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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Eva Christina
Alter:
21
aus:
Dortmund
Hintergrund:
Studentin der Ruhr Universität in Bochum, BA Deutsch und Englisch
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2007
Praktikumsort:
Sydney, Australien
Unternehmen:
Embassy CES Sprachschule
Branche:
Bildungs- und Schulwesen

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Eva Christina:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Bei Embassy CES, einer Sprachenschule, die Teil eines ganzen Schulkomplexes (Taylors College) ist. Schueler jeden Alters aus der ganzen Welt kommen hierher, um fuer die unterschiedlichsten Zwecke ihr Englisch zu verbessern.

Mein Praktikum als Lehrerin ist sehr abwechselungsreich gestaltet – ich lerne jeden Tag neue Klassen kennen, die unterschiedliche Sprachkenntnisse haben. Ich erledige auch die Arbeiten, die im Bereich der Organisation und Administration anfallen - wie zum Beispiel Tests korriegieren, darauf achten, dass neue Schueler mit den gleichen Sprachfaehigkeiten in die gleiche Klasse kommen usw.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Das ist unterschiedlich - je nachdem, welche Klasse ich fuer den jeweilgen Tag gerade habe. An den meisten Tagen bin ich von 8.30 Uhr bis ca. 16.20 – 17.20 Uhr hier an der Schule.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Grundsaetzlich helfe ich den Schulern bei den Aufgaben, die sie erledigen sollen, und helfe zusaetzlich bei der Organisation des Unterrichts.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Meine Kollegen sind alle unglaublich lieb und freundlich, wir verstehen uns super. Die meisten Lehrer hier sind natuerlich Australier, darum wird ausschliesslich Englisch gesprochen (darum bin ich ja auch hier). Wir gehen jeden Tag zusammen Kaffee trinken und reden ueber alles moegliche, der Umgang mit allen ist sehr offen und entspannt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

In meinem Fall hatte der Sprachkurs eine besonders grosse Bedeutung, da ich ja jetzt an der gleichen Schule mein Praktikum absolviere. Dadurch konnte ich vor meinem Praktikum die Lehrer, die jezt meine Kollegen sind, bei ihrer taeglichen Arbeit kennenlernen, was mir natuerlich fuer meine Arbeit als Assistant Teacher sehr geholfen hat.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Fuer die Lehrer hier gibt es schon gewissermassen einen Dresscode – man sollte zum Beispiel nicht in Shorts und Sandalen zur Arbeit kommen, sondern man sollte sich modisch und schick kleiden, das gilt natuerlich auch fuer mich als Assistant Teacher. Das Verhalten zwischen den Kollegen ist sehr freundlich, locker und entspannt, was natuerlich ein ausgesprochen angenehmes Arbeitsklima schafft.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich hoffe natuerlich, dass sich mein Englisch fuer mein Studium in Deutschland weiter verbessert hat und natuerlich sammele ich hier jede Menge wichtige Erfahrungen fuer meine spaetere Arbeit als Lehrerin in Deutschland.