenn man mit dem Thema durch ist. In Amerika ist das ein Tabu. Da wartet man stattdessen auf seinen Plätzen, bis es schellt und man sich endlich erheben darf, um den Raum zu verlassen. Auf die Toilette darf nur gegangen werden, wenn man sich nachher ein“ Greenslip“ holt und somit die Bestätigung holte, dass man auf Toilette war und nicht woanders. Kam man zu spät, wurde ein neuer Greenslip eingefordert, hatte man zwei, bekam man eine „Detention“, das englische Wort für Nachsitzen. Ich habe in meinem halben Jahr nur eine bekommen, worüber ich einerseits glücklich war, doch trotzdem war es komplett verwirrend, weil mir das aus Deutschland nicht bekannt vorkam.

So bestand also mein halbes Jahr quasi nur aus Reisen, Schule und Verwunderung über das Amerikanische System. Doch wenn mich jemand fragen würde, ob ich jemals nochmal dort leben wollen würde, würde ich auf jeden Fall Ja sagen. Amerika hat mich wirklich sehr beeindruckt, der Lebensstil der Amerikaner sowieso und die Lebensfreude überträgt sich schnell auf einen selbst.

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

 

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

 

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

 

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

 

 

Julia

Julia aus Raesfeld

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Der größte Unterschied war für mich, dass man sehr abhängig von einem Auto ist, da nur wenige öffentliche Verkehrsmittel vorhanden sind.

Ein weiterer Unterschied war natürlich auch der Schulalltag. Die Schulstunden dauern manchmal bis zu 80 Minuten und man hat praktisch jeden Tag die gleichen Fächer, woran man sich aber relativ schnell gewöhnt.

Weiterhin gab es auch ein viel größeres Angebot an Fast Food Restaurants und die Supermärkte hatten teilweise durchgehend geöffnet.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als Erstes denke ich an die Zeit bei meiner Gastfamilie und die Leute, die ich dort kennengelernt habe.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Amerikaner sehr offen sind und ich daher sehr schnell Freunde gefunden habe.

Meine Gastfamilie hat auch viel mit mir unternommen. So war ich z.B. oft in San Francisco, was ungefähr eine Stunde Fahrt entfernt liegt.

Auch mein Englisch hat sich so stark verbessert, dass ich es jetzt fließend sprechen kann.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule hat um 8 Uhr morgens begonnen und war um 14.40 Uhr zu Ende. Der Stundenplan war am Anfang ein wenig verwirrend und kompliziert, aber nach einiger Eingewöhnungszeit stellte auch dieser kein Problem mehr da. Außerdem waren meine amerikanischen Mitschüler diesbezüglich sehr hilfsbereit.

Manchmal dauert eine Stunde 45 Minuten, manchmal bis zu 80 Minuten. Dafür hat man dann zwischen den Stunden jeweils eine 10-minütige Pause und nach der 4.Stunde eine 40 Minuten dauernde "lunch break".

Normalerweise bekommt man in jedem Fach schriftliche Hausaufgaben auf, die entweder am nächsten Tag eingesammelt und benotet werden, oder man muss sie online einreichen.

An zwei Tagen in der Woche hat man zusätzlich zwei Mal eine je 40 Minuten dauernde Freistunde, in der man mit Lehrern sprechen kann, wenn man den Stoff nicht verstanden hat oder Hausaufgaben machen kann.

 

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Zu Beginn meines Aufenthaltes in meiner Gastfamilie habe ich mich noch eher wie ein Gast gefühlt, da man die gegenseitigen Erwartungen noch nicht kannte, aber nach und nach wurde ich immer mehr in das Familienleben integriert, sodass ich mich bald wie ein richtiges Familienmitglied gefühlt habe.

Anders als in Deutschland war, dass in der Woche das Familienleben erst abends stattgefunden hat, da man sehr lange in der Schule ist. Daher wurde in meiner Gastfamilie sehr viel Wert auf das gemeinsame Abendessen gelegt, bei dem jeder von seinem Tag berichtete.

Am Wochenende haben wir dann aber viel gemeinsam unternommen.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule habe ich oft mit meiner Gastschwester Tennis gespielt.

Oft auch bin ich mit Freunden zur Mall gefahren oder wir waren im Kino. Manchmal haben wir uns auch einfach bei jemandem zu Hause getroffen.

Am Wochenende habe ich viel mit meiner Gastfamilie unternommen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Kristina

Kristina aus Paderborn

kristina89@mac.com

5 Monate USA – eine einfach unvergessliche Zeit

Von August bis Dezember 2006 habe ich ein Semester in den USA an einer privaten Highschool verbracht. Diese wunderschöne Zeit durfte ich in Napa/Kalifornien verbringen und ich würde jederzeit wieder zurückfliegen, es war einfach ein unbeschreibliches Erlebnis und wahrscheinlich die beste Zeit, die ich je in meinem Leben gehabt habe.

Die Vorbereitung:

Die Vorbereitung für die Zeit in den USA habe ich schon sehr früh begonnen, mehr als ein Jahr bevor ich dann endlich die Reise in mein neues unbekanntes Leben antreten durfte.

GLS hat mich dabei super unterstützt und vorbereitet mit Seminaren und Gesprächen mit Fachkräften, die mir dabei geholfen haben das richtige Programm für mich zu finden und ich denke ich habe genau das richtige Highschool Programm gefunden und somit eine unvergessliche Zeit erleben können.

Die Vorbereitungszeit war eine sehr spannende, aufregende Zeit und mit viel Nervosität verbunden. Ich denke das Beste an der Zeit war, als ich endlich das Profil meiner super netten Gastfamilie zugeschickt bekam. Von diesem Zeitpunkt an weiß man, dass es bald losgeht und man sich nicht mehr auf das Ungewisse freuen muss.

Die Highschool

Da ich mich zu einem privaten Highschool Programm entschieden habe, konnte ich mir die Schule aussuchen, welche ich in den nächsten 5 Monaten besuchen möchte, und somit auch  den Staat und die Stadt. Nach Beratungsgesprächen mit Mitarbeitern bei GLS und ausführlichen Informationen über die einzelnen Schulen habe ich mich dann für die Justin-Siena Highschool in Napa/Kalifornien entschieden.

Ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde, ich würde diese Schule jederzeit wieder besuchen.

Die Highschool ist in den USA komplett anders als in Deutschland und wahrscheinlich auch der größte Unterschied an den ich zurückdenke zwischen den USA und Deutschland.

Angefangen hat die Schule jeden Tag um 8Uhr morgens und ging meist bis 14Uhr oder 15Uhr. Zuerst war dies eine große Umstellung, jedoch gewöhnt man sich sehr schnell daran und da man eine lange Mittagspause von 45Minuten hat, hört es sich schlimmer an, als es eigentlich ist.

Auch die Fächer sind anders, ich hatte nur 7 Fächer zu wählen und auch das Angebot der Fächer ist sehr anders als in Deutschland. Man konnte zum Beispiel Fächer wie Fotografie, Tanzen, Chor, Anatomie des Körpers etc. wählen.

Da es in den USA keinen Unterschied zwischen Haupt-, Realschule und Gymnasium gibt kann man Fächer wie Englisch, Mathe, Biologie, Chemie etc. in verschiedenen Schwierigkeitsgraden nehmen, welches zum Teil wichtig ist wenn man zum College gehen will. Wenn man jedoch nur einen Auslandsaufenthalt und seinen Abschluss in Deutschland macht, ist das um einiges lockerer mit der Fächerwahl und man kann sich ruhig einige von den Fächern aussuchen, die es in Deutschland nicht gibt, was ja richtig spannend sein kann. Überhaupt ist der Sinn einer Highschool aus meiner Sicht, nicht nur stures büffeln, sondern die Ausbildung zu teamfähigen und netzwerkfähigen Amerikanern zu fördern, eben die Vorbereitung fürs College oder die University. „Networking“ und „Diversity“ sind oft benutzte Vokabeln an meiner Highschool. So bin ich z.B. froh und stolz, daß meine beste Freundin eine Chinesin aus Hongkong ist. Wir werden sicher Freunde fürs Leben bleiben.   

Außerdem gibt es an der Justin-Siena ein so genanntes Tutorial, welches 2-mal in der Woche vor der Mittagspause angeboten worden ist, in welchem man zu Lehrern hingehen kann wenn man Hilfe braucht.

Im Allgemeinen macht es zum Teil mehr Spaß in den USA zur Schule zu gehen, zum einen weil es einfach eine ganz neue und spannende Erfahrung ist, zum anderen ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern auch mehr freundschaftlich als autoritär und an den Schulen herrscht ein enormer „Schoolspirit“. Jeder ist stolz auf seine Schule und man kann alles Mögliche kaufen, wo das Logo der Schule abgedruckt ist oder der Name und jeder trägt diese Sachen mit Stolz und identifiziert sich mit seiner Schule.

Freizeit

Die Freizeit verbringt man unter der Woche meist an der Schule und beteiligt sich an sportlichen Aktivitäten oder Clubs, welche sich jedoch meist in der „lunch break“ treffen.

Ich habe nach der Schule mit dem Golfteam der Mädchen der Schule trainiert und es hat super viel Spaß gemacht. Die meisten Schüler machen nach der Schule Sport, spielen Football, Tennis, Baseball, Waterpolo, Fußball oder Ähnliches. Das Sportangebot der Schulen variiert an jeder Schule, aber man schließt die meisten Freundschaften in dem man einem Team beitritt, da es einfach dazugehört und man sich dort einfach trifft und während der Woche seine Zeit zusammen verbringt.

Man ist wochentags meistens erst abend wieder zuhause. Dann wird gegessen und Hausaufgaben müssen auch noch gemacht werden. Und so ist der Tag schon wieder vorbei.

An den Wochenenden trifft man sich dann gerne mit Freunden oder geht shoppen oder besucht andere Städte. Das hängt jedoch von der Gastfamilie und den eigenen Interessen ab denke ich.

Wir sind zum Beispiel auch jeden Freitag zu den Footballspielen meiner Schule gegangen, zu welchem meist auch fast die ganze Schule geht. Es ist einfach ein Event der Woche, auf daß sich jeder freut. Dort kann man dann seine Freunde treffen, neue Kontakte knüpfen und einfach nur Spaß haben und das Spiel gespannt verfolgen.

Gastfamilie

Die 3 spannendsten Momente der Reise in die USA sind wahrscheinlich der lange Flug alleine, dann das Treffen mit der Gastfamilie und der erste Schultag. Hat man dies hinter sich, kann man die Zeit einfach nur noch genießen.

Ich persönlich war mit meiner Gastfamilie rundherum zufrieden. Nachdem ich das Profil meiner Gastfamilie bekommen habe, habe ich sie noch am gleichen Abend gespannt angerufen und sofort gemerkt dass sie super nett sind. Und nach diesem Anruf  habe ich mich noch mehr auf das Semester in dieser neuen Familie gefreut.

Als ich dann in San Francisco am Flughafen ankam, war ich total nervös: Immigration, Customs, holt mich wirklich wer ab???. Doch es klappte natürlich bestens,  man fühlt sich einfach gut nach dem ersten Zusammentreffen mit der Familie.

Ich habe den Eindruck, dass GLS die Gastfamilien sehr gut aussucht und auch als ich in den USA war, war immer eine Ansprechperson bereit, zu der ich mit meinen Problemen gehen konnte und welche sich nach mir und dem Leben und der Zufriedenheit mit meiner Gastfamilie erkundigt hat.

Zuerst war es schon komisch auf einmal in einer anderen Familie zu sein und mit denen zu Leben, jedoch wird es zu einem sehr schönen Erlebnis wenn man sich einfach auf das neue Umfeld einlässt und offen ist.

Meine Familie hat es mir sehr leicht gemacht mich wohl zu fühlen. Ich hatte mein eigenes Zimmer mit Bad und einem herrlichen Blick auf die Weinberge im Napa-Valley. Auch das Essen war ein Gedicht mit vorwiegend kalifornischer, stets frischer und leichter Küche. In kürzester Zeit war ich völlig in die Familie integriert. Wir haben viel gemeinsam unternommen, Freunde und Verwandte im Großraum San Francisco und Los Angeles besucht. Da ich auf einem Weingut lebte habe ich auch ganz nebenbei eine Menge über Wein und dessen Anbau gelernt, sehr spannend!

Allgemein kann ich sagen, dass die Zeit in den USA einfach unvergesslich ist und wahrscheinlich die schönste Zeit war, die ich bisher in meinem Leben hatte.

Ich kann es jedem nur empfehlen, sich auch dafür zu entscheiden. Man lernt soviel dazu, bekommt so viele neue Eindrücke und Erfahrungen und diese bringen einen sehr viel weiter, das ist einfach unbeschreiblich.

Wenn ich zurückdenke an die Zeit im Ausland, fallen mir so viele Sachen ein, die mir super gut gefallen haben und ich wüsste gar nicht welches ich als das Beste angeben würde.

Im Allgemeinen würde ich die Amerikaner schon als cooler und lockerer bezeichnen, aber diese Erfahrung sollte jeder selber einmal machen, ich würde es jederzeit noch einmal tun.

Preis

Preis Schuljahr
41.040 Euro

Preis für Unterkunft in der Gastfamilie; ohne Flug: 39.590 Euro

41.440 Euro
Preis für Unterkunft im Internat; ohne Flug: 39.990 Euro

Preis Semester
23.240 Euro

Preis für Unterkunft in der Gastfamilie; ohne Flug: 21.790 Euro

24.740 Euro
Preis für Unterkunft im Internat; ohne Flug: 23.290 Euro

Preis Trimester
nicht angeboten
Zusatzkosten
  • variable Kosten wie z. B. Materialkosten für bestimmte Fächer, einige Sportkurse und Arbeitshefte
  • Ausflüge, Reisen
  • Gebühren für U.S. Schülervisum (ca. 300 Euro)
  • Zusatzkosten für ordentliche Schulkleidung
  • Bitte beachten: Anders als unten genannt ist das Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung) bei diesem Schulbezirk nicht in den GLS Leistungen inklusive, es kann für 60 Euro pro Monat bei GLS gebucht werden.
GLS Leistungen
  • Hin- und Rückflug von allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg (bei Buchung mit Flug). Aufgrund limiterter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen bei Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen USA - Unterkunft
  • Besuch einer Privatschule in den USA
  • Unterbringung wie gebucht in Gastfamilie oder Internat inkl. Verpflegung
  • Betreuung während des Aufenthalts in den USA
  • Nachweis über den Schulbesuch in den USA
  • Unterstützung bei der Visumsbeantragung (Visum- und SEVIS-Gebühren nicht inkl., zzt. ca. 300 €)
  • Auslandsversicherung (Umfang programmabhängig, wenn nicht bei Zusatzkosten aufgeführt, dann mind. Krankenversicherung inkl.)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • ELTiS Test 
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die in die USA gehen

Zusätzlich buchbar

  • Ostersprachkurs und Get Ready Workshop
  • Orientierungsveranstaltung in New York inkl. Unterkunft, Halbpension und Eintrittsgelder: ca. 590 €
  • USA Reisen für Austauschschüler u.a. nach Hawaii, Kalifornien oder an die Ostküste, organisiert von Explore America, einem langjährigen Kooperationspartner von GLS: mehr
  • Verlängerung eines im August begonnenen Semesters auf ein Schuljahr möglich

Nicht enthalten

  • Evtl. Kosten für Schulbücher, Schulbus, Schuluniform, außerunterrichtliche Aktivitäten
  • Bei Internaten: Unterkunft und Reisen während der Ferien
  • Empfohlenes Taschengeld: ca. 250 € pro Monat

 

 

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