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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Robin
Alter:
20
aus:
Köln
Hintergrund:
Auslandsaufenthalt vor Studienbeginn
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
5 Monate
Im Ausland:
2015
Praktikumsort:
Buenos Aires, Argentinien
Unternehmen:
Ba-Cup
Branche:
Marketing
Kontakt:
robincito8@gmail.com

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Robin:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich habe bei BA-Cup gearbeitet, eine Firma, die sich vor 3-4 Jahren gegründet hat, um jungen Fussballern aus Argentinien die Chance zu geben, einmal auf schönen Rasenplätzen gegen Mannschaften aus anderen Ländern zu spielen. Angefangen bei Südamerika bis hin Teams aus Europa und Nordamerika.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich habe täglich 6 Stunden gearbeitet. freie Zeiteinteilung

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Bei der Arbeit angekommen habe ich zunächst mal mein E-Mail Fach überprüft und Sachen rum um BA-Cup beantwortet. Ich besaß nämlich eine eigene Adresse für meine Arbeit. Danach arbeitete ich etwa 1-2 Stunden mit Dropbox, wo ich Übersetzungen anfertigte oder vorgegebene Texte überarbeitete. Texte, die man z.B. an interessierte Teams schicken wird (Entwürfe etc.).

Daneben war es immer wichtig, dass man neue Ideen sofort im Plenum besprach, da man sich noch in der Aufbauarbeit des Turniers bzw der ganzen Firma befand und es noch viele Sachen zu verbessern gab. So wurden dann manchmal Gespräche geführt, um Ideen zu teilen und zu verwirklichen.

Meine Hauptaufgabe lag aber in der Akquise von neuen Vereinen, die ich anfangs noch per E-Mail kontaktierte, aber später dann mit zunehmender Sicherheit in der Sprache auch telefonisch kontaktierte.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Nachdem ich mich für GLS entschieden habe, ging es eigentlich alles sehr schnell. Ich musste für mein Praktikum noch ein paar Spanischtests durchführen, damit Sie wussten, wie gut meine Kenntnisse seien und danach noch ein Interview führen mit der Ansprechpartnerin von meiner Sprachschule, das sehr gut verlief.

Es gab keinerlei Probleme.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs war sehr wichtig für mich, da Argentinien schon einen paar besonderen Akzent hat, den man anfangs vielleicht noch nicht so gut versteht. Außerdem wird dort doch schnelleres spanisch gesprochen.

Für den Anfang war der Sprachkurs die optimale Lösung, weil man dort auch gleichzeitig gleichaltrige Freunde gefunden hatte, mit denen seine Freizeit verbringen konnte etc.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Bis jetzt noch nicht, was aber auch daran liegen könnte, dass ich noch nicht so viel Berufserfahrung besitze.

Was mir aber an der Schule und an meinem Praktikum aufgefallen war dass nicht so viel Wert auf Hierarchie genommen wurde, sondern dass sich alle als Freunde sahen und sich gut miteinandern verstanden haben.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es sehr wichtig ist, dass man Spass bei der Arbeit hat und dass man Freiräume für neue Ideen besitzt.

Ich hatte sehr viel Spass in Argentinien und habe daher auch viel gearbeitet. ich wollte immer mehr wissen, weil es so viele interessante Sachen gibt, die man nicht Zuhause lernen kann. Ich werde stets ein offenes Ohr haben für Neues und versuchen Spass an den Dingen zu haben, die ich mache. Außerdem will ich meine Erfahrungen an Freunde, Mitarbeiter etc. weitergeben, da diese vielleicht nicht die Möglichkeit hatten, ein Praktikum im Ausland zu machen.