High School

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Auslandsjahr in Auckland - mit Sport, Theater, Musik
  • traditionsreiche Schule - gegr. 1877 - mitten in Auckland
  • Elite Sports Academy, toll im Bereich Music & Drama
ab 7.780 €

Northcote College

Auf dem Foto oben siehst du im mittigen Vordergrund Tennisplätze und Sportfelder: das ist der Campus des Northcote College in Auckland. Die Schulgebäude gruppieren sich um die Sportfelder, im Hintergrund die Skyline von Auckland. Mit dem Bus bist du in nur 15 Minuten in der Inner City oder an an einem der zahlreichen Strände, wo du schwimmen, schnorcheln und surfen kannst. Das Northcote College ist eine Schule mit über 100jähriger Tradition und nimmt seit vielen Jahren Austauschschüler aus aller Welt auf, denen extrem viel geboten wird, u.a. häufige Ausflüge und Erlebnisreisen zu anderen Orten in Neuseeland. Für die Sportfreaks unter euch gibt es ein besonderes Highlight, die Elite Sports Academy. Hier werden talentierte Sportler/innen neben dem regulären Unterricht gefördert. Herausragend sind auch die Fachbereiche für Musik und Theater mit vielen performance opportunities - ideal, wenn du die Scheu verlieren willst vor öffentlichen Auftritten.

An dieser Schule kannst du auch einen Kurzaufenthalt während der Sommerferien buchen!

Steckbrief

Schulort
Auckland, Nordinsel, Neuseeland
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Chinesisch
Englisch/FS
Französisch
Japanisch
Maori
Spanisch
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
sportlich
musisch-künstlerisch
Wirtschaft
Besonderheit

Größe
Ca. 1400 Schüler/innen
Unterbringung
Gastfamilie
Altersstufen
13 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schuluniform bis einschließlich Klasse 12
Website
www.northcote.school.nz

Schule und Ort

Das Northcote College in Auckland wurde 1877 gegründet und nimmt bereits seit vielen Jahren internationale Schüler/innen auf und verfügt daher über sehr viel Erfahrung in der Betreuung. Die Schule liegt im ruhigen und grünen Stadtteil Northcote, einem Wohngebieten direkt nördlich des Hafens von Auckland, nur etwa 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Eine Parkanlage grenzt an das Schulgelände, es gibt Bus- und Fährverbindungen in die City und der nahe Hafen eignet sich für Kajak- und Kanufahrten. Aber auch die West- und Ostküste der Nordinsel, mit ihren herrlichen Badestränden und Surf- und Segelmöglichkeiten sind nur 15 Fahrminuten entfernt. Das Northcote College ist eine traditionsreiche Schule und viele Familien besuchen das Northcote College schon seit Generationen.

Auckland ist mit 1,4 Millionen Einwohnern zwar nicht die Hauptstadt, aber doch die größte Stadt Neuseelands. Da fast jeder in seinem eigenen Haus lebt, erstreckt sich die Stadt über die gesamte Fläche zwischen Pazifik und Tasman See und ist von viel Wasser umgeben. International bekannt ist Auckland auch als ‚City of Sails’. Die Innenstadt ist geprägt vom Hafen und dem weithin sichtbaren Fernsehturm. Auckland verbindet das vielfältige kulturelle Angebot einer Großstadt mit der großartigen Lage am Meer und einem entsprechende Freizeitangebot.

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    vers. Mathematikkurse, Naturwissenschaft, Biologie, Gartenbau, Chemie, Physik, Informatik/IT, Computer Studies
  • geisteswissenschaftlich
    Geschichte, Erdkunde, Soziologie, Tourismus, Medienwissenschaften, Journalismus, Medienwissenschaft, Classical Studies, vers. Englischkurse, z.B. English through Film. Chinesisch wird ab 2017 unterrichtet (zunächst in Year 10)
  • Sport
    Sport als Unterrichtsfach. Die Elite Sports Academy fördert besonders talentierte Sportler neben dem regulären Schulunterricht.

    AGs: Das Northcote College hat insgesamt 30 Sportteams. Angeboten wird, je nach Saison, Tennis, Fußball, Rugby, Rugby League, Touch, Basketball, Hockey, Wasserball, Unterwasserhockey, Kanupolo, Badminton, Netball, Drachenbootrennen, Cricket, Snowboard, Ski, Petanque, Reiten (eigenes Pferd erforderlich), Cross Country, Volleyball, Radfahren, Softball, Squash, Ultimate Frisbee, Synchronschwimmen, Adventure racing, Golf, Tischtennis, Squash, Navquest.
    Außerhalb der Schule: u.a. Tanz, Fitness, Klettern, Segeln: Segelbegeisterte Schüler (Anfänger und Fortgeschrittene) können dies im nahegelegenen Northcote Birkenhead Yacht Club tun.
  • musisch-künstlerisch
    Grafik, Musik, Kunst, Kunstgeschichte, Malen, Grafik, Design, Fashion Design, Theater, Töpfern, Fotografie, Videoproduktion, Orchester, Jazz, Kammerorchester, Chor, Rockbands, Streichquartett, Musiktheorie-AG

    Musikunterricht für fast jedes Instrument - Musikinstrumente können gegen eine geringe Gebühr entliehen werden. Die Jazzband hat schon zahlreiche Preise in Neuseeland gewonnen. Es gibt, über das Jahr verteilt, zahlreiche musikalische Wettbewerbe an der Schule.
  • Wirtschaft
    Ökonomie, Buchhaltung, Business Administration, Wirtschaftsenglisch

Weitere Fächerangebote

Designtechnologie, Lebensmittelkunde, Hospitality, Tischlern, Digital & Creative Technologie; Hard Materials Technologie

Außerschulische Aktivitäten

Shakespeare Competition, Theater AG, Impro-Theater, Debating, Schachclub, Chinesisch Schach, Model United Nations, Umweltgruppe, Young Enterprise Group, Duke of Edinburgh Award, Kapahaka Group, Pacific Island Performance Group, Talent Quest, Writers Group, Strick-AG, Matheclub, Sprach-AGs (Französisch, Spanisch).

Ausstattung

Die Schule verfügt über einen beheizten Swimmingpool, Tennisplätze, Sportanlagen. Außerdem gibt es ein Videostudio, Fotolabor, Theaterräume, ein Freilufttheater, diverse Proberäume für Musik und eine Bibliothek mit Internetanschluss und vier Computerräumen. Alle Schüler/innen haben Zugang zum Internet und bekommen ihre eigene Emailadresse. Erst vor wenigen Jahren wurde ein neuer, sehr modern ausgestatteter Naturwissenschaftstrakt und das Lebensmitteltechnologie-Department von der neuseeländischen Premierministerin eröffnet. Es gibt ein eigenes Schülercafe neben der Schule. Die Schulcafeteria bietet gesundes, fettarmes Essen zu sehr günstigen Preisen.

Bemerkungen

Die Schule bemüht sich sehr, den neuen Schüler/innen das Einleben zu vereinfachen und ihnen unterschiedliche Angebote neben dem normalen Schulunterricht zu machen, so dass sie ihre Zeit in Neuseeland so vielfältig wie möglich nutzen können. Immer wieder werden auch Exkursionen in andere Länder für die Teilnehmer der vers. Sprachkurse angeboten.

Pro Term wird mindestens ein Ausflug für die internationalen Schüler angeboten. Während der Prüfungszeit im November bietet die Schule ein vierwöchiges End-of-Year-Programme für die Oberstufenschüler an, die nicht an den Prüfungen teilnehmen: Sportangebote, Kochkurse, ein Designprojekt u.ä. werden ergänzt durch Museumsbesuche und Ausflüge in die Umgebung, wie z.B. nach Hobbiton und in ein Naturschutzgebiet. Dieses Programm ist inklusive. 

 

 

 

Galerie

Erfahrungsberichte

Anna

Anna aus Göttingen

annaquirmbach@yahoo.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Ersteinmal der Regen. Der war ganz schrecklich für mich. Das ganze Ungewisse wie das Wetter sein wird und ob es denn regnen würde. Mein Tipp: Hab immer eine Regenjacke dabei! Das Wetter ändert sich innerhalb von 2 Minuten. Daran gewöhnst du dich aber schnell.

 

Der zweite Unterschied ist, dass es in Neuseeland Landschaftstechnisch alles gibt, von Großstätten wie Auckland bis hin zu winzig kleinen Orten, die mehr Schafe als Einwohner beherbergen. Von Stränden bis zu Skibergen gibt es einfach alles. Jeder findet das wonach er sucht in Neuseeland.

 

Der dritte Unterschied, der mir aufgefallen ist, ist die Lehrer- Schüler Beziehung. Diese basiert viel mehr auf einer Freundschaft als auf einer Respektperson basis. In Deutschland sind mir die Lehrer meist zu streng und sie haben keine Ahnung was in dem Leben ihrer Schüler gerade vor sich geht. Das ist genau das was mich an neuseeländischen Lehrern beeindruckt, sie schaffen es dir den Stoff bei zu bringen, Witze zureißen und auch noch als deine Ansprechperson dazu sein. DU kannst dich eigentlich immer auf sie verlassen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die wundervolle Zeit die ich mit meinen Freunden dort verbringen durfte, an die wundervollen Menschen die ich dort getroffen habe und an meine unglaubliche Gastfamilie. Daran wie glücklich ich jeden Tag war, obwohl es geschüttet hat wie aus Eimern, einfach nur weil ich die unglaublichsten Menschen, die ich so lieb gewonnen habe, wieder sehen durfte.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir meine Gastfamilie gefallen. Meiner Gastmutter konnte ich alles anvertrauen und sie hat mir immer zugehört und versucht mir zu helfen. Meine Gastgeschwister ( 12,10 und 5) waren einfach super süß und wir hatten super viel Spaß zusammen. Zudem kamen dann noch 2 andere Gastschüler (ein Franzose und ein Kanadier) sodass wir, wenn alle anwesend waren, mit 8 Personen am Tisch saßen und ich muss sagen, jeder Abend war etwas besonderes. Wir haben uns gepiesakt, Witze auf kosten der anderen gemacht, erzählt, gelacht oder einfach nur genossen zusammen zu sein.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Jeden Tag von 9 Uhr bis 15:30 Uhr hatten wir Unterricht, was genau 5 Schulstunden waren. In Neuseeland sucht man sich 6 verschiedene Fächer aus, die man gerne belegen möchte und jeden Tag wird durch diese durch rotiert, sodass man an einem Tag ein Fach nicht hatte. Ich hatte zum Beispiel die Fächer Mathe, Englisch, Spanisch, Tourismus, Fashion und Bio belegt. Hätte ich zum Beispiel am Montag die ersten 5 genannten Fächer, hätte ich am Dienstag Bio in der ersten Stunde und Fashion gar nicht, Mittwoch hätte ich dann Fashion an erster Stelle und kein Tourismus, usw. Am Anfang war es etwas schwer für mich, mich in diesen Rhythmus einzufinden, aber das war nur eine Frage der Zeit bis ich mich dran gewöhnt hatte. Das Schulniveau ist im vergleich zu Deutschland nicht so hoch, wobei das auch Fächer abhängig ist. In Mathe und Bio zum Beispiel wurde das Tempo ganz schön angezogen, sodass man schon aufpassen musste, um mitzukommen. Allerdings hat es dir auch keiner verübelt, wenn du die Arbeiten in den Sand gehauen hast, da sie wissen, wie schwer es ist, in einer dir nicht bekannten Sprache oder in deiner nicht Muttersprache dem Unterricht zu folgen. Deine Klassenkameraden versuchen dir so weit wie möglich zu helfen. Allgemein sind alle sehr hilfsbereit und versuchen dir den Aufenthalt so schön wie möglich zu machen. Trotzdem dauerte es seine Zeit bis ich Anschluss gefunden habe, bzw. das ich Freunde gefunden hatte. Dadurch das es dort relativ viele Austauschschüler gibt bleibst du nie alleine.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Wie ich oben schon gesagt habe wohnte ich in einer Großfamilie. Zuhause habe ich nur eine Schwester und somit war es in Neuseeland schon unterhaltsamer. Auch allein die ganze Vertrauensbasis die ich mit der Familie hatte, war ganz anders als zuhause. Mit meiner Gastmutter konnte ich echt über alles reden, auch über Sachen die ich meiner eigenen Mutter nicht anvertrauen würde.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule bin ich meist mit einigen Austauschschülern zu Burger King gegangen oder wir haben einfach im Shopping Center uns die Zeit totgeschlagen. Da die Schule aber so spät aufgehört hat, bin ich oft auch einfach nach Hause gegangen um Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Hausaufgaben gab es eigentlich fast nie, somit hatte ich mehr Zeit für andere Sachen

 

Saskia

Saskia Westhoff - GLS Weltbürger-Stipendiatin 2010 aus Werl

Neuseeland 2010 – 154 Tage unter Kiwis!

Neuseeland ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik. Ja genau, Aotearoa ist irgendwo im Nirgendwo, in themiddleofnowhere! Aber trotzdem sind diese zwei Inseln das Schönste, was ich je gesehen habe.
Vorbereitung:Die Idee ins Ausland zu gehen kam mir schon recht früh, ungefähr in der siebten Klasse. Ich fand es immer schon total interessant einfach aus seinem alten Leben zu verschwinden und in eine völlig neue Welt einzutauchen. Ohne Vorurteile, ohne zu wissen, wie es werden wird. Völlig offen! Die Neugier wuchs und wuchs mit jedem einzelnen Tag, den ich noch in meiner alten Heimat verbringen „musste“. Doch je näher der Tag der Abreise kam, desto mehr Ängste und Fragen kamen mir in den Kopf. Werde ich klar kommen? Werde ich von allen akzeptiert und aufgenommen? Werde ich neue Freunde finden? Warum soll ich überhaupt alles Wichtige, Freunde, Familie zurücklassen und um die halbe Welt reisen, um in einem unbekannten Land 5 Monate meines Lebens zu verbringen? Ich kenne doch niemanden! Ungefähr vier Wochen vor meiner Abreise war ich nur noch mit Nachdenken und Sorgen machen beschäftigt. Meine Erwartungen und Hoffnungen waren ziemlich hoch angesetzt. Am Tag meiner Abreise wollte ich eigentlich überhaupt nicht gehen. Meine Panik wuchs in jeder einzelnen Sekunde. Doch ein kleines Mädchen am Flughafen in der Sicherheitskontrolle hat mich aufgeheitert. Sie war 6 oder 7 Jahre alt, denke ich. Als ich unter Tränen mein Handgepäck untersuchen ließ, schaute sie mich mit großen Augen an und sagte: „Bist du ganz alleine? Du musst aber sehr mutig sein!“ Und sie hatte vollkommen Recht, das Einzige, was man braucht ist Mut, nicht mehr und nicht weniger.

Aufenthalt: Nach 29 Stunden endlich in Auckland angekommen, war ich total überwältigt. So etwas habe ich noch nie gefühlt. Ich war wie erschlagen, ich konnte es überhaupt nicht fassen, meilenweit von allem Gewohnten weg zu sein. Aber was ich fühlte, war keine Angst. Es war riesige Vorfreude auf alles, was mich erwartet, auf alle Herausforderungen, denen ich mich stelle! New Zealand, here i am!
Als ich dann endlich nach ein paar Stunden aus dem Flughafengebäude hinausgegangen bin, um den lang ersehnten neuseeländischen Boden zu betreten, war ich zuerst einmal ziemlich verwirrt. Hatte mein Vater mir nicht noch Wochen vorher gepredigt, ich müsse unbedingt warme Kleidung mitnehmen und die Winterjacke ins Handgepäck stecken?! Schließlich ist es doch Winter dort unten! Pustekuchen! Mit warmen 16° und Sonnenschein hat mich das gelobte Land empfangen. Von wegen Winter! Vielleicht hat sich mein Vater geirrt und den Wetterbericht von Island gelesen?! Es ist ein Rätsel und wird wohl auch eins bleiben. Aber eins wusste ich genau – die nächsten 154 Tage sollten die schönsten meines Lebens werden!!
Vom Flughafen ging es dann direkt nach Auckland City, wo ich mit einigen anderen Deutschen ein paar Tage zur Orientierung verbrachte. Von Museumsbesuch, über Unterricht in Neuseeländischem Slang und Rugby Spiele war wirklich alles dabei. Es war ein wirklich guter Start, um sich ein bisschen in das Kiwileben einzufinden. Nach drei Tagen wurde ich von meiner Gastmutter Kelly im Jugendhostel abgeholt. So einen freundlichen und herzlichen Empfang hatte ich nicht erwartet, mit einem riesigen Lächeln im Gesicht und einer warmen Umarmung wurde ich begrüßt und direkt zum Auto „geschleppt“ , um allen möglichen Leuten vorgestellt zu werden.
Meine Gastfamilie bestand aus vier Personen, meinem Vater Bobby, meiner Mutter Kelly und meinen zwei BrüdernJackson (4 Jahre) und Rio (3 Jahre). Eine ziemlich verrückte Bande, würde ich sagen. Immer laut, immer spaßig und immer liebenswert! Als ich endlich in meinem neuen zu Hause für 5 Monate ankam, wurde mir nur schnell alles gezeigt und dann ging es auch schon weiter in Richtung Strand und danach kurz zu meiner neuen Gastoma, Kaffee trinken und Kuchen essen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Start in mein neues Leben.
Am nächsten Tag begann auch schon die Schule. Ab zum Bus und dann völlig verwirrt auf dem übergroßen Gelände herumirren. Wo muss ich hin? Vor welchem Büro muss ich mich mit allen anderen treffen? Wo ist das Klo? Nach langen 15 Minuten planlosen Laufens hab ich mich auch endlich zu Recht gefunden und bin mit ein paar anderen Deutschen zur Einweisung gelaufen. Schnelle Begrüßung, schnelle Fächerwahl, schneller Rundgang und dann ab in die Klassen. Erstes Gefühl: PANIK! Ich wäre am liebsten sofort wieder nach Hause gerannt, aber das ist ja auch keine Lösung. Ich hab mich einfach noch einmal an das kleine Mädchen am Flughafen in Deutschland erinnert – immer mutig sein! Auf geht’s, einfach rein da, tief Luft holen, Tür auf, Panik wie weg geblasen. Erleichterung überkam mich und ich setze mich lächelnd auf den nächsten freien Platz. Ganz einfach eigentlich. Warum hab ich mir so viele Sorgen gemacht? Keine Ahnung, völlig unnötig.
Viele Schüler, die im Ausland waren, sagen, dass man im Durchschnitt zwei Wochen braucht im sich einzufinden und zwei Monate um sich einzuleben. Ich brauchte nur eine Schulpause. Neue Freunde, Verabredungen für den Nachmittag und Einladung am Wochenende innerhalb von 30 Minuten. Was man dafür braucht ist nur ein freundliches Lachen im Gesicht und ganz viel Offenheit für Neues. Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug: Schule, neue Leute treffen, abends mit der Familie reden. Bekanntschaften schließen ist in Neuseeland das Einfachste auf der ganzen Welt, die Menschen hier sind einfach viel offener und freundlicher als in Deutschland. So kam es mir zumindest immer vor. Ich habe selbst mit dem Einkaufswagenschieber aus dem Supermarkt Freundschaft geschlossen.
Nun standen die Ferien vor der Tür und viele Fragen stellten sich. Was soll ich unternehmen? Was machen meine Freunde? Ich war mir aber sehr sicher, dass ich unbedingt weg wollte. Man muss ja schließlich auch mal etwas außerhalb der Haupteinkaufsstraße von Auckland sehen, nicht wahr? Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Spannendem. Glücklicher Weise suchte eine deutsche Freundin noch Jemanden, den sie und ihre Gastmutter zu dem kleinen, eigenen Strandhaus mitnehmen konnte. Da habe ich natürlich sofort JA gesagt. Und los ging es, auf zu Coromandel. Wenn ihr irgendwann einmal nach Neuseeland kommt und eine wunderschöne Region auf der Nordinsel sucht, dann fahrt nach Coromandel. Weiße Strände, grüne Wälder, blaues Meer – traumhaft! 4 Tage dauerhaft wandern, schwimmen, essen und in der Sonne liegen um noch mehr Bräune zu bekommen. Wir haben den Drehort von dem Film „Narnia“ besucht und am Heißwasserstrand gebadet. Das waren wirklich die schönsten Ferien, die ich bis jetzt hatte!
Zurück in der Schule waren viele Schüler nur noch am Lernen, um gute Noten in den Prüfungen zu bekommen. Meine Fächerwahl fand ich übrigens sehr ansprechend: Geschichte, Sport, Mathe, Literatur, Kochen und Drama. Kochen und Drama waren meine Lieblingsfächer, ich hab jeden Tag etwas anderes gemacht und sogar bei einer Schulaufführung mitgewirkt. Ja, man wird richtig gut integriert als internationaler Schüler!
Mit wärmer werdendem Wetter war mein Hauptaufenthaltsort der Strand. Jeden Tag nach der Schule und von morgens bis abends am Wochenende habe ich dort mit all meinen Freunden die Zeit totgeschlagen. Beste Beschäftigung? Leute im Sand eingraben und den Sonnenuntergang bestaunen. Sommer im November ist schon irgendwie komisch, aber auch total schön. Schließlich konnte ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllen: meinen Geburtstag bei heißem Wetter und Sonnenschein feiern. Strandparty für mich, yeah! Aber feiern bis spät in die Nacht war leider nicht möglich, da ich meine letzten Tage in Neuseeland auf der Südinsel verbracht habe und am Tag nach meinem Geburtstag schon im Flugzeug nach Christchurch war. In 10 Tagen einmal komplett die Insel umrunden und die schönsten Naturwerke der Welt erforschen. Von wandern im dunklen Urwald über Gletscherklettern und duschen unter einem Wasserfall hab ich wirklich fast alles gemacht, ja sogar Delphine hab ich gesehen. Einmalig! Auch wenn die Tour etwas teuer war, hat sie sich wirklich gelohnt.
Back in town war die einzige Beschäftigung nur noch Abschied nehmen. Es fiel mir immer sehr schwer, weil ich wusste, dass ich meine neuen Freunde für immer zurück lassen musste. Dies ist eines der schlimmsten Gefühle, die ich bisher hatte. Die neue Heimat zurücklassen zu müssen und in die alte Heimat zurück zu kehren ist wie eine Orange mit Schale essen zu müssen – ziemlich bitter mit einem leicht süßen Beigeschmack. Denn endlich konnte ich meine Familie und Freunde wieder sehen.

Rückblick: Insgesamt kann ich sagen, dass sich diese 5 Monate auf jeden Fall gelohnt haben. Meine Erwartungen wurden zu 100% erfüllt und ich schwärme immer noch von dieser wunderbaren Zeit. Meine Englischkenntnisse haben sich schon nach zwei Wochen hörbar verbessert und nach 2 Monaten habe ich sogar schon auf Englisch geträumt. Da bin ich mächtig stolz drauf! Ich habe in Neuseeland Freunde für das ganze Leben gefunden und stehe immer noch in engem Kontakt mit ihnen. Meine Zeit dort unten am anderen Ende der Welt habe ich immer genossen, obwohl ich dadurch meine Freunde in Deutschland etwas vernachlässigt habe. Aber ich wollte ja nach Neuseeland um Erfahrungen zu sammeln und nicht noch mit meinem Kopf halb in der alten Heimat zu sein. Hätte ich die Möglichkeit meinen Aufenthalt zu wiederholen, würde ich alles stehen und liegen lassen und einfach in den nächsten Flieger steigen. Zum Schluss muss ich noch ein paar Dinge loswerden:
Neuseeländer sind ziemlich verrückte Leute, aber da muss man sich einfach drauf einlassen.
Glätteisen für die Haare sind völlig nutzlos bei durchschnittlichen 70% - 90% Luftfeuchtigkeit.
Das Leben unter Kiwis ist total gelassen.
Man braucht immer zwei Decken im Bett, weil die Fenster nur einmal verglast sind und die Heizung nicht in jedem Raum verfügbar ist.
Aotearoaist das schönste Land auf Erden.
I’m in love with you, New Zealand!
Wenn ich wiederkomme, geh ich Skydiven

Saskia Westhoff

Ramona

Ramona aus Weil am Rhein

Thanks to the Northcote College International Office:

If you arrive in New Zealand and meet a lovely secretary with the driest humor you have ever met & makes you laugh every time and the Homestay Manager explains with the most gorgeous smile“ I am Margaret, not Miss McLaren..Or am I too old to have a first name?!? “THEN you know you are an international student on Northcote and the following terms just are going to be amazing with exciting new experiences about a foreign language, culture and school system.

As an international you are approximately just 15-17 years old, probably left home for the first time and have to fight against the sometimes upcoming issues with the ability to express oneself in a new foreign language.

In the beginning you may struggle to find connection in this “random” new country, because you may not understand the foreign habits and even the food just weird and why does everybody says “sweet” when the context is not containing food?!?

But there is one fact which is existent- doesn´t matter what your mother tongue, skin color or school education is, and that is that the superb trio out of Mrs. Smith, Mrs. Scott and Homestaymanager Margaret McLauren will help you out in every way if you just trust them.

And you can trust them- I and many other students trust them every day with visa, homestay, subjects, money, language and many many more problems.

And they are always there for us- the best thing is that they did not forget to lose their friendly and personal appearance next to their high professional level they show every day (even weekends) to represent Northcote College worldwide.

I think it is time to thank this amazing team for their support, because this mixed- cultural school would not be the same without the outstanding support those ladies bring in every time it is possible.

I have been 19 month in New Zealand and when I first arrived here I never expected I would like them so much that I just pop over in lunch to ask how it is going.

Thank you Mrs. Smith for your constinuierly professional and realistic support, Mrs. Scott for the patience you have with us lost students and Margaret for your passionate believe in us to become a fixed part in the Northcote- Kiwi society and to find us the best suitable host family on the other side of the world.

Ramona Schindler

Auszug aus dem Jahrbuch 2010 des Northcote College

 

Lukas

Lukas aus Berlin

lukaswweb@web.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die größten drei Unterschiede waren für mich, das die Natur atemberaubend und grandios war, dass

das Schulsystem oder zumindest die Schule, die ich besucht habe sich von meiner hier in Berlin in mehreren Dingen wie z.B. durch die Schuluniform unterschied und das die Bevölkerung sehr multikulturell und freundlich war.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes denke ich daran, dass ich es versäumt habe noch einige Monate länger zu bleiben, was ich nun im Nachhinein schon etwas traurig finde! In Bezug dessen denke ich generell an die tolle Zeit, die ich dort hatte, an einige Freunde, die ich dort gefunden habe, aber vor allem auch an meine Backpackerreise, bei der ich ebenfalls sehr viele interessante und nette Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt habe und gleichzeitig die wundervolle natur entdecken konnte.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich auf mich allein gestellt war und ich somit fast zu jeder Zeit für mich selber entscheiden konnte wozu ich Lust habe und was ich machen möchte. Dazu haben mir die vielseitigen Möglichkeiten des Landes und die Gegend in der ich war sehr gefallen. Ich konnte mich mit Freunden zum shoppen oder aber auch zum Baden am Strand treffen, wie zum Rugby oder auch zum Fußball. Ein weiters Highlight waren schöne Abende in kleinen, nicht weit entfernten Buchten.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag beginnt um 9 Uhr. Die Schulstunden dauern anders als in Deutschland 60 Minuten, jedoch empfand ich sie nicht als so anstrengend und von daher war dies auch kein Problem.

Man absolvierte jeden Tag 5 Stunden und nach der 2. und der 3. Stunde gab es jeweils eine längere Pause von ca. 45 Minuten, welche den neuen Internationals in der ersten Zeit ewig vor kam. Jedoch waren diese Pausen gut, um neue Kontakte zu knüpfen.

Des weiteren konnte ich leicht und schnell neue Klassenkameraden/innen kennen lernen in Fächern wie z.B. Food&Nutrition, wo man viel in Gruppen kochte und arbeitete.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Das Leben in meiner Gastfamilie unterschied sich nicht so sehr von dem in meiner richtigen. Natürlich musste man sich erst einmal richtig kennenlernen, um offener zu werden und die Anfangsschüchternheit abzulegen. Nach einigen Wochen hatte sich das aber auch erledigt und ich hatte viel Spaß mit meiner neuen Familie. Wir unternahmen viele Ausflüge, verbrachten schöne Abende und feierten einige feste mit der ganzen Familie.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die außerschulische Zeit habe ich verbracht, indem ich nach der Schule und an Wochenenden meist mit ein paar Freunden zur naheliegenden Shoppingmall gegangen bin, oder aber auch in die Stadt hinein gefahren bin. Des weiteren haben wir am Strand oder am Pool eines Freundes in der Sonne gelegen, oder uns sportlich betätigt. Möglichkeiten dafür waren z.B. ein großer Sportplatz nahe der Shoppingmall aber auch die Sportplätze der Schule. Zusätzlich habe ich in der Hockeyschulmannschaft gespielt und hatte somit in der Hockeysaison jede Woche Training und ein Spiel gegen eine andere Schulmannschaft. An manchen Wochenenden verreiste ich aber auch mit meiner Gastfamilie zu ihrem Strandhaus, wo ich mich mit Surfen und Angeln versuchen konnte. :)

 

Preis

Preis Schuljahr
19.880 Euro

Preis bei Abflug im Januar. Bei Abflug im Juli 20.980 Euro.
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro

Preis Semester
12.180 Euro

Preis ohne Flug: 9.980 Euro

Preis Trimester
7.780 Euro

Preis ohne Flug: 5.580 Euro

An dieser Schule kannst du auch einen Kurzaufenthalt während der Sommerferien buchen - z.B. 6 Wochen für 3.990 € (ohne Flug).

Zusatzkosten
  •  variable Kosten wie z.B. Materialkosten für bestimmte Fächer, einige Sportkurse, Arbeitshefte
  • Ausflüge und Reisen
  • staatliche Abschlussprüfungen (NCEA Exams) oder die IELTS-Prüfungsgebühr (265 NZ$).
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug im Januar und Juli mit Flugbegleitung auf der Langstrecke inkl. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands (andere Zubringer auf Anfrage). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • 3-tägige Einführungsveranstaltung in Sydney im Januar und im Juli 
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulaufenthalt in Neuseeland wie gebucht
  • Gastfamilienunterbringung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie) bzw. Internatsunterbringung und Verpflegung in Neuseeland
  • Einführungen an der jeweiligen High School
  • Betreuung während des Austauschjahres in Neuseeland
  • Nachweis über den Schulbesuch
  • Visumbeantragung (Visumgebühren nicht inkl., zzt. ca, 240 Euro, nicht erforderlich bei Aufenthalten bis zu drei Monaten)
  • neuseeländisches Versicherungspaket inkl. Auslandskranken-, Haftpflicht-, Reisegepäck- und Reiseabbruchversicherung (im Krankheitsfall)
  • Vor- und Nachbereitung durch Veranstaltungen in Deutschland
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Touristenvisum für Australien für Teilnehmer an den GLS Orientierungstagen in Sydney
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Neuseeland gehen

Zusätzlich buchbar

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