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High School: Erfahrungsberichte & Forum

Hier findest du Erfahrungsberichte zu High School Schüleraustausch in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich, Spanien etc ...

Vorname:
Anna
Alter:
18
aus:
Bielefeld
war:
2017 für ein Schuljahr in Kalkaska, Michigan, USA
Schultyp:
Staatliche Schule

Hier der Bericht von Anna:

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen den USA und Deutschland?

Die Schule, das Essen und das von der Schule angebotene Sportprogramm

Woran denkst du als erstes, wenn du an dein Auslandsschuljahr in den USA denkst?

Ich denke als erstes an die Schule dort, weil es das erste Mal war, dass mir Schule so richtig Spaß gemacht hat

Was hat dir besonders gut gefallen?

Dass ich von Allen offen empfangen wurde und die Menschen auch an Deutschland interessiert waren

Wie sieht ein typischer Schultag in den USA aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich hatte 7 verschiede Fächer die jeden Tag in der gleichen Reihenfolge kamen (Creative Writing, Civics, American History, Marketing, English, Algebra, Art). Dazwischen waren immer fünf Minuten Pause bzw Zeit um zum nächsten Raum zu kommen und nach der fünften Stunde gab es eine Stunde frei für den Lunch den alle in der Cafeteria gegessen haben. Nach der Schule haben fast alle an verschiedenen Programmen wie Sport oder Theatre teilgenommen. Der Unterricht war ziemlich entspannt, obwohl fast jeden Tag Tests geschrieben wurden, aber die sind zu 90% Multiple Choice Tests. Es gab auch viele Projekte an denen wir gearbeitet haben und z.B. in unserer Lesezeit im Englischunterricht durften wir auf dem Boden liegen, also ist es mit Deutschland gar nicht zu vergleichen. Ich habe es als sehr einfach empfunden Leute kennenzulernen, weil die meisten von alleine auf mich zugekommen sind, weil sie interessiert an den Austauschschülern waren und daraus sind dann gute Freundschaften entstanden.

Leben in einer amerikanischen Gastfamilie: Was ist anders als zu Hause?

Am Anfang ist es ein bisschen angespannt und bei mir ist die Anspannung auch nie ganz weggegangen, aber man gewöhnt sich daran mit neuen Menschen zusammen zu wohnen.

Wie hast du die außerschulische Zeit in den USA verbracht?

Am Anfang war ich nach der Schule eigentlich immer nur zuhause, weil meine Gastfamilie ziemlich streng war, aber nach ein paar Monaten wurde mir das zu viel und ich habe mich dem Fußballteam angeschlossen und damit hatte ich dann jeden Tag Training oder ein Spiel. Ab und zu sind wir in die Nachbarstadt zum shoppen gefahren oder ins Kino, aber mit Freunden durfte ich mich leider nie außerhalb der Schule treffen.