High School

Fragen? Kommentare?

  • Alles geht: Skifahren, Surfen, Marine Studies
  • Fine Arts, Tanzen und Musik Fächer
ab 7.890 €

Saanich School District

Der Saanich School District liegt auf Vancouver Island in der Nähe von Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Vancouver Island ist wunderschön, mit endlosen Sandstränden, kleinen  Fischerdörfern und 800 Jahre alte Baumriesen. Weltbekannt sind die Surfstrände von Tofino, am Rande des Pacific Rim Nationalparks. Und auch ein Skigebiet gibt es hier, den Mt. Washington. Die großartige Landschaft, engagierte Gastfamilien, die fast immer in Schulnähe wohnen und eine sehr gute Betreuung machen den Schulbezirk Saanich zu einer attraktiven Destintion für Austauschschüler/innen aus aller Welt. Im Saanich School District kooperieren wir mit drei Schulen, deren Beschreibung du unter dem Reiter "Schule und Ort" findest. Besonders erwähnenswert: das Kunst-Programm an der Claremont Secondary School und die Marine Studies an der Parkland Secondary.

Steckbrief

Schulort
Victoria, British Columbia, Kanada
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Englisch
Französisch
Spanisch
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
sportlich
musisch-künstlerisch
Besonderheit
Von den drei zur Wahl stehenden Schulen hat jede Schule ihre ganz besonderen Schwerpunkte. Für jede Schule ist eine Gastfamilienkoordinatorin zuständig, die die Gastfamilien für die internationalen Schüler liebevoll und mit viel Einfühlungsvermögen aussucht.
Größe
ca. 800 bis 1200 Schüler, viele internationale Schüler
Unterbringung
Gastfamilien in der Nähe der einzelnen Schulen, Einzelzimmer, Vollpension
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
nein
Website
www.sisp.sd63.bc.ca

Schule und Ort

Der Saanich School District liegt auf Vancouver Island und umfasst drei Schulen, die Austauschschüler/innen aufnehmen:

  • eine in einem Vorort von Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, gelegen auf einer Hügelkette mit Blick auf die Berge und das Meer: Claremont Secondary School
  • eine in Central Saanich: Stelly’s Secondary School
  • eine in Sidney, einem kleinen Küstenort - die Fähren nach Vancouver legen hier ab, so dass man Vancouver gut im Rahmen eines Wochenendausflugs erkunden kann: die Parkland Secondary School 

Hier siehst du alle drei Schulorte auf einer Google Map.

 

Stelly’s Secondary in Central Saanich: ca. 1200 Schüler

Die Stelly’s Secondary School ist eine Schule für Schüler, die kulturelle Unterschiede schätzen, Abenteuer mögen und sich in einer positive und konstruktive Lern- und Lebensatmosphäre wohl fühlen. Ein vielfältiges Angebot – Sprachen, Musik, Kunst, Holzarbeit, Informatik, Physik, Chemie, Tanz, Sport und Drama – ist Kennzeichen der Lehrpläne.  

Hier wird sehr viel Wert auf gegenseitigen Respekt gelegt und darauf, sich gegenseitig um das Wohl des Anderen zu kümmern. Kulturelle Verschiedenheit und Vielfalt werden an der Schule großgeschrieben. "Global Perspectives" ist ein Unterrichtsfach, bei dem nicht nur theoretisch Globalisierung thematisiert wird, sondern auch ganz praktisch Unterrichtserfahrung im Rahmen von Freiwilligenarbeit auf einer Exkursion in ein jeweils anders Land umgesetzt wird (internationale Schüler, die für ein ganzes Schuljahr kommen, können daran teilnehmen, müssen sich aber frühzeitig bewerben). Die Schule liegt in ländlicher Umgebung, nur einige Minuten von den berühmten ‚Butchard Gardens’ entfernt.

Die Schule ist eine bilinguale Schule, in der einige Fächer auch in französischer Unterrichtssprache angeboten werden (French Immersion Klassen).

Besonderes Fächerangebot: Die Schule verfügt über eine gewerbliche Kücheneinrichtung, an der unterrichtet wird und über verschiedene Werkstätten. Dort können Bootsbau, Metallverarbeitung, Autoschlosserei und Holzbearbeitung erlernt werden. Besonders erfolgreich sind an dieser Mannschaft die Basketball- und die Volleyballmannschaft.

Die Schule verfügt über eine fantastische Kletterhalle, so dass Kletterfreunde hier ihren Sport weiterbetreiben können, im Rahmen des Unterrichts oder nach der Schule. Ferner gibt es unweit der Schule Reitmöglichkeiten. Besonders beliebt ist hier das Outdoor Education Programm, das im Frühjahr einen fünftägigen Ausflug (Wanderung entlang des populären West Coast Trails und Kanutour) ohne Extrakosten beinhaltet.

 

Parkland Secondary in Sidney: ca. 800 Schüler

Die Schule ist die kleinste der drei Schulen in der Umgebung und bei Austauschschülern sehr beliebt. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb schneidet die Parkland Secondary in Vergleichen der akademischen Lehre regelmäßig gut ab. Die Schulgröße ist perfekt, um eine persönliche Atmosphäre zu schaffen und trotzdem ein breites Lehrangebot zu offerieren. Gerade die praktischen Fachangebote, wie Tischlern, Autowerkstatt und Metallarbeit erfreuen sich großer Beliebtheit.

Besonders erfolgreich ist die Schule in den Sportarten Rudern und Basketball. Zu erwähnen sind auch die sportakademien in Judo, Eishockey und Segeln.

Neu hat die Schule auch ein Marine Institute - “A marine focus on academics, trades, technology or recreation in preparation for future careers”

 

Claremont Secondary in Victoria, ca. 1200 Schüler

Die Claremont Secondary School liegt noch im Stadtgebiet der Hauptstadt Victoria. Neben dem renommierten Kunstprogramm der Schule (FOFA), ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Schule der naturwissenschaftliche Bereich (es gibt eine Vielzahl an sog. Advanced Placement Kursen). Advanced Placement Angebote gibt es auch in den Sprachen - Französisch und Spanisch. Das English Department der Schule legt Wert auf die Förderung literarischer Fähigkeiten. An der Schule wird ein international renommiertes literarisches Magazin (The Claremont Review) herausgegeben, das ein Forum für junge Schriftsteller bietet.

FOFA, das Programm Focus on Fine Arts, ist einzigartig. Es ermöglicht den Schülern, neben dem High School Diploma einen zusätzlichen Abschluss in diesem Bereich zu erlangen. Internationale Schüler können an diesem Programm kostenfrei teilnehmen und Kurse aus den Bereichen Theater, Musical, Film&Television, Bühnenbild, Tanz - Anfänger und Fortgeschrittene, Kunst, Fotografie, Konzertband, Jazzband, Chor, Gitarre, Schauspiel bei exzellenten Lehrkräften belegen. Speziell Ballett-Interessierte können im Ramen der örtlichen Victoria Academy of Ballet Kurse belegen, die in den Stundenplan einbezogen werden können.

Die Claremont Secondary School genießt akademisch einen sehr guten Ruf. Bekannt ist sie auch für kulturelle Aktivitäten: Theater- und Musicalaufführungen sowie Auftritte des Chors sind immer ausverkauft und wurden vielfach mit lokalen und nationalen Preisen ausgezeichnet.

In der Vergangenheit waren die Schulteams in Track and Field, Volleyball und Basketball besonders erfolgreich. Aber auch das  Ruderteam, das auf dem nahen Elk Lake trainiert (wie auch Kanadas nationales Ruderteam), feiert Erfolge. Wer gern einmal das Rudern ausprobieren möchte, ist an der Schule auch als Anfänger herzlich willkommen.

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Informatik, Geographie, auch AP (Advanced Placement)-Kurse in Mathematik und den Naturwissenschaften.

  • geisteswissenschaftlich
    Englisch, Französisch, French Immersion (Stelly's), Spanisch, Japanisch, Geschichte, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Global Perspectives, First Nations Studies, Zivilisationsgeschichte, Recht, Psychologie, Jahrbuch/Journalismus
  • Sport
    Sport (P.E.) ist ein reguläres Angebot an allen Schulen. Des Weiteren haben alle drei Schulen Outdoor Education im Stundenplan.
    Dazu kommen verschiedene sog. Sportakademien, d. h. die Sportart ist Teil des Stundenplans (involviert einen Aufpreis):

    Claremont: Golf, Rudern, Lacrosse, Aquatics
    Stelly's: Klettern (olympische Standards)
    Parkland: Eishockey, Judo, Segeln

    Sport wird generell großgeschrieben und über das Jahr gibt es folgende Angebote (als Team und/oder Club):

    Herbst: Volleyball, Rudern, Crosscountry, Swimming, Fußball
    Winter: Badminton, Basketball, Wrestling, Eisstockschießen u.a.
    Frühling: Rugby, Tennis, Track and Field (Leichtathletik), Fußball, Golf, Badminton, Mountainbiking
  • musisch-künstlerisch
    Visual Arts, Jewellery and Metal Art, Studio Arts: Drawing, Fotografie, Art Foundation, Tanz, Musical Theatre, Concert Band, Gitarre (auch Anfänger), Concert Choir, Music Composition, Jazz Chor, Jazz Band

    Besonderheit Claremont: Focus on Fine Arts (FOFA) – “A school diploma program featuring choices in Visual Arts, Dance, Drama, Music and Theatre” (ohne Aufpreis) sowie in Zusammenarbeit mit der Victoria Academy of Ballet in Victoria können Ausbildungsbereiche in den Stundenplan integriert werden.

    Parkland und Stelly's haben Musical Theatre im Angebot. Hier können sich Schüler in allen beteiligten Bereichen betätigen (Bühnenbild und -bau, Chor, Theater, Tanz, Band)
  • Wirtschaft
    Business Management, Marketing, Buchführung

Weitere Fächerangebote

Automotive Technology, Metal Workshop, Woodwork, Drafting and Design, Cook Training, Cafeteria Training, Textiles, Food and Nutrition, Digital Media, Computer Programming

Außerschulische Aktivitäten

Der Schuldistrikt organisiert diverse Touren für die internationalen Schüler, z. B. einen Trip nach Vancouver in jedem Semester (meist im November und April), einen Skitrip in jedem Semester (im Dezember nach Whistler, im Februar zum Mount Washington) und meist auch noch im Mai einen Whale Watching Ausflug nach Tofino. Regelmäßig einmal im Monat treffen sich alle inernationalen Schüler zum Pizzalunch und haben Gelegenheit zum Austausch.

Ausstattung

Alle Schulen sind großartig ausgestattet mit Bibliothek, Theatersaal, Werkstätten, Sportanlagen und im Fall der Stelly's einem Kletterkomplex auf Olympianiveau.

Bemerkungen

Alle Schulen bieten kostenlose Nachhilfe in den Kernfächern - Mathe, Sozialwissenschaften, Englisch und Naturwissenschaften. Als Ansprechpartner steht ein Fachlehrer zur Verfügung.

Zudem richten die Schulen nach und nach sog. peer helper international groups ein, um den internationalen Schülern die Integration und den Kontakt zu den kanadischen Schülern zu erleichtern.

Unterrichtet wird nach dem Semesterprinzip, also vier Kurse pro Halbjahr. Ein breites Angebot an Kursmöglichkeiten, kombiniert mit einer warmen Gastfamilienatmosphäre, toller, sehr individueller Betreuung und unbeschreiblich schöner Landschaft sind das Aushängeschild dieses Schulbezirks. 

Die große Flexibilität des Schulbezirks erlaubt es auch, die ganz individuell gewünschte Aufenthaltsdauer zu realisieren.

Zielflughafen: Victoria

Erfahrungsberichte

Candice

Candice aus München

candice.otter@gmx.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Ein ziemlich großer Unterschied war für mich das Schulsystem! Wir hatten nur 4 Fächer und das jeden Tag. Es hatte auf jedenfall Vorteile, da man sich nicht auf so viele Fächer gleichzeitig konzentrieren musste und sich intensiver vorbereiten konnte. Nachteile gab es auch denn auf Dauer wäre das sicher langweilig jeden Tag die selben Themen zu haben. Auch die Fächerwahl war vielfältiger und es gab Fächer wie kochen, outdoor education, nähen, usw. Die Klassenräume sind auch gleichzeitig Büros der Lehrer und somit sehr liebevoll mit privaten Dingen gestaltet, wie z.B. Fotos, Flaggen,...

Allgemein kam es mir so vor als ob das Lehrer-Schülerverhältnis familiärer und intensiver war und auch die Schüler untereinander sich so akzeptiert und respektiert haben wie sie sind und niemand ausgeschlossen wurde. Das hat mir sehr gut gefallen! 

Außerdem sind die Kanadier sehr sehr freundlich und hilfsbereit. Beispielsweise bedankt sich jeder beim Busfahrer wenn er aus dem Bus aussteigt. Ich habe das in Deutschland noch nie gesehen und mir hat diese Lebensmentalität imponiert. 

In Victoria und Umgebung gab es auch eine viel größere multikulturelle Bevölkerung, d.h. es gab z.B. viele Asiaten, Latinos, usw die auch in ihren eigenen Bezirken in der Stadt gewohnt haben. Von daher gab es ein sehr schönes China Town mit vielen leckeren Restaurants und kleinen Märkten mit asiatischen Spezialitäten und Traditionen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke auf jedenfall an alle Erfahrungen die ich machen durfte und die Menschen die ich dort kennengelernt habe. Die Freundschaften entwickeln sich während dem Auslandsaufenthalt sehr, man wächst zusammen und wir wie zu einer Familie. Ich denke noch sehr gerne an alle Erlebnisse aus dem letzten halben Jahr zurück.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut die Offenheit der Menschen gefallen und das ist anfangs auch noch sehr hilfreich um schnell Freundschaften schließen zu können. Manchmal muss man auch etwas auf die Kanadier zugehen aber im Grunde interessieren sie sich für uns Internationals. Die Landschaft ist auch wunderschön dort! In Saanich gab es eine perfekte Mischung aus Natur und Stadtatmophäre. Ich habe nicht weit entfernt von einem Strand, Wald und See gelebt aber es gab auch hübsche Plazas mit Cafés, kleinen Shops, Grocery Stores, usw.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag beginnt wie in Deutschland mit aufstehen, fertig machen, frühstücken und lunch packen. Allerdings begann bei mir die Schule erst um 9 Uhr was den Morgen auf jedenfall stressfreier gemacht hat. 

Ich musste gegen 8:15 Uhr aus dem Haus und zu meiner Bushaltestelle knapp 5 Minuten laufen. Mit dem Bus war ich gegen 8:30 Uhr in der Schule und der erste Gang war erstmal zu den Lockern in denen wir erstmal sämtliche Arbeitsbücher oder Sporttaschen verstaut haben und anschließend gings dann in die Student Lounge zu den Freunden bis der Unterricht beginnt. 

Eine Schulstunde dauerte etwa 80 min und dann hatte man 5 Minuten Zeit um noch paar Sachen aus dem Locker zu holen oder gleich ins nächste Klassenzimmer zu gehen. Meine Schule hat täglich um 15:30 Uhr geendet bis auf Mittwoch und Freitag. Da hatten wir Kurzstunden und Schulschluss war schon um 14:50 Uhr. 

Wie schon gesagt ist es nicht schwer Bekanntschaften zu machen, da die Kanadier sehr offen sind und sich auch für uns interessiert haben. Außerdem wird man in den Klassen untereinander gemischt sodass man auf jedenfall mit Kanadiern in Kontakt kommt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Es kommt immer ganz drauf an wie die Gastfamilie eingestellt ist aber anders war auf jedenfall dass wir nur Dinner als gemeinsame Essenszeit hatten und tagsüber jeder einfach aus dem Kühlschrank genommen hat was er wollte. Der Kühlschrank war nie leer!

Natürlich wird man viel reifer denn es muss alles selbstständig gemacht werden, wie z.B. Wäsche waschen, Zimmer putzen usw.

Sonst gab es eigentlich keine großen Unterschiede, denn meine Gastfamilie hat alles getan damit ich mich wie zu Hause fühle.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meine Freizeit habe ich eigentlich immer mit meinen Freunden verbracht und wir haben was zusammen unternommen und die Gegend erkundet. Anfangs waren wir nur eine deutsche Gruppe aber nach ein paar Wochen kamen auch noch andere Internationals und Kanadier dazu! Das Frühjahr 2017 war außergewöhnlich verregnet, sodass wir im ersten Term eher in Victoria und Umgebung unterwegs waren und erst ab Mai/Juni die Nachmittage an den Stränden genießen konnten.

 

 

Anna

Anna aus Wuppertal

anna-puerschel@gmx.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Zunächst einmal die Mentalität und Einstellung der Bevölkerung. Die Canadier sind viel offener und hilfsbereiter.

Dann die Schule. Das Verhältnis von Schüler zu Lehrer wirkt viel vertrauter, die Fächerauswahl scheint unendlich und bietet weit aus mehr als nur akademische Fächer.

Und das Brot. So doof es sich auch anhört, aber das war ein Unterschied für mich. Anders als bei einem Bäcker hier, gab es in Canada neben Toastbrot nicht viel Auswahl :D

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Schwer zu sagen. An freundliche und interessante Menschen, die ich getroffen habe, gutes Wetter und meine Gastschwestern. Ich weiß nicht an was genau ich als ertses denke..

Was hat dir besonders gut gefallen?

Nichts habe ich mehr vermisst als die gut gelaunten Canadier. Bereits am Frankfurter Flughafen, wenige Minuten nach meinem Rückflug nach Deutschland, knallte mir die harte und kühle Art der Deutschen entgegen.

Desweiteren hat mir die Nähe zur Natur gefallen. Ob Sportunterricht in der Schule oder Familienausflug, ob warm oder kalt - man war immer draußen an der frischen Luft.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Zur Schule kam ich mit einem öffentlichen Bus. Ich hatte vier Fächer und diese jeden Tag anderthalb Stunden lang. Dazwischen gab es eine Lunch-Pause, in der ich meistens in der Mensa mit meinen Freunden war.

Die Fächer konnte ich frei wählen, da ich dort keinen Abschluss machen wollte, weshalb ich unter anderem Kochen und Schreinern belegte. Fächer, die es hier nicht gibt. Der Schulalltag sah somit ganz anders aus als hier in Deutschland. Man konnte sich während der Arbeit unterhalten und lernte eben mal andere Sachen als eine mathematische Funktion aufzustellen.

Klassenkameraden kennen zu lernen wurde durch meine Fächer vielleicht vereinfacht, da man während des Kochens leichter in ein Gespräch kommt als im Matheunterricht. Trotzdem muss man auf die Leute zugehen und offen für Alles sein. Das ist mein größter Tipp!!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie machte viele Ausflüge, war sehr sportlich und naturverbunden. Der Familienalltag war selbsterverständlich anders als gewohnt, aber nennenswerte Unterschiede, die eine große Umstellung erforderten, gab es nicht. Die Offenheit und Freundlichkeit meiner Gastfamilie hat das Einleben in das neue Umfeld erleichtert.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Außerhalb der Schule habe ich Verschiedenes mit meiner Gastfamilie unternommen. Zum Beispiel waren wir wandern und schwimmen.

Mit meinen Freunden habe ich mich in der Stadt getroffen. Dort sind wir dann an den Hafen gegangen, waren shoppen und manchmal auch essen. Kino, Schlittschuhfahren und Eishockey-Games angucken gehörte ebenfalls zu den Freizeitaktivitäten.

Außerdem bot die Organistation vor Ort verschiedene Reisen und Ausflüge an. Zusammen mit anderen Austauschschülern war ich Skifahren und habe auf einer Bootstour Orkas gesehen.

 

 

Norman

Norman aus Riemerling

Der Gedanke, ein Highschool-Jahr in Nordamerika zu machen, kam mir ca. ein Jahr vor meiner Abreise. Zum einen, weil ich unbedingt mein Englisch verbessern wollte und zum anderen, weil ich als Einzelkind beweisen wollte, dass ich auch ohne die Hilfe meiner Eltern klarkommen kann.

Ein ganzes Wochenende bemühten wir uns aus dem Internet um Adressen von Vermittlungsagenturen und stellten dabei immer wieder fest, dass die ausführlichsten Informationen von GLS, Berlin, möglich waren. Ausserdem  konnte uns GLS als einzige Agentur eine Ansprechpartnerin für ein persönliches Gespräch im bayrischen Raum sagen. Frau Dr. Wiebalck-Zahn aus Holzkirchen nahm sich für meine Eltern und mich sehr viel Zeit, um alle Zweifel und Risiken eines Auslandsaufenthaltes aufzuzeigen und danach war mir mehr denn je klar: ich will in den Westen von Kanada, und zwar aus 3 Gründen:

  1. Eine Gegend, die einen interessanten Eindruck auf mich machte
  2. Kanada, weil man dort früher als in USA die Adresse seiner Gasteltern erfährt
  3. Man im Westen Kanadas kein Französisch braucht.

 

Aus dem GLS-Angebot entschied ich mich für Vancouver Island und bekam die Zusage der Cleremont-School des Saanich-School District, die 11. Klasse dort zu besuchen.

3 Monate vor dem Start legte ich in Deutschland noch schnell den SLEP-Test ab, damit die Kanadier erkennen konnten, wie der Stand meiner Englisch-Kenntnisse war.

 

Planmässig etwa einen Monat vor der Abreise erfuhr ich, welche Familie mich ausgesucht hatte. Gastvater- und Gastmutter waren Computer-Fachleute, Sohn 19 Jahre alt,  schon zum Studium weg in den USA- er kam nur in den Semesterferien, Tochter,  26 Jahre, noch zu Hause – ein wenig zickig. Die Familie wohnte in einem typischen kanadischen Haus in einer sehr angenehmen, problemlosen Wohngegend, etwa 20 Minuten Gehweg von der Schule entfernt.

 

Woran ich mich erst gewöhnen musste:

- Ich hatte den ganzen Tag Schule

- Die gesamte Gastfamilie war den ganzen Tag zur Arbeit

- Ich konnte weder meinen A1-Führerschein für eine Vespa noch meinen Auto-Führerschein für begleitendes Fahren gebrauchen. Deshalb entschloss ich mich schon in den ersten Tagen, ein Fahrrad zu kaufen und Barry, mein Gastvater, half mir dabei.

 

Das allerbeste war, dass alle Kanadier von Anfang an sehr lieb und hilfsbereit waren. Diese Höflichkeit kann man sich als Deutscher zunächst nicht vorstellen.

 

Besonders das kanadische Schulleben ist wirklich total anders und angenehmer als in Deutschland. Zum Beispiel wurde ich schon am ersten Schultag von meinen Lehrern angesprochen, ob ich Volleyball bzw. Basketball mitmachen wollte. Damit waren sofort meine Nachmittage belegt und ich fühlte mich prima eingebunden. Überhaupt ist der School Spirit hier ein ganz besonderer, wenn man zum Beispiel vor 200 oder noch mehr Zuschauern ein Volleyball-Turnier bestreitet, ist die Motivation eine ganz andere als in Deutschland. Mitzumachen, angefeuert werden, miteinander zu siegen ist unbeschreiblich. Überhaupt füllten Sport, Fitness, gesunde Ernährung, Turniere am Wochenende meine Freizeit aus. Alkohol unter Jugendlichen gibt es schon mal auf Parties, aber eher selten, und wird auch von der kanadischen Polizei sehr schnell und streng unterbunden. In Kanada ist ja Alkoholverbot bis zum 19. Lebensjahr.

 

Obwohl meine Gastfamilie den ganzen Tag nicht da war, gab sich Karen alle Mühe, mein Einleben so schnell und angenehm zu gestalten. Die Gespräche mit ihr waren immer sehr nützlich und interessant. Auf was sie wirklich Wert legte, war Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Es machte ihr überhaupt nichts aus, mich zu allen möglichen Terminen selbst hinzufahren oder abzuholen. Im Gegenzug begleitete ich sie gerne zu allen möglichen Einkäufen und trug ihre Taschen. Ausserdem war ich für die Müllentsorgung und die Wäsche zuständig.

 

Allerdings war es in meiner Familie aus Zeitmangel nicht üblich, gemeinsam etwas zu unternehmen, irgendwo hinzufahren oder eine Besichtigung vorzunehmen. Das glich die Claremont-School aber aus durch ein professionelles International-Students Programm. Dies war klasse und gehört zu meinen schönsten Kanada-Erinnerungen. Man muss sich aber im Klaren sein, dass viele ausländische Schüler auch bedeutet, dass sich die einzelnen Gruppen zusammentun, so wie die Chinesen gerne unter sich bleiben oder die Deutschen. Durch meine volle Integration in die kanadische Volleyball- und Basketball-Schulmannschaft war das bei mir kein Risiko. Trotzdem habe ich wunderbare Freundschaften mit deutschen Schülern aufbauen können und wir halten noch heute Kontakt miteinander.

 

Meine Befürchtungen, dass sich das kanadische Unterrichtsprogramm vom deutschen gravierend unterscheidet, haben sich nicht bestätigt. Große Lücken sind bisher nicht festzustellen.

 

Heute gehört Kanada zu den schönsten Dingen, die ich kennen lernen durfte. Diese netten, coolen Kanadier sind eine besondere Lebenserfahrung, die ich nicht missen möchte. Aber auch mit den deutschen Mitschülern verbinden mich wunderbare Erinnerungen. GLS hat diesen Aufenthalt ründlich vorbereitet begleitet. Meine Eltern wurden durch Zeugnisse aus Kanada über meine schulischen Leistungen auf dem Laufenden gehalten und waren sehr zufrieden.

Milena

Milena aus Berlin

milena.gross@gmx.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Kanadier/innen sind unglaublich nette und gastfreundliche Menschen. Sie unterstützen dich, so gut sie können und geben dir hilfreiche Tipps. Besonders hervorzuheben ist außerdem ihre Höflichkeit. Ich glaube, ich habe noch niemals in meinem Leben so oft ein Danke oder Bitte gehört wie in Kanada. Das kanadische Schulleben hat sich auch sehr deutlich von dem deutschen unterschieden. In Kanada ist die Schule der „soziale Mittelpunkt“ eines Jugendlichen. Hier wird nicht nur gelernt, sondern auch zusammen Sport gemacht, Theater gespielt oder musiziert. Geplante Veranstaltungen wie ein Schulfest werden erfolgreich durchgeführt. Alles in allem führte zu einer Gemeinschaft mit toller Atmosphäre, sodass ich immer gerne in die Schule gegangen bin. Kanada ist ein riesiges und weites Land, sodass die meisten Wege mit dem Auto zurückgelegt werden müssen oder man sich auf eine längere Busreise einstellen muss. Da ich aus Berlin komme und ein gut strukturiertes öffentliches Verkehrsnetz gewohnt bin, war das doch eine kleine Umstellung. Ich habe am Stadtrand von Victoria gewohnt und die Busse fuhren auch eher unregelmäßig, so dass ich eine gute Stunde bis nach Downtown gebraucht habe. Aber meine Gasteltern waren gerne breit, mich mit dem Auto irgendwo hinzufahren.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Lauren, meine beste kanadische Freundin, kommt mir da in den Sinn. Sie ist ein total nettes Mädchen und wir haben uns super verstanden. Gab es irgendwelche Probleme oder Redebedarf, war sie zur Stelle. Wir haben viele lustige Sachen erlebt, die ich niemals vergessen werde.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die freundliche und entspannte Atmosphäre und die Natur fand ich toll. Ich hab mich mit den Kandieren/innen (Gastfamilie, Freunde, Lehrer etc.) gut verstanden, an einen Streit kann ich mich nicht erinnern. Ich hab mich sehr schnell eingelebt und durchweg wohl gefühlt. Außerdem bin ich viel gereist und immer wieder auf nette und offene Menschen gestoßen. Dass die Natur in Kanada wunderschön und beeindruckend ist, kann ich nur bestätigen.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule begann glücklicherweise erst um 9:05h. Dann folgten zwei Unterrichtsstunden à 80min bis zur großen Lunchpause, der sich dann die nächsten zwei Unterrichtsstunden anschlossen. Freitags war der Unterricht kürzer und Donnerstag war Houseblock. Das bedeutet, dass man extra Zeit bekommt, um Hausaufgaben zu machen oder Unterstützung von einem Lehrer zu erhalten. Zu der Schule gehören zwei Turnhallen, ein Sportplatz, zwei Rasenplätze sowie Tennisplätze. Alle Räume waren mit gutem fachspezifischem Equipment ausgestattet. In der Bibliothek gab es Computer mit Internet-Anschluss. Eine Cafeteria mit gesundem Essen sowie Getränkeautomaten waren auch vorhanden. Die Schule bietet ein weites Fächer- und Sportangebot. Auf künstlerische Arbeitsgemeinschaften (Chor, Jazz- Band) wurde viel Wert gelegt. Besonders beeindruckt hat mich die positive Atmosphäre in der Schule. Man wird nie hören: Das hast du schlecht gemacht, sondern sie muntern einen immer wieder auf und sind geduldig.

Ich bin der Meinung, dass es nicht so schwer war, Freunde zu finden, wenn man offen war und sich bemüht hat auf andere Leute zuzugehen. Man sollte sich einfach trauen und sich über Fehler keine Gedanken machen. Das klappt auch so!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Die ersten drei Monate hab ich in einer Familie mit drei Kindern verbracht. Außerdem lebten dort drei Hunde, eine Katze und ein Fisch. Ich hab mich mit allen problemlos verstanden und mich sehr gut in ihr Familienleben aufgenommen gefühlt. Mein Gastbruder hat mir viel von der Umgebung gezeigt oder wir haben Cookies gebacken. Mit meinen Gastschwestern war ich in der Mall shoppen. Abends haben wir oft zusammen DVDs geschaut. Auch durfte ich immer Freunde einladen oder sie haben mir angeboten, mich irgendwo hinzufahren. Meine Gastfamilie wollte mich als richtiges Familienmitglied in ihr Leben aufnehmen. Wenn ich Sachen für die Schule benötigt habe, z.B. für die Camping-Trips, haben sie mir immer die Ausrüstung besorgt.

Da ich ursprünglich nur drei Monate in Kanada bleiben wollte und meine Gastfamilie geplant hatte ihr Haus zu renovieren, musste ich für die zwei letzten Monate umziehen. Das fiel mir am Anfang natürlich schwer, aber meine zweite Familie hat mich super aufgenommen und ich hab mich schnell eingelebt. Weiterhin hatte ich auch noch Kontakt zu meiner ersten. Dieses Mal hatten meine Gasteltern einen 4-jährigen Sohn, um den ich mich auch manchmal gekümmert habe, und eine chinesische und koreanische Gastschwester lebten mit mir in dem Haus. Mit allen hatte ich ein super gutes Verhältnis und wir haben viel zusammen gemacht. Sei es, dass wir zusammen an den Strand gegangen sind, Downtown gefahren sind, Ausflüge gemacht haben, Fern geguckt oder gequatscht haben und allgemein viel Spaß gehabt haben. Oft habe ich meinen Gastvater in der Küche unterstützt, da er sich schwer an der Hand verletzt hatte.

Unterschiede gab es schon zu Berlin. Ich konnte von beiden Familien aus so ziemlich alles tun und lassen, was ich wollte. Ich hatte keine Ausgehzeiten oder feste Verpflichtungen. Wenn es etwas zu machen gab, dann hat man es eben schnell erledigt. Für mein Zimmer, meine Wäsche, das Bad und mein Lunch war ich selbst verantwortlich. Gegen sechs gab es ein gemeinsames Abendessen. In Deutschland hab ich nur einen 14-jährigen Bruder und Fische als Haustiere. Außerdem lebe ich mitten in einer Großstadt und nicht in einer Randsiedlung. Ich fand es toll, auch mit anderen internationalen Schülern zusammenzuwohnen, so dass ich auch viel über deren Kultur gelernt hab.

Rundum gesehen war mein Austausch eine wunderbare Erfahrung mit zwei tollen Gastfamilien, die mich in allen Belangen unterstützt haben.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meine Freizeit konnte ich selbstständig gestalten. Ich hab mich mit Freunden getroffen, um Downtown (Shoppen oder kleine süße Cafes) zu gehen. Ich hab Kino-, DVD-, und Kochabende miterlebt. Wir sind in den See schwimmen gegangen oder haben Zeit am Ozean verbracht. Teilweise hab ich mir mein Frühstück und ein Buch mitgenommen und habe mich am Strand ausgeruht. Des weiteren habe ich auch kleinere Trips mit Freunden oder der Schule mitgemacht.

 

Friederike

Friederike aus Hamburg

friederikeneupert@web.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei groessten Unterschieden waren fuer mich Schule, Leute und die Umgebung/Communtity.

In der Schule gibt es sehr viel Unterschiede zum deutschen Schulsystem. Angefangen damit, dass man nur 4 verschiedene Stunden hat und jeweils eine 80 Minuten ist, bis zu der Faecherwahl. Stunden wie z.B. Kochen, Naehen, Outdoor education und Automechanik gehoeren hier zum Alltag. Die Lehrer und Schueler sind super freundlich und hilfsbereit und es hat immer jemand ein offenes Ohr fuer dich, falls du ein Problem hast.

Die Leute sind sehr nett und freundlich, allerdings anders als in Deutschland. Die Menschen hier haben eine andere Lebensmentalitaet und gehen mit einer anderen Einstellung durchs Leben. Sie sind teilweise nicht an die deutsche Lebensart und Offenheit gewoehnt. Es ist sehr schwer zu beschreiben und am besten findet man es selber raus.

Da ich aus einer Grossstad komme, hatte ich anfangs ein paar Probleme mich an das doch ruhigere Leben hier zu gewoehnen. Sidney, der Ort in dem ich hier wohne, ist zwar sehr schoen, bietet aber nicht allzu viele Freizeitaktivitaeten. Dafuer muss man dann den Bus nach Victoria nehmen oder zu dem nahgelegenen Freizeitzentrum "Panorama". Da man aber eine gute Busverbindung nach Victoria hat, ist das alles gar kein Problem.

Das Meer und die Waelder bieten eine ganze Reihe an Aktivitaeten, die einem zu Hause nicht unbedingt geboten wird.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich deneke an ganz viele Sachen, da ich schon so viel Spass hier hatte. Aber am meisten denke ich an meine neuen Freunde, die ich hier gefunden habe. Ich habe schon so viele lustige Ausfluege und Sachen mit ihnen gemacht, wie z.B Lagerfeuer am Strand, Shoppen in Victoria und Vancouver, Klettern und Reiten um den grossen Elk Lake.

Auch die Schule macht richtig viel Spass.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir hier die Umgebung und Natur gefallen. Man hat so viele Moeglichkeiten etwas mit seinen neuen Freunden zu unternehmen und das gute Wetter zu geniessen. Outdoor Education ist sehr wichtig fuer die Canadier und deshalb hat man fast ueberall die Chance Kanu, Kajak oder Klettern zu gehen. Die Candadier machen so viel wie moeglich draussen.

Beschreibe einen typischen Schulalltag.

Meine Schule startet um 8:20. Mein erster Block ist History. Jeder Block ist 80 Minuten lang. Danach ist eine 15-minuetige Pause, in der man zur Cafeteria gehen und sein Lunch kaufen kann. Man hat aber auch noch die Moelichkeit in der grossen 40-minuetigen Lunchpause, nach dem zweiten Block, der bei mir Foods ist, etwas zu essen zu kaufen. Mein dritter Block ist dann Spanisch und mein vierter Sport. Zwischen dem dritten und dem vierten Block hat man dann nochmal 5 Minuten Pause.

Schule ist dann um 2:50 zu Ende und man wird von dem Schulbus nach Hause gebracht. Oft gehe ich aber z.B. nach der Schule mit meinen Freunden nach Sidney.

Leben in der Gastfamilie: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie aehnelt sehr meiner Familie zuhause und deshalb gibts es fuer mich keine besonders grossen Unterschiede. Allerdings haengt es immer davon ab, in was fuer eine Gastfamilie man kommt. Meine eine Freundin z.B. hat nicht ganz soviele Freiheiten wie ich. Die Gastfamilien sind normalerweise aber immer offen fuer Ratschlaege, damit der Aufenthalt fuer dich am besten gestaltet wird.

Was machst du in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich Fussball, Tennis, gehe nach Victoria oder treff mich mit meinen Freunden. Es aendert sich aber oefters mal von Woche zu Woche was ich hier mache, da viele Aktivitaeten saisonabhaengig sind. Z.B war ich im Winter oefters mal Schlittschuh laufen und im Sommer fange ich jetzt an Kanu zu fahren.

Am Wochenende schlaf ich oefters mal bei Freunden zu Hause, wir machen einen Video- oder Lagerfeuerabend.

 

Linda

Linda aus Berlin

linda@poeschel.de

Natürlich stellt man sich vor seiner Abreise ins Ausland die Frage wie wird es sein? Wie ist das Leben dort und wie werde ich alleine ohne Familie und Freunde zurecht kommen? Auch ich habe mir diese Fragen gestellt und mich manchmal gefragt, ob ich das alles “packe“, so ganz alleine von zuhause weg. Doch nun, rückblickend auf meine 5 Monate, die ich in Kanada verbracht habe, muss ich sagen, dass es die beste Erfahrung ist, die ich je gemacht habe. Ich habe Eindrücke gesammelt und so viele tolle Sachen erlebt, die ich, wenn ich hier in Berlin geblieben wäre niemals erlebt hätte und welche mir auch niemand mehr nehmen kann. In einem anderen Land zu leben war für mich fast so wie ein anderes Leben zu leben. Andere Leute, andere Landschaft, anderer Tagesablauf, anderes Schulsystem, andere Kultur etc.

 

Die Schule hatte dort im Vergleich zu hier eine Stunde später angefangen und man hatte nur 4 Kurse, die man selber wählen konnte. Diese gingen dann 80 Minuten lang und nach den ersten 2 Blöcken gab es dann Lunch für 45 Minuten. Die Dauer der Stunden ist zwar eine Umgewöhnung, jedoch kommt der gesamte Schultag einem dann viel kürzer vor. Auch das Schulgelände mit einem Footballfeld, 2 Fußballfeldern und 2 Tennisplätzen war um einiges größer als man es in Berlin gewöhnt ist.

Nach der Schule bin ich dann jeden Tag direkt mit dem Bus zur Schwimmhalle gefahren, da ich in meiner Freizeit 6 mal die Woche Schwimmen als Leistungssport betreibe. Die Partnerorganisation vom Saanich School District dort in Victoria hatte mir einen Verein herausgesucht, mit dem ich trainieren konnte und der in einer Halle trainierte, die nur 10 Minuten Fußweg von meinem Zuhause entfernt war. Dort habe ich auch die meisten Freundschaften geschlossen. Ich habe viel Zeit mit meiner Schwimmgruppe verbracht und wir waren sogar zusammen auf einem Wettkampf in den USA, was mit Sicherheit eines meiner tollsten Erlebnisse des Austausches war. Ich hatte in Kanada die Gelegenheit besser zu trainieren als hier in Berlin, da ich mit der Nationalgruppe trainiert habe, die einen viel höheren Standard als meine Gruppe hier hat. Natürlich gab es dann auch die eine oder andere Party, auf der ich dann mit Freunden vom Schwimmen war.

 

Auch mit meiner Gastfamilie hatte ich großes Glück. Ich hatte 2 Geschwister ( 14 Monate und 6 Jahre) und meine Gasteltern waren so Mitte 30. Mit meiner Gastmutter hatte ich allerdings mehr zu tun als mit meinem Gastvater. Wir sind zusammen shoppen gegangen, haben einen Ausflug nach Vancouver gemacht oder sind whale watching gefahren. Sie hat wirklich einen großen Teil dazu beigetragen, dass dieser Austausch für mich ein tolles Erlebnis wurde! Ansonsten gab es noch eine Umstellung der Essenszeit. Anstelle von einem richtigen Mittagessen so wie hier gibt es dort nur einen kleinen Lunch und die Hauptmahlzeit abends. Aber man gewöhnt sich an alles!

Auf jeden Fall verlief mein Leben mit meiner Gastfamilie sehr harmonisch, sodass ich nicht mal Heimweh an Weihnachten bekommen habe. Auch ein Highlight, das ich meiner Gastfamilie zu verdanken habe, war unser Trip nach Tofino, wo ich das erste mal gesurft bin. It was just amazing!

 

Im Nachhinein kann ich jedem nur empfehlen einen Austausch zu machen! Man sieht Sachen, die man sonst nicht gesehen hätte und kriegt für manche Dinge einen anderen Blick. Man lernt einfach eine neue Lebensweise kennen und sieht dadurch auch Unterschiede zur Heimatstadt. Was ich zum Beispiel auch in Kanada viel besser fand, waren die Lehrer. Das Durchschnittsalter lag bei 35 Jahren und sie waren richtig mit Enthusiasmus dabei. Man hat gemerkt, die haben Spaß an ihrem Beruf. Auch generell die ganze Schulatmosphäre, ebenso unter den Schülern hat einen richtigen Zusammenhalt spüren lassen.

 

Bleibt nur noch zu sagen: Auslandsaufenthalt, go for it!

Henrike

Henrike aus Magdeburg

henrike.schuster@gmail.com

How do you start writing about a year so full of experiences so wonderful and amazing that even you yourself can not grab a single thought of where to begin or what to say. I think that for me it’s best to start with telling you how much I appreciated everything the GLS team and everyone else did for me. I still can’t believe how lucky I am to have experienced a year in Canada, the best year of my life. Thank you soooo much for that. Everybody has put forth so much effort in making everything perfect for me and I think writing to all of you, who are still about to go somewhere or maybe only considering it, and telling you about my stay in Beautiful British Columbia is the least I can do to show my great appreciation.

On September 3rd 2004 my parents brought me to the Berlin airport, where we met up with another GLS student, who- just like me-was about to leave home for a long time. We stood there waiting… waiting for a plane that was going to take us away from home, away from our friends and everything that we had known up until then. There is no way to describe the feelings you have in that situation, when the day of your departure has finally come. I would say I have never been so scared in my entire life and have never been so excited and anxious about a single thing before. Altogether I was dangerously calm, like the eye of a tornado. I did not realize that I was going to leave everything I knew behind, simply because I did not know what it meant then. My fellow GLS student, Christian, felt the exact same way and together we spent our last few minutes on German grounds. Saying goodbye to my parents was alright, really more weird than sad, but for my Mom it must have been horrible.:) Until this very day, I am extremely proud that she actually let me go instead of throwing herself on top of me to prevent me from going away for 10 months…(just kidding hahaha) Finally, Christian and I were on the plane to Frankfurt, where we met three other GLS students, who were going to the same destination, too.

We arrived at the Victoria International Airport on Vancouver Island after what seemed like a million years later. It was about 10 o’clock at night and already there were host families there, patiently waiting for their exchange student to arrive. Most of my new German friends left right away, but a few of us had to wait a little longer. In fact I was the one, who had to wait the longest. It was about 10.30 at night as I waited in the abandoned arrival hall and I think I had never felt so lonely before. I called my Mom at home and told her that we landed safely. While I was talking to her on the phone three kids came running into the hall dragging their Mom after them. My host family! We hugged and kept staring at each other, then drove to my new home in my new family car and everybody kept asking me questions and I tried to answer them as well as I could, after just having traveled for over 26 hours. That night I moved into my new room and because I couldn’t sleep, I started to unpack all of my suitcases. It was definitely the weirdest day of my life!

The next morning I didn’t have much time to get to know my new home, because we left for a trip to Mount Washington right away. Mount Washington is a little summer and winter sport resort village, where my host family has a condominium. So after a 3-hour drive with beautiful view of the ocean, my new family took me mountain biking. It was a fun experience, but I was still pretty tired from all the traveling, so until today the scar that I got when I fell with my bike hasn’t faded away. It will always remind me of my first day in Canada. J While we were up at the condo I really got to know my host family a lot better and it was obvious that we were going to have a lot of fun together. That weekend I also got to know my host grandma, who lives in Victoria with a gorgeous ocean view and her own little part of a beach. It was like a wonderful dream.

A couple of days later the first day of school arrived and nervously I took a step into another little adventure. For the first time in my life I saw a real yellow school bus and I just had to start laughing, because it reminded me so much of the Hollywood Teen High School movies. When I got to the school I was really anxious about what was going to happen next, but right away I met a nice girl who asked me if I needed help and then she showed me the way to my new counselor. Mrs. Mais, a wonderful counselor at Parkland Secondary School, set up a schedule for me and after she showed me and a couple of other exchange students our way around the school. My schedule was as follows: Block A – Biology 12, Block B- Seniors Foods Class, Block C- Math 12 and Block D- Spanish 9.

The next few weeks went by really slowly. School was interesting and different from what I was used to, but sometimes it was really difficult to understand and in that period of time I was basically constantly over-tired. Being in the completely new environment, with all the new impressions I got every day, hearing and speaking English all day long and having to concentrate all the time… let’s just say it was exhausting! My other exchange student friends had the same kind of “symptoms” and we all shared our ups and occasional downs together. Even though I had already met many nice Canadian students that I had gone to Victoria with and had a sleepover with, I still really missed my home and all my friends in Germany. I would say the first month was the hardest. The nights were especially brutal, because I was totally exhausted from a long day and then I started missing everybody and everything from home soo much. I was happy to be in Canada, but I also had my boyfriend back in Germany. To be honest I just missed seeing someone who I had known for longer than 2 or 3 weeks. The first month passed eventually and everything started to normalize for me as I fell into the daily routine of things.

By the end of October I had made good friends with Brandon, a sweet Canadian boy my age. With him and a couple of other good friends I celebrated Halloween. I had also met gorgeous Caroline, a Canadian girl who was in grade 12. With her and Christian I had my first Halloween pumpkin carving party. J Carving pumpkins is a lot of fun and I am definitely going to carve my own pumpkin this year too! In my foods class we even had a carving contest and Jenn (one of my friends from foods class) and I made a skull, but we didn’t win. ;)

On Thanksgiving my host family and I had a big turkey dinner and in November we left for a trip to Tofino, a beautiful little town up north on Vancouver Island. We stayed in a little wooden cottage, which was surrounded by the old trees of the rain forest and we even had a little hot tub to ourselves. We spent the days walking on the gorgeous beaches, watching the tides come in and go out again and we got really wet log jumping at Long Beach too!J

After our trip to Tofino everybody really focused on school and things around the house. By the end of November my good friend Sascha and I decided to see each other. Sascha and I had been in the same class in Germany for many years and we even spent our exchange student years in the same country. With his organization he could not chose where to go, so they had sent him to Maple Rich, a little town about 2.5 hours away from Vancouver by public transport. We met in Vancouver and since it was the beginning of the Christmas season, lights were shining EVERYWHERE and even though it rained the entire time, the lights made the city look very romantic.

As Christmas Day was coming closer, I got two huge packages from my parents at home. They had sent all kinds of Christmas chocolates and cookies and of course all the Xmas presents for the whole family. The kids were so excited when I told them about “St. Nikolaus Day’ and all three of them polished their boots and neatly set them up in font of the door! J My little host sister Keira often made ginger bread cookies and once we made a giant maple leaf cookie together and put red and white icing on top of it. It looked really nice! A week before Christmas I was kind of sad for a day or two, but that quickly passed. There were so many things going on everywhere. There was simply no time for being homesick! Unfortunately, two days before Xmas my boyfriend from Germany told me that he had been cheating on me for a while. I broke up with him one day after Christmas after calling my mom and best friend at home. I have to say, that even with being sooo far away from home and from all the traditions that I was used to and with just having gone through a stupid break-up, I still had an amazing Christmas with a lot of fun. My entire host family met up at Nan’s place (the house of my host grandma) and so we were 6 adults and 8 kids, which was quite the experience. J For the first time I met my host cousins and my host aunt and uncle and they are really sweet people. After they overcame their first shyness, the little ones and I got along very well and we all played fun games together. On Christmas Morning they all came running down the stairs to wake me up and then we got to look into our stockings. My host grandma had got the most beautiful silk stocking for me and it was filled with so many nice things. I was surprised when I noticed that children in Canada get presents not only from Santa, but from their parents, too, but I was happy to hear that most of them still believed in the old man with the long white beard.

After Christmas my host family and I went up to Mount Washington to go snowboarding even though there was only a tiny little bit of snow. For some reason the entire season stayed snow-free, which apparently is really unusual for that area. They all joked around that it was my fault when we couldn’t go snowboarding anymore after that. But we did get three days of snowboarding and it was great! Sunshine, Sunshine, Sunshine only! It was gorgeous and so we spent our New Year’s Eve cheering with water in the condo and after that we went right outside to do some midnight tobogganing. It was a quiet New Year, but a good one!

After the excitement of the holidays I got really sad again, because I was still kind of heart-broken, but Caroline and Brandon just kept looking out for me and each time they managed to cheer me up again. I have seldom met such loyal and loving people and they have become two of my dearest friends by now. Vicky, my best friend from Germany also had a big surprise for me. She decided to come out to see me in her winter break and so in the beginning of February she arrived at the airport and I could finally hold her in my arms again. She stayed with me at my host family’s house and they got along really well, even though she was a little scared the first couple of days. ! It was really sad when Vicky left, but we knew that we were going to see each other again in half a year and that things would not have changed between us. Around then I was also taking “Formal Ballroom Dance Classes” with some friends of mine. Justin, who was my partner and I always had a fun time dancing together and so did the others. Together we all had our little adventure each Monday night.

At the beginning of February I had to take my first two Provincial Exams and so I studied hard and experienced the real “graduation feeling”. I took my Provincials in Math and Biology and they went ok.

In the period between January and February I had also started volunteering for two elderly ladies, who I have come to love very much. Dr. Juanita Harris and her slightly handicapped sister Carol have a big house and so they regularly needed some help with the household or some organizational things. So every week I would be at their place, helping out a little bit and learning many fascinating things about life. They taught me many wonderful things and soon we became good friends and I could always go to them when I had problems or when I wasn’t feeling well. Juanita and Carol are the two most amazing women I have ever met in my life and if there were more people on this world, who were like them, then there would be unconditional love everywhere. I learnt to have huge respect for them and what they have accomplished in their lives and I can call myself very lucky to have them as my friends. Without them my stay in Canada would not have been quite the same and I will always hold our friendship in my heart.

On the 12th of February a couple of friends and I celebrated Caroline’s birthday at her house and I also went out with my current boyfriend on our first ‘date’. I had met Keith in my foods class and we usually only joked around and saw each other in class, but one night when Vicky and I waited at the bus stop, he was there too and we started talking. After that we talked more often and I noticed that I really liked him a lot. We decided to go watch a movie and we went to Caroline’s birthday party together. We got along so well that we decided to start going out and after only a short time we completely fell in love with each other. J Keith is a redheaded guy, who loves his country and never fails to tell everybody that he is Canadian, Irish, Welsh and Scottish., haha. He is a hilarious and adorable guy and always very kind and loving. Meeting him obviously made my stay perfect and it was he, who tried making me become a true Canadian…J Together we went camping on the little islands around Sidney and sometimes he would take me out for dinner and we always had a lot of fun together. He also got along really well with my host family. They loved him soo much and were always happy to have him over. After a while he would just come along when we went somewhere and it was completely normal to have him around, or me being at his place. Anne, my host Mom, thought very positively about our relationship and she was really happy for me. Just like I said, I am feeling extremely lucky to have had the best host family in the world!!!!

By the time it started to get warmer and sunnier out, I had pretty much forgot about my daily life in Germany and had completely integrated into the Canadian life style. My boyfriend had taught me so much slang and I was enjoying myself immensely just living my life as a ‘Canadian’ girl. My best friend Caroline often even forgot that I was from Germany. Sometimes when we would talk about something and I’d start comparing it with something that I knew from Germany, she would look at me all puzzled remarking that I indeed was coming from Germany and that she had completely forgot about that! ;)

On the phone with my Mom were the only times, where I would be reminded of my home in Magdeburg. While my family was all getting excited about me coming back soon, I was feeling more and more depressed about the same fact. I really really really did not want to leave at all.

If it had been for me, I would have stayed in Canada forever. I love the people there and their attitude towards life and everything that has to do with it. I love the friendliness there and I love how people smile at each other so much more than they do here in ‘Deutschland’. It was perfectly normal to just start talking to a complete stranger at the bus stop, so that you didn’t have to wait for the bus all by yourself. Or how natural it was for everybody to be really optimistic about a new project, instead of looking at all the faults and difficulties at first. What I found is that here people are very negative about things like that. They always see the bad parts of something first. Over there it’s the opposite way. When you are planning something new, then people will always be supportive and see all the wonderful opportunities you get with that new project at first. And then they will try to find a way to overcome the present difficulties. When you think this way nothing seems to be impossible and in my opinion you can reach so much more with a positive attitude.

No matter how badly I wanted to stay in Canada, the day when I had to pick up my parents from the airport in Victoria did come sooner than I had ever thought. They were coming to spend two weeks in B.C. with me and then take me home. It was really weird seeing them again, but also it was like I had never been away from them. Keith actually saw them first and so they got to know their new “Canadian son” right away. To my relief they get along superb and sometimes I still think my Mom loves him more than she loves me J

I showed them around in Victoria and the area where I lived and I had to say goodbye to so many people I loved. The goodbye dinner with my host family was really nice at first, but it ended up in an ocean of tears. We all couldn’t believe that I wouldn’t be with them anymore and since I had already moved into the B&B where my parents stayed, Anne and the kids kept telling me how empty the house felt without messy Henny in it. ;) I knew I was going to miss them soooo much and I would have given anything to take them home with me. Especially since I am an only child and I always loved the trouble around the house with us four “siblings”! Saying goodbye to Juanita and Carol was very hard, too. We always had such inspiring and interesting conversations and I loved them like I was their grand daughter and their best friend. But there was no way around saying goodbye and with today’s high tech communication systems, we knew we were going to stay in touch.

The hardest part was saying goodbye to my friends and Keith. After my parents and I were finished touring around B.C. we stayed one more night in Vancouver before the flight, and they all came to see me one last time. Caroline and Brandon and Rachel and Nick took a hotel suite together and Keith stayed with my parents and me in our hotel. So Keith and I got to spend one last night together and in the morning we all left for the airport, where we met up with the others and waited for the horrible moment when I had to leave.

There is no point in writing down how terrible it felt and I can tell you that there wouldn’t have been enough tissues in the entire airport to stop the tears we were crying. It tore my heart apart to leave them there and walk through that gate and I would have loved to run back, take Keith’s hand and run away with him forever. But I didn’t. Instead I went on the plane and I didn’t stop bawling until I fell asleep from exhaustion.

Back home everything was extremely strange. I felt like I really didn’t belong here anymore and I laid in my bed feeling like I was a stranger in a foreign place. Seeing my old friends was weird, too and until today I don’t get along with them as well as I did before I left for Canada. But I learnt to accept these things and now I found new people who I like a lot and who I hang out with. I talked to Keith almost every day during the summer break and we write emails back and forth. Now that we have to go to school again, we don’t get to talk to each other very often, but we still try to find a good time that is suitable for both of us on the weekends. A time difference of 9 hours and a distance of approximately 8000km aren’t really the best conditions for a healthy relationship you might point out. But you know, if you really found someone who you love and deeply care about, then even that is not impossible. In fact Keith is coming out to Germany on December the 19th and he is going to stay with me and my family for the Christmas holidays. I am very excited and already counting the days. In February I am planning to fly out to Canada again and see all the people who I love and miss so much. By now I have just realized how great it is to be so international and keep up friendships of all over the world. I hope I didn’t bore you with my little Canada ‘novel’ and wherever you might go someday; Always remember: When you are open to new things and tolerant of other cultures then you will conquer the world and people’s hearts. So KEEP SMILING and Good Luck!

Henny (Henrike Schuster)

Preis

Preis Schuljahr
19.590 Euro

ohne Flug: 18.090 Euro

Preis Semester
11.390 Euro

ohne Flug: 9.890 Euro

Starttermine: SEP / FEB

Preis Trimester
7.890 Euro

ohne Flug: 6.390 Euro

Starttermine: SEP / FEB / APR / NOV

 

 

Zusatzkosten
  • Für einzelne Kurse können geringe Zusatzkosten entstehen, z. B. Materialkosten (Fotografie oder Tischlerei o. Ä.).
  • Die Sportakademien involvieren ebenfalls zusätzliche Kosten, z. B. Eishockey, Klettern oder Rudern sowie Aktivitäten im Fach Outdoor Education.
  • Kosten für den öffentlichen Nahverkehr (Schulbuskosten sind inkl., sofern die Entfernung zwischen Gastfamilie und Schule 4,8 Km beträgt).

 

 

 

GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug mit GLS Betreuer direkt zu Schulbeginn im SEP und im FEB auf der Strecke Frankfurt - Vancouver. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands sind inkludiert (andere Zubringer auf Anfrage). Flüge nach Ottawa, Toronto, Montreal und St. John´s sowie Flüge zu anderen Terminen werden, wann immer möglich, als unbegleitete Gruppenflüge mit anderen Austauschschülern durchgeführt - mehr dazu). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulbesuch in Kanada wie gebucht
  • Kanadische Pflichtkrankenversicherung
  • Gastfamilienunterbringung im Einzelzimmer mit Vollverpflegung bzw. Internat, Mehrbettzimmer und Vollverpflegung
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in Kanada
  • Nachweis über den Schulaufenthalt in Kanada
  • Unterstützung bei der Visumsbeantragung durch externen Visa-Experten (Visumsgebühren nicht inkl., zzt. 150 CAD, ca. 100 €)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler: unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Kanada gehen

Zusätzlich buchbar

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