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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Joachim
Alter:
31
aus:
Jena
Hintergrund:
Universitäts-Abschluss (Diplom-Kaufmann)
Sprachkurs:
12 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Shanghai, China
Unternehmen:
Uniplan Shanghai
Branche:
Marketing

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Joachim:

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Uniplan Shanghai

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

8 Sunden, von 9-18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Kein Arbeitstag war typisch, es gab jeden Tag neue Herausforderungen und Aufgaben vielfältigster Art.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Die meisten Mitarbeiter waren sehr freundlich, zuvorkommend, professionell und hilfsbereit.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Für das Praktikum ist der Sprachkurs nicht entscheidend. Die Sprachschule bemüht sich sehr, eine auch den Sprachkenntnissen entsprechende Praktikumsstelle zu finden. Der Wert des Sprachkurses ist allerdings nicht zu unterschätzen. Ohne Vorkenntnisse angereist, kenne ich nach 12 Wochen Intensiv-Kurs bereits 500 Schriftzeichen und kann mich in Alltagssituationen zurechtfinden, d.h. mit Chinesen ohne Englishkenntnisse kommunizieren. Der Unterricht ist von hoher didaktischer Qualität und die erzielbaren Fortschritte beeindruckend. Etwas Lerneifer vorausgesetzt, findet man in wenigen Wochen Zugang zur Chinesischen Sprache.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ja, es gibt schon eine Menge Unterschiede. Der Dresscode ist etwas mehr "casual". Das Verhalten am Arbeitsplatz unterscheidet nicht sonderlich von Deutschland. Allerdings ist die Bereitschaft Informationen zur Lösung von Problemen zu teilen tendenziell geringer als in Deutschland. Wissen ist mehr ein "persönliches Asset", das selbst zum Vorteil der Firma nur ungern geteilt wird. Die Ansprechbarkeit von Vorgesetzen hängt sicher mehr vom individuellem Charakter der Person, also vom kulturellen Background ab.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde die vielen wertvollen Erfahrungen in meiner beruflichen Zukunft in Shanghai nutzen.