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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Tim Sehring
Alter:
20
aus:
Machern
Hintergrund:
Abiturient
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2006
Praktikumsort:
England
Unternehmen:
C5 International Event Agentur
Branche:
Event Management

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Tim Sehring:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite in einer Eventmanagementagentur mit dem Namen C5 International. Sie ist überwiegend im Asiatischen und osteuropäischen Bereich tätig, hat aber ihren Hauptsitz in Toronto. Sie ist in London sehr bekannt und auch international sehr anerkannt für ihre gute Arbeit im Planen von Projekten und Events.

Ich bin in der Abteilung RESEARCH eingesetzt und hab dort die Aufgabe Adressen herauszufinden und auch Klienten und Vortragshalter zu kontaktieren.

 

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich arbeite von um 9am bis um 5pm, also 8 Stunden mit einer Stunde Pause.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Nach einer stressigen Fahrt mit der Tube komme ich kurz vor 9am an meinem Arbeitsplatz an. Danach beginne ich mit der Suche nach Adressen, sowohl im Internet als auch im firmeneigenen Netzwerk. Einige Firmen, meistens Firmen mit Sitz in Deutschland kontaktiere ich und prüfe ob die Adressen und Personalien ihrer Mitarbeiter im C5-Netzwerk noch aktuell sind. Bein einigen Firmen frage ich dann auch nach neuen Adressen. Diese Arbeit wird nur von der Mittagspause oder einigen schnell zu erledigenden, einfachen Aufgaben von anderen Mitarbeitern unterbrochen. Ab und an kümmere ich mich auch um Kontakte zu deutschen Firmen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Der Umgang meiner Kollegen ist äußerst freundlich und hilfsbereit. Wenn ich ein Problem habe wird mir sofort geholfen. Auch die Verständigung klappt bestens und ab und zu führt man dann auch etwas Smalltalk oder unterhält sich einfach so. Was aber trotzdem, aufgrund der Arbeit eher selten ist.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs im Vorfeld war schon sehr wichtig um Grundlagen wieder aufzufrischen und neues vermittelt zu bekommen. Außerdem war es ein guter Einstand und man konnte auch sofort Kontakte knöpfen, was wie ich finde für einen Auslandsaufenthalt sehr wichtig aber hier im Job eher schwierig ist.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Es ist alles etwas locker als in Deutschland, aber dennoch klar strukturiert. Es gibt für jede Abteilung einen Chef, der aber immer ansprechbar und erreichbar ist. Weiterhin ist von Montag bis Donnerstag Anzugpflicht, aber am Freitag kann man dann lockere Kleidung tragen. Was ich bisher in Deutschland so auch noch nicht gesehen habe. Des Weiteren ist das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern sehr positiver und freundschaftlicher Natur, auch eher untypisch für Deutschland.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde sie auf die Weise nutzen dass ich sie als praktische Arbeitserfahrung ansehe und so wieder einen Einblick mehr in die Berufswelt erlangt hab. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine Erfahrung die mich nur weiterbringen kann, da ich jetzt auch ausländische Arbeitsweisen kenn und so eher mit englischen Firmen zusammenarbeiten kann. Dies wiederum kann nur positiv sein für einen späteren Job mit Auslandstätigkeit.