High School

Fragen? Kommentare?

Neuseeland High School Austauschjahr mit Kunst und Musik
  • in der Unistadt Dunedin, wunderschöne Umgebung
  • Latein, tolle Fächer im Bereich Kunst & Musik
ab 8.480 €

Logan Park High School (ODENZ)

Die Logan Park High School in der lebhaften Universitätsstadt Dunedin ist so gut gelegen, dass du jederzeit zu Fuß ins Zentrum kommst und gleichzeitig von unberührter Natur umgeben bist. Die Schule legt viel Wert auf musikalische und künstlerische Ausbildung und ist gleichzeitig eine der wenigen, die Latein als Unterrichtsfach anbietet. Als Austauschschüler bekommst du in den ersten Tagen einen 'Buddy' zur Seite gestellt, der dir alles zeigt und das Einleben erleichtert. Während des Schuljahres werden regelmäßig spannende Ausflüge angeboten - anders als an vielen anderen Schulen wird Outdoor Education hier nicht als Unterrichtsfach angeboten, sondern als Zusatzprogramm (Outdoor Experience) zum regulären Unterricht. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, da die Logan Park High School sehr beliebt ist.

An dieser Schule kannst du auch einen Kurzaufenthalt während der Sommerferien buchen.

Steckbrief

Schulort
Dunedin, Südinsel, Neuseeland
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Chinesisch
Englisch/FS
Französisch
Latein
Maori
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
musisch-künstlerisch
Größe
650 Schüler/innen, 30 Internationale aus 15 verschiedenen Länder
Unterbringung
Gastfamilie
Altersstufen
13 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schuluniform bis einschließlich Klasse 12.
Eine Grundausstattung (Hose/Rock und Jacke/Pullover) wird von der Schule leihweise zur Verfügung gestellt.
Website
www.lphs.school.nz

Schule und Ort

Die Logan Park High School ist nur fünf Minuten von der Universität entfernt, bis ins Stadtzentrum sind es ca. 30 Minuten zu Fuß. Gleichzeitig liegt die Schule am Rande der Stadt, umgeben von Bäumen, Hügeln und einem Park, in dem es eine Mountainbikestrecke gibt. Ihren Schwerpunkt legt die Logan Park High School auf die Fächer Kunst und Musik und ein vielseitiges, outdoor-orientiertes Freizeitangebot. Das Niveau der Fächer Mathematik, Fremdsprachen usw. wird durch den künstlerischen Schwerpunkt nicht beeinträchtigt, dieser stellt lediglich eine Ergänzung dar.

Dunedin ist eine lebhafte Universitätsstadt im Südosten der Südinsel Neuseelands. Gegründet Mitte des 19. Jahrhunderts von schottischen Einwanderern, hat Dunedin heute 110.000 Einwohner/innen. Das stark durch die Student/innen der ältesten Universität Neuseelands geprägte Leben spielt sich rund um das sogenannte Octogon ab, einen achteckigen Platz, der das Zentrum der Dunedins bildet. Ringsum befinden sich zahlreiche Cafés und Museen.

Die Berge um Dunedin laden ein zu Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Klettern im Sommer und zu Ski- und Snowboardfahren im Winter. Nicht weit entfernt gibt es Albatrosskolonien, Pinguine und Seehunde zu beobachten. Außerdem befindet sich hier der wahrscheinlich beste Surfstrand Neuseelands, St Claire. Wer will, kann hier an einer Surfschule das Wellenreiten erlernen, die Logan Park High School verfügt sogar über einige Boards. 

Während der Prüfungszeit im Nov-Dez bietet die Schule ein Alternativprogramm mit Englischunterricht, Ausflügen und einer längeren Exkursion an.

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Verschiedene Mathematikkurse, Naturwissenschaft, Biologie (Marine studies ist Teil des Unterrichts), Chemie, Physik
  • geisteswissenschaftlich
    Deutsch, Englisch, Geschichte, Classical Studies, Media Studies
  • Sport
    Spitzensportler wie der Kurzstreckenläufer Chris Donaldson, Basketballspieler Mark Dickel oder Netzballspielerin Belinda Colling haben die Logan Park High School besucht.
    Als reguläres Fach wird Sport angeboten. AGs (je nach Saison): Rudern, Basketball, Tennis, Rugby Union, Rugby League, Cross Country, Kricket, Netzball, Tischtennis, Leichtathletik, Hockey, Badminton, Volleyball, Fußball, Orientierungslauf, Wasserpolo, Triathlon, Softball, Golf, Squash, Mountainbiking, Klettern, Fechten. Besonders die Fußballmannschaften (Jungen und Mädchen) und der Fechtclub sind erfolgreich.
    Das ‚International Outdoor Education’ Programm ist ideal für sportbegeisterte Naturliebhaber/innen, die körperlich fit sind und Neuseelands wunderschöne Landschaft erkunden möchten. Es werden Kenntnisse in Erster Hilfe, Klettern, Abseilen, Wandern, Fahrradfahren und River Crossing vermittelt, die in der Regel durch ein bis zwei Exkursionen pro Term (auch mehrtägige Wander- oder Klettertouren) praktisch gefestigt werden. Es handelt sich um ein reguläres Schulfach ausschließlich für Austauschschüler, das 4 Wochenstunden Theorie umfasst.
  • musisch-künstlerisch
    Kunst, Kunstgeschichte, Fotografie (gute Digitalkamera erforderlich), Malen, Theater, Musik. Musik stellt einen Schwerpunkt der Logan Park High School dar. Musikunterricht (auch Einzelunterricht) ist für folgende viele Instrumente kostenlos: viola, cello, double bass, flute, oboe, clarinet, bassoon, alto sax, tenor sax, trumpet, french horn, trombone, drums, bass guitar, guitar, piano, voice (contemporary or classical), blues harmonica. Musiklehrer geben individuellen Instrumentalunterricht, außerdem gibt es die Möglichkeit an einem Orchester, einer Jazzband oder auch einer Rockband teilzunehmen. Verschiedene Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Keyboard oder Saxophon stehen den Schülern leihweise zur Verfügung.
    Im Fach Media Studies hast du die Möglichkeit, einen eigenen Film zu drehen oder eine eigene Radioshow zu moderieren. Der Kurs wird von einem professionellen Filmemacher betreut, der auch die Film-AG unterstützt.

  • Wirtschaft
    Buchhaltung

Weitere Fächerangebote

Verschiedene Technologiekurse sind im Angebot: Graphikdesign, Digitale Medien, Lebensmittelkunde/Kochen, Metallarbeit, Holzarbeit, Elektrotechnik. Gateway und Careers Pathways (Berufsvorbereitung), Environmental Studies and Resource Management.

Außerschulische Aktivitäten

Insgesamt gibt es viele Wettkämpfe und Vorführungen in den Bereichen Kunst, Musik und Schauspiel. So organisieren zum Beispiel jedes Jahr Schüler/innen der Logan Park ein oder zwei Vorführungen bei dem lokalen „rock dance“ Wettbewerb. Choreographie und Management übernehmen die Schüler/innen bei diesem Projekt selbst. Musikwettbewerbe finden mehrmals im Jahr statt. Sowohl Shakespeare-Aufführungen als auch Einmann-Schauspielprojekte werden eingeprobt und aufgeführt.

Schüler/innen, die sich an Theaterprojekten oder den verschiedenen Bands oder Orchestern beteiligen wollen, wird geraten zu Beginn des neuseeländischen Schuljahres, also im Januar, einzusteigen, da erfahrungsgemäß dann die meisten Proben beginnen. Im August findet der alljährliche Schulball statt.

Die Film-AG produziert regelmäßig eigene Kurzfilme, die immer wieder Preise gewonnen haben (Best Film in Otago (2008 & 2009), Best Film in NZ 2008,
Top Four Films in NZ 2009...)

Sogar in den Schulpausen gibt es interessante Beschäftigungen: Schachbretter, Basketball-, Netzball- oder Tennisplatz und selbstverständlich auch eine Bibliothek mit Internetzugang stehen zur Verfügung. Im Mittelpunkt des Pausenhofs steht der Skateboardparcours.

Ausstattung

3 Computerräume, Fachbereichscomputer, Performing Arts Center, Kunst- und Technologieräume, Designstudio, Musikräume, Auditorium, Filmzubehör und Videoausrüstung, Fotografiezubehör, zwei Dunkelkammern, Sporthalle und Bodybuildingraum, eigene Kletterwand, Wissenschaftslaboratorien, Schülernachhilfezentrum, Ausbildungsberatungsbüro, Cafeteria. Chinesisch wird ab 2012 neu angeboten (zunächst nur Anfängerkurs)
Die ganze Schule ist mit W-Lan ausgestattet.

Bemerkungen

Durch den künstlerischen Schwerpunkt der Schule gibt es die Möglichkeit in der Jahrgangsstufe 13 das ‚Certificate in Fine Arts’ zu erwerben. Es beinhaltet Kurse in Druck, Malerei Skulptur, Design, Fotografie und Kunstgeschichte oder Klassik.

Es werden Kurse für besonders leistungsstarke Schüler/innen in jedem Fach angeboten. Lernschwierigkeiten in einzelnen Fächern können durch das schuleigene Nachhilfezentrum aufgefangen werden. Besonders leistungsstarke Schüler/innen können an den extra Kursen mit überdurchschnittlich hohem Unterrichtsniveau teilnehmen. Ausgewählte Schüler/innen der Logan Park High School nehmen an akademischen Wettkämpfen (national und international) in Musik, Englisch, Naturwissenschaft, Wirtschaft, Mathematik und Informatik teil.

Die Schule legt Wert auf eine besonders vielfältige Betreuung der internationalen Schüler/innen. Zum einen gibt es die Betreungslehrer/innen, die ihre Hilfe bei der Zusammenstellung des Stundenplans anbieten sowie Ansprechpartner bei Problemen in der Schule sind. Dann gibt es die Gastfamilienbetreuerin. Außerdem hat die Schule die Gruppe GOSS (Group for Overseas Student Support) eingerichtet. Hier stellen neuseeländische Schüler ihre Hilfe zur Verfügung. Einmal pro Tag trifft sich jeder in einer kleinen Gruppe von Schülern, mit seinem Tutor. Dann gibt es noch die Vertrauenslehrerin, die sich mit persönlichen Problemen einzelner Schüler/innen in persönlichen Gesprächen beschäftigt.

Term 4: Während der Prüfungsphase im November können Austauschschüler an einem dreieinhalbwöchigen Freizeitprogramm teilnehmen. Es gibt zum Beispiel Ausflüge in ein Naturschutzgebiet, Tageswanderungen, ein großartige Eco-Wildlife-Tour, aber auch eine Poetry Workshop, Maths Fun Games, ein Wood Working Workshop und diverse Sportangebote. Das Highlight ist eine dreitägige Wanderung in einem der Nationalparks - nur hierfür entstehen Extrakosten (siehe Zusatzkosten).

Galerie

Erfahrungsberichte

Marla

Marla India aus Hamburg

marla.india.steuer@gmail.com

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Zum einen stellte das Schulsystem in Neuseeland im Vergleich zu dem deutschen Schulsystem einen sehr großen Unterschied für mich dar.

In Deutschland bin ich im 2 Halbjahr der 11. Klasse für ein halbes Jahr nach Neuseeland gegangen. In Neuseeland war ich plötzlich in der 13. Klasse, dem Abschlussjahrgang. Zudem hatte ich mich eigentlich darauf eingestellt, dass ich zum ersten Mal eine Schuluniform tragen werde, was jedoch auf meiner Schule in der letzten Stufe nicht mehr gemacht wurde. Zudem hat man freie Fächerwahl, es gibt keine "Profile", wie hier in Deutschland und zudem habe ich viele kreative Fächer gewählt, wie zum Beispiel Hospitality oder Maori.

Ein zweiter Punkt, der einen Unterschied zu meinem Heimatland Deutschland darstellt ist, dass ich in Neuseeland immer das Gefühl hatte, dass ich frei sei. Das kam zum einen durch das immer tolle (sogar im Winter) Wetter und aber auch die atemberaubende Landschaft. In Deutschland lebe ich zwar auch auf dem Land und habe viel "Landschaft" um mich herum, allerdings war dies in Neuseeland etwas ganz spezielles und beeindruckendes.

Ein weitere Unterschied ist für mich das Essen. Ich habe in einer Gastfamilie gelebt, wo meine Mama häufig nachts arbeiten musste und ich sie somit nicht so oft gesehen habe. Also haben mein Gastpapa und ich immer gekocht, was super viel Spaß gebracht hat, allerdings auch anders war als bei mir Zuhause sonst.

Ich glaube ich habe höchstens drei Mal in meinem ganzen halben Jahr Nudeln, in welcher Form auch immer, gegessen. Es gab jeden Tag Fleisch und Kartoffeln. Das war überhaupt nicht schlimm für mich, aber wirklich eine Umstellung. Zudem gab es zu jeder Mahlzeit Gemüse, darauf haben meine Gasteltern immer sehr viel Wert gelegt. Aber was das größte Highlight für mich war, war als meine Gastmama einen Möhrenkuchen in der Mikrowelle gebacken hat - und das hat sie mit vielen Dingen so gemacht, der Kartoffelauflauf oder ein leckeres Dessert wurden immer in der Mikrowelle zubereitet.

Das Rezept für den Möhrenkuchen habe ich genau so übernommen und backe den auch hier noch immer in der Mikrowelle und es ist mein Lieblingskuchen!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Freiheit

Schönheit der Natur

Gelassenheit der "Kiwis"

viele Ausflüge

Was hat dir besonders gut gefallen?

Ehrlich gesagt finde ich es schwer zu sagen, was einem besonders gut in diesem halben Jahr gefallen hat.

Was ich jedoch hervorheben möchte ist, dass ich so gut wie jedes Wochenende einen Ausflug gemacht habe. Sei es nur ein Tagesausflug, wir ein ganzes Wochenende oder sogar eine Woche weg waren, sowohl mit meiner Schule, als auch mit meiner Familie. Das waren wohl die schönsten Momente für mich.

Bei diesen Reisen bzw. Ausflügen habe ich unfassbar viel gesehen, gelernt und erfahren, was mich für den Rest des Lebens prägen wird.

Zudem kommt noch die Gelassenheit der Neuseeländer, der Kiwis dazu. Zu anfangs hat es mich sehr überrumpelt, dass auch meine Gastfamilie einfach mal so spontan weggefahren sind und ich einfach keine Ahnung habe, wo ich hin sollte und ich mich auch selber darum kümmern musste, aber man gewöhnt sich schnell daran und dadurch kommt auch der Begriff "Freiheit" mir sofort in den Sinn, wenn ich an Neuseeland denke. Zudem war das Wochenende, wo ich bei meiner immer noch besten Freundin übernachtet habe, eins meiner besten Wochenenden dort! Neuseeländer sind einfach immer entspannt, im positiven Sinne und finden immer eine Lösung, das hat mich stark beeindruckt.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Bei mir begann die Schule immer um 9.00 Uhr, was sehr von Vorteil für mich war, da Zuhause der Unterricht schon immer um 7.30 Uhr begann.

Jede zweite Woche hatten wir am Dienstag Assembly, das ist eine Versammlung, in der wichtige Themen besprochen werden.

Zudem war unsere Schule in so genannte "Houses" eingeteilt. Jeder Schüler gehörte einem "Haus" an, ich war in der Gruppe namens "Aoraki". Aoraki, oder auch Mount Cook genannt, ist der größte Berg Neuseelands.

Insgesamt hatte ich 6 Fächer, die ich frei wählen konnte. Eins meiner tollsten Fächer war Maori. Maoris sind die Ureinwohner Neuseelands. In diesem Fach habe ich das Alphabet der Maories gelernt, Gesänge und den Haka, ein ritueller Tanz.

Zudem besteht der Schulalltag in Neuseeland aus vielen Aktivitäten nach der Schule, wobei Sport eine der wichtigsten Rollen spielt.

Sportkurse, wie zum Beispiel Hockey, Basketball oder aber auch Theaterkurse waren der Haupttreffpunkt für alle Kiwis. Dort konnte man super Freunde finden, was mir dort auch am besten gelang.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt. Wir wohnten in einem kleinen Häuschen, eine Straße weiter entfernt von der Baldwin Street, der steilsten Straße der Welt (man kann sich vorstellen, wie steil meine Straße war!).

Zuhause lebte noch mein großer Gastbruder, der damals 25 Jahr alt war. Eine Gastschwester hatte ich auch, die schon einen kleinen Sohn hatte. Beide lebten ein paar Straßen weiter.

Zuhause habe ich einen Hund, was wir dort nicht hatten, meine Mama in Deutschland arbeitete nicht nachts, wie es meine Gastmama in Neuseeland getan hat. Ich habe als sehr viel Zeit mit meinem Gastvater und meinem Bruder dort verbracht, was ich immer toll fand.

Was eine große Umstellung für mich darstellt, war, dass wir in Neuseeland keine einzige Heizung hatten. Wir hatten nur einen großen Ofen und einen kleinen Heater, der allerdings so viel Strom zog, dass man die auch nicht oft anmachen konnte. Wir lebten also immer nur von der Wärme des Feuers, was unglaublich toll war, weil ich noch nie so wenig krank war wie dort, da wir keine Heizungsluft hatten.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Wie schon einmal vorher erwähnt, war ich eigentlich jedes Wochenende unterwegs und habe Ausflüge gemacht.

In der Woche hatte ich immer bis ca. 16.00 Uhr Schule. Danach sind meine Freunde und ich meistens noch in die Stadt gegangen, haben dort etwas gegessen, waren shoppen oder sind einfach durch die Straßen gewandert. Oder die Nachmittage waren von den schulischen Kursen weitesgehend belegt.

Abends habe ich dann immer mit meinem Gastpapa und meinem Bruder lecker gekocht und wir haben Filme oder TV Serien geschaut, das hat immer viel Spaß gebracht!

 

 

Franziska

Franziska aus Düsseldorf

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

In Neuseeland ist einfach alles anders, vom Essen weiter zu den Menschen und ihrer bekannten freundlichkeit. Es ist einfach um einiges entspannter dort.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine wundervolle Gastfamilie und an meine Freunde.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir die Natur und umgebung, vorallem Logan Park ist bekannt unter einer der schönsten Schulen in Dunedin.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich bin morgens um ca. 7 Uhr aufgestanden hab inerhalb von 5 min. geduscht (!) und bin dann mit meiner Vietnamesischen Gastschwester zum Bus gegangen. Dann sind wir ca. 30 min mit dem bus gefahren und als ich an der schule angekommen bin, bin ich meistens direkt zu meinen Freunden gegangen. In der ersten stunde hatten wir soweit ich mich errinern kann Group, das war eine Stunde in der man mit bis zu 15 Schülern aus allen stufen zusammen saß und sich unterhielt.

Dann hatte ich meine erste unterrichts stunde, danach eine kurze pause dann wieder 2 Stunden, eine große Pause und dann noch eine stunde, das ganze zog sich dann bis 4 Uhr nachmittags raus. D.h. viel zeit nach der schule für stadt blieb nicht, da die geschäfte zwischen 5-6 Uhr schließen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich hab in einer Gastfamilie gelebt, und was grundsätzlich anders war war dass man sich nie lange in seinem Zimmer aufhielt, weil das auch als unhöflich angesehen wurde. Ich bin ausserdem sehr viel mit meiner Gastfamilie gereist, z.B. nach Christchurch, oder ans ende von Neuseeland. Es war immer etwas zu tun, und ich habe mich perfekt eingelebt!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meistens war ich in der Stadt mit Freunden, hab was mit meiner Gastfamilie unternommen oder hab Sleep overs bei mir gemacht, da mein Zimmer einfach riesig war!

Maja

Maja aus Dresden

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Für mich haben sich die Esskulturen sehr deutlich unterschieden, dies fand ich äußerst interessant und aber vor allem lecker-schmecker! Auch das ganze Schulsystem ist anders aufgebaut und bietet meiner Meinung nach einfach viel mehr Freiheit zu individuellen Entwicklung und Förderung! Besonders verschieden sind natürlich auch die Vegetationen und das gesamte Erscheinungsbild von Städten und Landschaften. Oft wird deutlich das Neuseeland einfach auch noch ein recht junger Staat ist. Auch die Menschen am anderen Ende der Welt begegnen Dir auf eine andere Art und Weise. Diese wusste ich sehr zu schätzen! Sehr angenehm war es zum Beispiel sich für jede Busfahrt beim Busfahrer zu bedanken!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

In mir kommt da ein unglaubliches Glücksgefühl hoch! Und vor allem aber auch tiefste Sehnsucht nach Land und Leuten. Es ist großartigen zu zwei so unterschiedlichen Orten dazuzugehören, aber das meint auch dass man immer mindestens einen vermissen muss. Wenn ich an meine unglaublich einzigartige und tolle Zeit in Neuseeland denke, wünsch ich mir einfach sehr das es allen die ich so lieb gewonnen habe gut geht und das ich bald wieder dort sein kann. Genauso wird es nie wieder sein, aber das ist auch gut so, denn da ist noch so viel mehr zu entdecken!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Es ist wahrscheinlich offensichtlich das ich diese Frage mit "Eigentlich alles!" beantworte und es gab auch wirklich nichts wo man sich beschweren oder etwas daran aussetzen könnte! Jedenfalls für alle die Interesse and Dunedin und Logan Park High School haben: Ich habe an diesem Ort ein wundervolles zweites Heim gefunden, welches ich nie wieder missen möchte. Die Schule und die Community mit den Familien sind unglaublich familiär und liebevoll. Auch wenn die Chemie mal nicht stimmen sollte wird es Lösungen geben, denn alle bemühen sich und sind interessiert. Mir sind alle unglaublich lieb, aufrichtig, sorgend und kreativ begegnet und ich habe viel gefunden was mir in Deutschland oft fehlt. Dunedin und Umgebung ist ein wundervoller Ort zum Leben. Strände und Berge sind nicht weit entfernt und Flora und Fauna sind bemerkenswert und einzigartig! Auch in der Stadt findet man immer etwas uns es ist einiges los.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Kein Tag war typisch, jeder Tag war voller neuer Ereignisse und Großartigkeit vom aller Feinsten! Dennoch, bei mir begann jeder Schultag an der Logan Park High School mit Aufstehen und dem Gefühl "Juhu, Schule! Auf geht es!" Meine Familie in Neuseeland waren wohl eher Morgenmuffel! Das war aber sehr angenehm! Good Mornings bekam ich von allen und vor allem im Überfluss von Hund und Katze! Besonders schön war das morgendliche Gespräch mit meiner Gastschwester während wir unsere Lunchboxen packten. Dann ging es mit dem Rad zur Schule und ich sag euch, ich hatte den schönsten Schulweg! Entlang an der Hafenküste mit dem tollen salzigen Duft und manchmal einem noch recht müden Seehund! Die erste der fünf Periods startete um 8:55am und jede war gute 55 Minuten lang. Das war in meinem Fall dann Painting, Maths, English, Fabrics, Latin oder History. Dann geht´s ab zur "group" ,jeder Schüler gehört einem Haus und einer Gruppe in diesem Haus an, eigentlich wie bei Harry Potter. Group ist um die 20 Minuten lang und eine super Möglichkeit um Freunde in allen Altersstufen zu finden. Neuigkeiten werden durchgegangen, es wird geplant und allerlei Spaßiges. Außerdem gibt es manchmal Groupparties! Alles ist einfach so spaßig und neu und sehr sozial und auch die Atmosphäre mit den Lehrern wirkt viel entspannter! Dann ab zur nächsten Klasse! Dadurch dass man sich die Fächer selbst wählt ist in den höheren Klassenstufen kein Klassenverband und man kann in jedem Fach neue Leute treffen. Nach den ersten beiden Stunden ist dann Intervall, sozusagen 15 Minuten Frühstückspause. Da rennen viele zur Kantine und kaufen köstliche Muffins, Schokoladenfudge oder Obst, Cheeserolls und und und. Wenn das Wetter schlecht war wurde es immer recht voll in der Bibliothek, mit Magazinen, Büchern und Internet ein sehr beliebter Ort. Außerdem ist immer viel los wie zum Beispiel Treffen von Filmclubs, Schach, Organisationstreffen für den Schulball... . Zeit für Freunde ist auch immer da! Nach einer weiteren aufregenden Schulstunde ist dann endlich die große Mittagspause für eine gute Stunde! Wer seinen Lunch vergessen hat kann sich Leckereien am Schulkiosk kaufen, die Schüler des Abschlussjahres können auch das Schulgelände verlassen. Die Mittagspause ist auch voller Aktivitäten. Sportteams trainieren, das Orchester trifft sich, Umweltgruppe und Schülerrat planen ihre Aktivitäten, die Kunsträume sind offen und Ausstellungen werden vorbereitet. Abschalten kann man in dieser Stunde auf jeden Fall und ist dann frisch und fröhlich in den zwei letzten Unterrichtseinheiten bis es schließlich um 3.25pm klingelt und eine Masse von Schülern aus den Gebäuden strömt!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

In meiner neuseeländischen Gastfamilie war natürlich vieles ganz anders. Ich hatte eine kleine Gastschwester, was das allergrößte für mich war! Dadurch das meine Eltern andere Berufe ausführten, waren Gesprächsthemen und der Tagesablauf natürlich auch sehr unterschiedlich. Ansonsten war ich aber denke ich wie auch daheim sehr selbstständig und besonders froh darüber das ich meine Freiräume hatte. Zwischen mir und meiner Gastfamilie hat sich ein großes Vertrauen aufgebaut worauf ich auch durchaus stolz bin. Besonders schön ist es dann auch umarmt zu werden, aber ihr alle solltet euch auch schon auf die Intensität der Umarmungen eurer Familie am deutschen Flughafen gefasst machen!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Manchmal spielte die Schule auch in der außerschulischen Zeit noch eine Rolle, damit meine ich aber sicherlich kein Lernen oder Hausaufgaben! Während der ersten Monate waren viele Freunde und so auch ich in intensives Proben für unseren Stage Challenge Beitrag. Stage Challenge ist eine Art Tanzwettbewerb zwischen regionalen Schulen, es gibt mehrere Runden, also bis zur nationalen sogar internationalen Ebene. Viele dafür gearbeitet wurde nachmittags nach der Schule und auch in Ferien und an Wochenenden! Kostümdesign, Bühnenbild, eigentlicher Tanz und eine große Menge an Organisatorischen musste geklärt werden. Schließlich lohnte sich das alles aber außerordentlich, denn Logan Park High School gewinnt 2011 die regionale Stage Challenge!!! Das war es also auf jeden Fall wert! An vielen Schultagen schlendert man gleich nach der Schule noch in die Stadt, was in Dunedin immer Spaß macht und von L.P.H.S. ist auch alles gut erreichbar! Sei es in ein Cafe gehen mit Freunden, rum Albern in den Straßen der Stadt, Bummeln, tolle Indie-Läden entdecken, in die Bibliothek gehen oder oder oder. Langweilig war es niemals! Viele Tage habe ich nachmittags auch mit meiner Gastschwester verbracht! Wir waren die absoluten Backköniginnen! Meine Gasteltern haben auch immer viel mit mir unternommen, was ich sehr zu schätzen wusste. Beachwalks mit dem Hund waren etwas wo ich absolut toll entspannen konnte! Oft kamen auch Freunde zu Besuch oder ich war bei jemand anderem zu Hause, und eines müsst ihr wissen! Die Neuseeländer sind superduper im Feiern!

Julius

Julius aus Hildesheim

juliusbauermeister@gmx.net

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

In der Schule hatte ich nur 6 Fächer, die ich frei wählen konnte. Wir hatten die Möglichkeit das Fach`` Kochen´´ zu nehmen.

Die Schule fing jeden Tag um 8.55 an und endete um 3.25. Fuer mich war es total ungewohnt so spät zur Schule zu gehen, ich haber es aber sehr genossen so etwas knnte man hier auch gut übernehmen

 

Die Neuseeländer waren ausserdem viel hilfsbereiter als viele Deutsche.Man bedankt sich bei jeder Möglichkeit mit einem ``Thank you´´ was die ganze Atmosphäre entspannt.

 

Da viel Kiwis weiter ausserhalb der Stadt wohnen,durften die Kinder schon mit 14 Auto fahren. An den Anblick, 14-und 15jährige Auto fahren zu sehen, konnte ich mich während meines ganzen Aufgenthaltes nicht gewöhnen.

 

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke an meine Freunde in Neussland, mit denen ich total viel unternommen habe. An den ganzen Spaß.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir haben besonders gut die schulischen Aktivitäten gefallen.Ich habe von meiner Schule aus nachmittags surfen,volleball,badminton und klettern gemacht.

Das späte aufstehen;)

Meine Gastfamile, die immer hilfsbereit war und mit der ich vieles unternommen habe. war toll besser ging es kaum

 

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich hatte taeglich 5 unterschiedliche Fächer

um 8.55 fing die schule mit der ersten Stunde an.

jede Schulstunde war genau eine Zeitsunde. Um 9.55 hatten wir ``Gruppenzeit´´in der wir mit anderen Schülern irgendwas besprochen oder gemacht haben.

12.35 fing dann die Mittagspause an. 15.25 war die schule dann zu Ende.

Dadurch,dass die kiwis aufgeschlossen waren,habe ich schnell Freunde gefunden.Ich hatte in jedem meiner Kurse mit mehreren Freunden zusammen.

 

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

In Deutschland habe ich 3 Geschwister,in Neuseeland hatte ich nur eine Gastschwester,die relativ still war. Das war manchmal langweilig,da sie sich schwer begeistern lassen hatte.

In meiner Gastfamilie hatte ich auch weniger Pflichten als zu hause. Ich habe zwar immer alles mit aufgeräumt und geholfen, aber ich hatte keine Pflicht, der nur ich nachging.

Ich war der erster``Sohn´´ meiner Gastfamilie und mein Gastvater und ich haben jede Menge unternommen und hattenm viel Spaß.

Vieles war wie zu haus.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe die Zeit mit meinen Kiwi - Freunden verbracht.Wir haben viel unternommen ,wie bungy jumping,paintball,fussball,kino und feiern.

Aber natürlich kam meine Familie auch nicht zu kurz. Ich bin mit meinem Gastvater neben meinen schulischen Sportaktivitäten auch Fahrrad gefahren und habe gefochten.

 

Anika

Anika aus Hannover

anikaschulz@web.de

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

die Sprache^^ nein Spaß mal im Ernst, also auf jedenfall an erster Stelle das Verhaeltnis zu den Lehrern in der Schule, welches in Neuseeland und warscheinlich ganz besonders an Logan Park viel persoenlicher und offener ist als ich es in von meiner deutschen Schule gewoehnt bin. Dann war das Essen in meiner hostfamily ungesuender, wobei das auch an meiner family dort liegen kann und an dritter Stelle hat mir ganz besonders die Atmosphaere an meiner Schule gefallen und er Umgang und die offene&freundliche Art meiner Mitschueler (welches ganz wichtig ist, denn in NZ spielt sich ein sehr grosser Teil des Tages in der Schule ab und auch gerade Sport und andere Hobbies werden groesstenteils in der Schule angeboten)

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine Freunde dort und die vielen Dinge die wir zusammen erlebt und durchgemacht haben. Die vielen sleepovers die veranstaltet wurden und an die ausgelassene Atmosphaere. Einfach an ein super tolles halbes Jahr, dass ich durch Hoehen aber aber auch Tiefen auf gar keinen Fall rueckgaengig machen moecht. Dann denke ich an den Strand von Dunedin und einfach die wunderschoene Stadt, die Otago Universitaet an der ich so gerne studieren wuerde und die vielen Studenten, die Abends auf ihren Sofas auf Hausdaechern und Terassen sitzen und das Leben geniessen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Gemeinschaft und den Freundeskreis den ich dort hatte wir hatten eine gute Mischung an Kiwis und auch Internationals. Dann das Land und besonders die Stadt (so wirklich viel rumgereist bin ich nicht). Ich war an LPHS super gluecklich und kann die Schule nur weiterempfehlen

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

ein typischer Schultag an LPHS beginnt um 8.55uhr mit 15min "grouptime". In dieser Zeit sind alle Schueler unterschiedlicher Jahrgaenge in Kleingruppen von 10-15 Schuelern und ein Lehrer versammelt und der Tag wird besprochen, Neuigkeiten werden verkuendet aber auch das ein oder andere zuspaet kommen und fehlen im Unterricht muss erklaert werden. Dieser Lehrer ist so zu sagen fuer dich verantwortlich. Kann mit einem Klassenlehrer in Deutschland verglichen werden. Um 9.10-11.10uhr gehen dann die ersten zwei stunden, dann gibts 20min Pause. Von 11.30-12.30uhr ist dann Stunde drei und nach der Mittagspause und einer Stunde gibts dann noch 2Stunden nachmittags Unterricht. Sporttraining ist meisten nach der Schule oder in Freistunden.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Auf jedenfall erst einmal das Gefehl das man ein "Gast" ist und sich erst nach und nach in die Familie einlebt und Mitglied wird. Dann sich an die neuen Regeln und Gewohnheiten der family anzupassen. Es dauert halt erst einmal eine gewisse Zeit, bis man sich eingelebt hat. Aber es ist eine interessante Erfahrung die natuerlich auch Anpassungsvermoegen und Flexibilitaet benoetigt.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Am Anfang war ich regelmaessig im Fitnessstudio und habe Sachen mit meiner Gastfamilie bzw. meiner brasilianischen Gastschwester unternommen. Nach und nach hat sich jedoch vieles veraendert und ich war mit meinen Freunden nach der Schule in der Stadt und habe am Wochenende viel mit ihnen unternommen. Meine Gastfamilie wurde immer jedoch im Laufe der Zeit immer unwichtiger fuer mich und ich habe auch gerade am Wochenende immer mehr Zeit mit Freunden verbracht. Ob wir nun pool spielen waren, Kino oder durch die Stadt gebummelt sind, von der Schule aus trampen waren oder uns einfach nur alle zusammen bei einem von uns zu Hause getroffen waren, es war immr was los!!!

Franziska

Franziska aus Kaarst

kiwifranzi@hotmail.com

Was mir sofort aufgefallen ist, als ich in Dunedin gelandet bin, war die atemberaubende Landschaft! Schon aus dem Flugzeug heraus konnte ich die Stadt sehen und dachte mir:“ Da habe ich wohl das große Los gezogen!“

Am Flughafen wurde ich von meiner Gastfamilie abgeholt und der Empfang war so herzlich, dass ich sofort wusste, dass ich mich wohl fühlen würde.

Zu meiner Überraschung hatte ich die ganze erste Woche sehr schlimmes Heimweh. Obwohl ich meine Familie toll fand, konnte ich mich kaum noch freuen in Neuseeland zu sein, ich wollte nur noch nach Hause.

 

Der erste Schultag, vor dem ich wahnsinnige Angst hatte, machte es auch nicht besser. Doch schon nach der ersten Schulwoche hatte ich ein paar nette Leute gefunden, mit denen ich am Wochenende etwas unternehmen konnte und mein Heimweh verschwand umso schneller:)

Auch die Schule hätte wohl im Vergleich zu Deutschland unterschiedlicher nicht sein können. Ein normaler Schultag begann um 8:50Uhr in der „Group“. Logan Park hat 5 Häuser, Clayton, Omimi, Potiki, Aoraki und Toroa und jedes Haus hat 5 Groups. Dieses System hat mir sehr gut gefallen, da es nur Kurse und keine  Klassen gab, durch die Group fühlte man sich aber trotzdem zugehörig und lernte viele Leute aus anderen Stufen kennen.

Jeder Tag hatte 5 Stunden a 60 Minuten, da heißt ich hatte fast jeden Tag die gleichen Fächer, da ich nur 6 Fächer hatte. (Ich hatte Drama, Chemistry, Art, Food Technology, English und Latin gewählt.) Auch dies hatte einen großen Vorteil, denn ich merkte schnell dass zum Beispiel mein Chemiekurs viel mehr Grundwissen und –Verständnis hatte, als mein Kurs hier in Deutschland! Nach den ersten 3 Stunden hatten wir eine Stunde Pause, was mir erst sehr lang vorkam. Ich hatte noch nicht viele Freunde und wusste nicht was ich so lange tun sollte, doch schon bald fand ich die Pause viel zu kurz:) Nach 2 weiteren Unterrichtsstunden endete der Schultag dann um 15:25Uhr.

 

An viele Dinge musste ich mich erst gewöhnen, es gab einiges, das ganz anders war als an meiner Schule in Deutschland. Zum einen war mir das Kurssystem noch fremd und ich hatte die ersten Wochen Probleme die verschiedenen Räume zu finden. (Jeder Lehrer hatte seinen eigenen Raum.) Auch die Kurse an sich waren ganz anders, die meisten meiner Fächer hatte ich vorher noch nie gehabt und auch die Fächer, die ich kannte, waren viel praktischer orientiert.

In manchen Kursen kamen mehrere Jahrgänge zusammen, wie zum Beispiel in meinem Lateinkurs. Außerdem bekam ich so gut wie nie Hausaufgaben auf! (Daran hab ich mich schnell gewöhnt :D)

 

Wenn ich jetzt an Neuseeland zurückdenke, denke ich immer als erstes an meine Familie. Ich habe sie so sehr in Herz geschlossen, dass ich jedes Wochenende stundenlang mit ihnen telefoniere! Es war toll, ein so völlig anderes Familienleben kennen zu lernen und irgendwann zu merken, dass man ein Teil davon geworden ist. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich diese Menschen genauso gut kenne wie meine Familie hier in Deutschland, jede Geste, jede komische Angewohnheit:)

Ich denke ich habe vieles von meinen Gasteltern gelernt, vor allem das Wahrnehmen von Kleinigkeiten, die das Leben gleich viel schöner machen. Und es gibt vieles, was ich sehr vermisse, zum Beispiel das abendliche Kochen mit meinen Schwestern (und das schreckliche Chaos danach, das nie jemand aufräumen wollte!).

 

Meine Freizeit habe ich ganz anders gestaltet als in Deutschland. Ich war viel mehr sportlich aktiv und war an der frischen Luft. Ich bin oft wandern gegangen oder bin stundenlang Kayak gefahren! In Neuseeland gibt es so viele Möglichkeiten Sport in der freien Natur zu treiben, das muss man unbedingt nutzen!!

Alles in allem kann ich sagen, dass meine 6 Monate in Neuseeland die schönste Zeit meines Lebens war. Ich kann es kaum erwarten, in den Sommerferien wieder dort zu sein:)

Lilibeth

Lilibeth aus Kronach

lilofee_home@web.de

Hallo Frau Laube oder auch Kia Ora!!Vielen Dank für die lieben Geburtstagsgrüße!!

Also, meine Gastfamilie ist sehr nett, meine Gastmutter vor allem. Mein Gastvater und meine Gastschwester haben mich vom Flughafen abgeholt, was total nett war und haben mir dann alles erzählt auf dem Weg nach Hause und haben mich lauter Dinge gefragt. Ich hatte mich eigentlich besonders auf meine Gastschwester gefreut weil sie in meinem Alter ist und wir vorher schon fleißig Mails geschrieben haben, aber leider machen wir nicht sehr viel zusammen. Naja, vielleicht kommt das noch mit der Zeit.

Meine Schule ist gut, auch wenn deren Schulsystem um einiges leichter ist als unseres. Aber die Lehrer sind sehr nett und man hat eher ein freundschaftliches Verhältnis zu ihnen. Es sind (leider) sehr viele Deutsche an der Schule was es ein bisschen schwierig macht, sich aufzuraffen Neuseeländer kennen zulernen, weil es so schön einfach ist immer mit den Deutschen zusammenzusein, aber langsam mag ich das nicht mehr und ich bin jetzt im Schulchor und mache beim Stage Challenging - einer Tanzaufführung - mit, habe mich fürs Kricketspielen eingetragen und im Wintersemester werde ich dann Badminton machen. Da trifft man schon nette Leute! Am Anfang war die Schule sehr leicht aber das legt sich langsam, da wir die Stoffwiederholung nun abgeschlossen haben und mit schwereren Sachen anfangen. In Mathe gibt die Lehrerin uns Internationals Zusatzaufgaben aus anderen Mathebüchern.

Am schönsten sind bei uns immer die Sonntage, weil da die ganze Familie zusammenkommt, also auch die Kinder die schon ausgezogen sind und dann kocht meine Gastmutter immer ein superleckeres Essen und alle sitzen zusammen.

Wir haben bis jetzt schon einen Ausflug zur Otago Peninsula gemacht und haben die Albatrosse und Seelöwen und Pinguine angeschaut und ich habe schon viele, viele Fotos gemacht!! Leider können wir in den Osterferien nicht durchs Lands fahren, weil meine Gasteltern arbeiten müssen, aber ich habe vor mit einer anderen Austauschschülerin eine Flying Kiwi Tour über die Südinsel zu machen und wir sind gerade fleißig am planen und müssen ja auch erst mal schauen ob wir das dürfen. Also, unsere Eltern haben das sofort erlaubt aber jetzt geht’s ans Formulare ausfüllen und eine richtige Erklärung von den Eltern einholen,... Aber wenn das klappt bin ich schon Feuer und Flamme!

Die Kiwis sind allgemein, und das hat bisher jeder gesagt, den ich kenne, sehr nett und hilfsbereit.

An meinem Geburtstag haben meine host-mum und meine host-sister mir einen Schokokuchen gebacken und es gab sogar Geschenke, wie z.B. eine schöne Duftkerze von meiner Gastschwester und einer Perlmuttkette von meiner Gastmutter! Und wir waren abends im Kino, was auch sehr schön war!!

Sprachliche Probleme halten sich in Grenzen, verstehen, z.B. in der Schule oder wenn wir fernsehen, tu ich eigentlich fast alles, nur wenn die Kiwis in ihrem schnellen Dialekt reden, wird’s schwierig. Auch wenn ICH plötzlich was erzählen soll, fallen mir auf einmal die Wörter und Grammatik nicht mehr ein und ich stottere rum, aber auch das wird ganz langsam besser!! :)

Ich merke zwar jetzt noch nicht so, dass sich mein Englisch verbessert hat, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil ich total selbstständig geworden bin, weil ich alles alleine organisieren muss!!(Das soll jetzt nicht heißen, dass ich hier alleine bin, nein, die Betreuer sind ja immer da!!) Und der Spruch, den Sie in meinen Abschiedsbrief geschrieben haben, hilft und ist wirklich war: "Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen!"

Ich habe alles bisher gut gemeistert und mir die Anerkennung meiner älteren Brüder gesichert, die, wie sie gesagt haben, das alles nicht geschafft hätten, sich auch nicht wirklich getraut hätten und ziemlich stolz auf mich sind!! Das freut mich eigentlich am allermeisten!! :)

So, jetzt habe ich eigentlich alles gesagt und wenn noch irgendwelche Fragen offen sind, Sie können mir jederzeit schreiben. Ich beantworte auch gerne Fragen von anderen Jugendlichen, die nach Neuseeland wollen.

Viele Grüße aus Neuseeland!!!

Lilibeth Schott
Februar 2005
Lilofee_home@web.de

Preis

Preis Schuljahr
19.280 Euro

Preis bei Abflug im Januar. Bei Abflug im Juli 20.380 Euro.
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Semester
12.380 Euro

Preis ohne Flug: 10.180 Euro

 

 

Preis Trimester
8.480 Euro

Preis ohne Flug: 6.280 Euro

An dieser Schule kannst du auch einen Kurzaufenthalt während der Sommerferien buchen - z.B. 6 Wochen für 3.790 € (ohne Flug).

Zusatzkosten
  • variable Kosten wie z.B. Materialkosten für bestimmte Fächer, einige Sport- und Musikkurse und Arbeitshefte
  • Ausflüge
  • staatliche Abschlussprüfungen (NCEA Exams).
  • Das Outdoor Education Programm kostet zusätzlich ca. 120 € für ein Term (Skitrip: ca. 300€), außerdem können Kosten für Ausleihgebühren entstehen
  • Die Schule erhebt zu Beginn eine sog. Contingency Fee, ein Guthaben bei der Schule, von dem dann die verschiedenen Ausgaben abgebucht werden. Pro Term müssen ca. 200€ verauslagt werden. 
  • Term 4: mehrtägige Wanderung im Nationalpark: ca. 300 NZD
  • Achtung seit 2017 muss jeder Schüler der Klassen 12 und 13 ein eigenes notebook mitbringen (ab 2019 gilt diese Pflicht dann für alle Klassen). Der Loptop sollte mindests einen 13 Zoll Bildschrim haben und Akkulaufzeit sollte mindestens 6 h betragen.)
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug im Januar und Juli mit Flugbegleitung auf der Langstrecke inkl. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands (andere Zubringer auf Anfrage). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • 3-tägige Einführungsveranstaltung in Sydney im Januar und im Juli 
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulaufenthalt in Neuseeland wie gebucht
  • Gastfamilienunterbringung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) bzw. Internatsunterbringung und Verpflegung in Neuseeland
  • Einführungen an der jeweiligen High School
  • Betreuung während des Austauschjahres in Neuseeland
  • Nachweis über den Schulbesuch
  • Visumbeantragung (Visumgebühren nicht inkl., zzt. ca, 240 Euro, nicht erforderlich bei Aufenthalten bis zu drei Monaten)
  • neuseeländisches Versicherungspaket inkl. Auslandskranken-, Haftpflicht-, Reisegepäck- und Reiseabbruchversicherung (im Krankheitsfall)
  • Vor- und Nachbereitung durch Veranstaltungen in Deutschland
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Touristenvisum für Australien für Teilnehmer an den GLS Orientierungstagen in Sydney
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Neuseeland gehen

Zusätzlich buchbar

Druckversion dieser Seite