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Preiswerte Boarding Schools in den USA

Preisgünstige boarding schools in den USA

Joanna Maganzini in Boston koordiniert für GLS das Happy-go-lucky Internatsprogramm in den USA, d.h. die Platzierung von Austauschschüler/innen an preiswerten Boarding Schools in den USA. 

 

Joanna, Internate in den USA sind normalerweise sehr teuer. Warum sind sie im Happy-go-lucky Programm so preiswert?

Auch im Happy-go-lucky Programm handelt es sich um Internate bzw. boarding schools, die teuer sind und  normalerweise zwischen 40.000 und 60.000 USD pro Schuljahr kosten. Das ist der reguläre Preis, aber wir als etablierte Internatsvermittler können sie günstiger anbieten: Wir kooperieren seit Jahren mit diesen Internaten und haben sie davon überzeugt, einige Plätze für internationale Austauschschüler/innen zu reservieren, und zwar zu einem absoluten Vorzugspreis, der in Einzelfällen bis zu 30.000 € unter dem Listenpreis liegt.

Denn international students tragen viel zur diversity der Schulgemeinschaft bei, ihre amerikanischen school mates können viel von ihnen lernen. Und wir möchten auch die ansprechen, die in die USA möchten und sich für ein Internat interessieren, aber nicht 50.000 USD oder mehr zahlen möchten. 

 

Kann sich jede und jeder bewerben?

Grundsätzlich ja. Der Notendurchschnitt spielt eine Rolle und auch das Ergebnis des ELTiS Tests. Da haben die mit besseren Noten bzw. Testergebnissen die besseren Chancen, da die Plätze limitiert sind. Am wichtigsten allerdings ist zunächst, dass Bewerber/innen offen sind, denn sie können sich das Internat nicht aussuchen. Wir platzieren sie an einem Internat, das wir für sie aussuchen. Und das ist anders als im klassischen USA - Internatsprogramm, wo Schüler/innen sich eine ganz bestimmte boarding school aussuchen können (anhand dieser Schulprofile). 

 

Wenn die Internate im Happy-go-lucky Programm so viel billiger sind - sind es dann nicht eher die weniger populären?

Nein, es sind dieselben Internate, die Austauschschüler auch im klassischen Internatsprogramm besuchen können. Die Qualität ist also dieselbe, es ist nur so, dass die Bewerber/innen darauf verzichten, sich ihre Schule selbst aussuchen zu können. Aber selbst das bedeutet nicht, dass wir nicht versuchen, Wünsche zu berücksichtigen. 

 

Was für Wünsche sind möglich?

Bewerber/innen können aus einem breiten Angebot von Fächern und Sportaktivitäten wählen. Fächer können beispielsweise Robotics, Sprachen, Wirtschaft, Psychologie, Programmierung oder Meereskunde sein. Als sportliche Aktivitäten bieten wir beispielsweise Fußball, Reiten, Football, Segeln, Tanzen, Baseball, Yoga oder Tennis an.

Ich rate Schülern immer, ihre Wunschliste ihrer Bewerbung beizufügen und hervorzuheben, was für sie in Bezug auf Sport, Fächer und akademischem Niveau am wichtigsten ist. Aufgrund unserer guten Kontakte zu Internaten in den USA sind die Chancen gut, dass ich etwas Passendes finde. Sollte meine erste Auswahl nicht passen, bin ich immer gerne bereit, einen weiteren Vorschlag zu machen. 

 

Wie läuft die Bewerbung ab?

Im wesentlichen sind das drei Scghritte:

  • Einreichen der Erstbewerbung, die auch den Notendurchschnitt und das Ergebnis vom ELTiS Test berücksichtigt. Zudem benötigen wir u.a. Empfehlungsschreiben der deutschen Lehrer
  • Nachdem ich die Bewerbung geprüft habe, wähle ich die passendste boarding school aus und kontaktiere sie, um den Bewerber vorzuschlagen
  • Bei Interesse der Schule wird ein Skype Interview arranngiert zwischen Bewerber und Schule, und wenn das gut läuft, bestätigen wir die Platzierung

 

Ganz grundsätzlich: warum überhaupt Internat statt Gastfamilie?

Nun, beide Unterkunftsarten sind sehr gute Optionen, aber für jeweilig unterschiedliche Schüler/innen geeignet. Es kommt wirklich darauf an, was sie suchen und von einem High School Aufenthalt erwarten. Ein Internatsaufenthalt bietet sich für eher unabhängige Schüler an, die eine hohe Motivation fürs Lernen mitbringen und die offen für die Erfahrung des Internatslebens sind. Zudem wohnen die Schüler in den gleichen Räumlichkeiten wie ihre Klassenkameraden. Einen Ansprechpartner im Internat zu haben kann sehr hilfreich sein bei Heimweh, Problemen oder für zusätzliche Hilfe bei Hausaufgaben. Zudem haben die Schüler keinen weiten Weg zur Schule und ihren Freizeitaktivitäten.

 

Wie sieht das Leben in einem Internat in den USA aus? 

Gerne gebe ich einige Beispiele für das Leben im Internat, damit man eine bessere Vorstellung davon bekommt:

  • Eine Internatsumgebung bietet die Möglichkeit, lebenslange Freundschaften durch alltägliche Tätigkeiten wie das gemeinsame Essen, Lernen, Spielen und Leben mit den Schulkameraden zu knüpfen.
  • Jeder Campus ist anders und hat seine eigenen Besonderheiten. Jungen und Mädchen haben aber stets getrennte Wohnräume.
  • Erwachsene Ansprechpartner, die teilweise auch Lehrer an der Schule sind, leben ebenfalls im Internat und stehen den Schülern jederzeit zur Verfügung.
  • An den Wochenenden werden Aktivitäten angeboten, wie beispielsweise Teamsport oder das gemeinsame Anfeuern von Klassenkameraden bei Sportwettkämpfen gegen andere Schulen.
  • Zudem können Schüler bspw. schwimmen gehen, musizieren, einen Film sehen, im Kunstatelier arbeiten oder zu einer Themenparty auf dem Campus gehen. An anderen Wochenenden werden Ausflüge zu einer lokalen Universität oder einem nahe gelegenen Strand angeboten, oder die Schüler können shoppen, zu einem Restaurant gehen oder einen Spaziergang mit Freunden unternehmen.
  • Einige Schulen bieten auch zusätzlichen Unterricht für Schüler an, die ihr Englisch oder sich in anderen Fächern verbessern wollen.

 

Worin besteht der Unterschied zwischen amerikanischen und britischen Internaten? Was macht amerikanische Internate besonders?

Amerikanische Internate bieten oft ein breites Angebot an AP (Advanced Placement) und IB Kursen oder eine Mischung aus beidem an. Sie bieten den Schülern meist ein tolles Sportprogramm und pre-college Kurse an. Anders als an den meisten britischen boarding schools tragen die Schüler oft keine Schuluniformen.

Die USA sind einfach größer als Großbritannien. Die Internate hier bestechen oft auch durch ihre Lage wie beispielsweise in Kalifornien oder Florida. Man kann in den USA viele verschiedene Kulturräume finden – das Amerika, das man in Texas erlebt kann sehr unterschiedlich sein von dem Amerika, das man in Massachusetts sieht.

P.S. Auch in Großbritannien findest du über GLS preisgünstige Internate 

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