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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Sandra
Alter:
29
aus:
Bad Freienwalde
Hintergrund:
Bürokauffrau, Fremdsprachenassistentin
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
3
Im Ausland:
2007
Praktikumsort:
Brisbane, Australien
Unternehmen:
Eventcorp
Branche:
Event Management

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Sandra:

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Eventcorp: Ein Unternehmen, das seit vielen Jahren erfolgreich große und kleine Events für unterschiedlichste Klienten organisiert, plant und gestaltet.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

8 Stunden

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Es gab keinen typischen Arbeitsalltag. Die Aufgaben wurden erledigt und nach Rücksprache mit dem Chef und Kollegen wurden die Aufgaben ergänzt oder man erhielt eine neue Aufgabe. Ich wurde immer dort eingesetzt, wo "Not am Mann" war. So habe ich z.B. Zuarbeiten zur Ausgestaltung eines Abendevents einer großen Veranstaltung gemacht (Erstellung Eintrittskarten, Teilnahmebestätigungen, Tischschmuck etc). Auch wurde ich zur Recherche von Kontaktdaten und Veranstaltungsorten eingesetzt, diese Informationen habe ich dann in entsprechende Datenbanken eingepflegt. Die Erstellung und Bearbeitung von Datenbanken nahm einen großen Teil des Arbeitsalltags ein. Ich bekam außerdem einen Einblick in die Gestaltung von Webseiten, die ich nach kurzer Anleitung durch die Kollegen dann auch allein gestalten und bearbeiten konnte.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Sehr gut. Alle waren bemüht mir den Aufenthalt und das Praktikum so angenehm wie möglich zu machen. Alle Kollegen standen jederzeit zur Beantwortung meiner Fragen zur Verfügung und achteten auch darauf, dass ich nicht nur "typisch langweilige Praktikantenjobs" erledige, sondern auch wirklich einen Einblick ins Eventmanagement bekomme.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Mein Englisch war schon vor Beginn des Sprachkurses relativ gut. Dennoch habe ich den Sprachkurs gewählt, weil ich denke, dass es eine sehr gute Möglichkeit ist sich an Land und Leute zu gewöhnen. Außerdem lernt man an Sprachschulen immer wieder viele interessante Leute aus der ganzen Welt kennen, von denen einige sich zu wirklich guten Freunden entwickeln können. Natürlich hilft so ein Sprachkurs auch die erste Scheu abzulegen in einer Fremdsprache zu sprechen, so dass man dann ohne sprachliche Probleme ins Praktikum starten kann.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Die Unterschiede im Arbeitsalltag sind nicht so groß. Es gibt ein respektvolles Miteinander, was man ja eigentlich auch automatisch erwartet. Es war neu für mich, jeden mit dem Vornamen anzusprechen, was ich in Deutschland zwar bei Kollegen machen, jedoch nicht bei Chefs. Ansonsten wird in Australien viel Wert auf dem Job angemessene Kleidung gelegt, Jeans sind im Büroalltag nicht gern gesehen.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Die englischsprachige Korrespondenz geht mir jetzt leichter von der Hand, was auch bedeutet, dass diese Aufgaben schneller erledigt sind. Die Grundkenntnisse die ich in der Webseitengestaltung und im Eventmanagement erlangen konnte, helfen mir bei der beruflichen Neuorientierung und ergeben auch neue interessante Aufgabenfelder. Alles in Allem ist ein Auslandspraktikum m.E. immer eine gute Investition in die Zukunft - nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch für die gemachten Erfahrungen und Erinnerungen aus den Freizeitaktivitäten, die einem keiner mehr nehmen kann.