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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Anika
Alter:
25
aus:
Berlin
Praktikum:
9 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Rosario, Argentinien
Unternehmen:
WEP Fundación Interculturas
Branche:
Event Management

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Anika:

Mein Name ist Anika, ich bin 25 Jahre alt, habe Eventmanagement in Berlin studiert und absolviere zurzeit ein Praktikum in Argentinien.

Zumeinen Arbeitsaufgaben:

Ich befinde mich in einem 9-monatigen Praktikum in dem Unternehmen – Fundación Interculturas – WEP Argentina, einer Schüleraustauschorganisation in Rosario, Argentinien. Hier bin ich hauptsächlich für den Veranstaltungs- und Marketingbereich verantwortlich. In den letzten Monaten hatte ich die Möglichkeit zwei Events zu organisieren und durchzuführen. Die erste Veranstaltung war ein Zusammentreffen von Gastfamilien in Rosario und die zweite Veranstaltung eine Orientierungswoche für unsere neuen Austauschschüler. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Koordinierung vom Spanischunterricht, Unterkunft und Verpflegung sowie die Betreuung der Freizeitaktivitäten.
Außerdem habe ich unsere diesjährigen Austauschschüler auf verschiedenen Reisen z.B. zu den Iguazú Wasserfällen, als Betreuerin begleiten.
Jeden Tag fallen natürlich auch noch allgemein administrative Arbeiten im Büro an, sowie die Zubereitung von dem Nationalgetränk Mate, fürs tägliche Meeting.

In den ersten zwei Wochen habe ich in verschiedenen Hostels in Rosario gewohnt und bin täglich zum Spanischunterricht gegangen, da ich ohne Sprachkenntnisse meinen Aufenthalt begonnen habe. In diesen Wochen hatte ich genügend Zeit Rosario kennen zu lernen und natürlich habe ich diese Zeit auch intensiv für die Wohnungssuche genutzt. In der dritten Woche fing dann meinem Praktikum an und ich hatte täglich für zwei weitere Monate Spanischunterricht. Zu Beginn haben wir uns im Büro hauptsächlich auf Englisch unterhalten, mittlerweile reden wir nur noch Spanisch.

Was sind die größten Unterschiede, auf die man sich einstellen muss?
Eigentlich gibt es keine großen Unterschiede auf die man sich ganz besonders einstellen muss. Alles wird ein wenig lockerer gesehen und nicht ganz so ernst genommen. Für mich war es am schwierigsten, sich auf Spanisch mit meinen Kollegen im Büro zu verständigen.

Der Kontakt zu meinen Kollegen und Mitbewohnern ist sehr familiär und freundschaftlich. Das Arbeitsklima ist sehr entspannt und positiv. Nach der Arbeit und am Wochenende unternehmen wir meistens etwas zusammen. Wir gehen ins Theater, machen Tagesausflüge oder treffen uns im Park und trinken Mate.

Wo bin ich noch überall rumgereist, was war dabei am schönsten?
Ich konnte in den letzten Monaten viel reisen. Ich war in Brasilien und Chile. Außerdem habe ich durch viele kurze Trips viel von Argentinien sehen können z.B. Buenos Aires, Mendoza, Córdoba oder Bariloche. Dazu kommen die Reisen mit unseren Austauschschülern. Am schönsten für mich war die bildschöne und atemberaubende Natur (Strände, Berge, Seen, Wälder, Wüste) in allen Ländern.