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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Michaela
Alter:
22
aus:
Passau
Hintergrund:
Studentin für European Studies
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2006
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Hotelbeds / Travel Scot World
Branche:
Tourismus

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Michaela:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei Hotelbeds / Travel Scot World, einem internationalen Tour-Operator mit Hauptsitz in Palma de Mallorca. Dieses Unternehmen bietet Destination Service und Accomodation Service an, d.h. es kümmert sich um Buchungen für Hotels, Ausflüge, spez. Veranstaltungen, Konferenzen, Golftouren,....

Momentan arbeite ich vormittags im „Contracts Department“ und nachmittags im „FIT Department“ (FIT = Fully Independent Traveller). Es kann aber durchaus sein, dass ich auch noch in anderen Abteilungen arbeiten kann. Wo auch immer „Not am Mann / an der Frau “ ist... 

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Arbeitszeit ist montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Ein typischer Arbeitstag besteht aus Buchungen online durchführen, Hotels anrufen, Buchungen ändern/stornieren, Packages/Touren/ Fähren online buchen, Kundenanfragen beantworten, ... ein besonderes Highlight für mich sind die Meets & Greets, die ich am Flughafen für ankommende Hotelgäste machen darf.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich fühle mich hier sehr wohl und die Kollegen sind alle sehr nett. Das Unternehmen hat jedes Jahr ca. 3 deutsche Praktikanten/innen. Außerdem setzt sich die Belegschaft selbst aus den verschiedensten Nationen (Frankreich, Schweden, Deutschland, Spanien, GB,...) zusammen. Ich denke das trägt wesentlich dazu bei, dass sich die „alten Hasen“ hier bei Travel Scot World in die Neuankömmlinge hineinversetzen können und wissen, wie es ist, neu in einem fremden Land zu sein.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich habe die Zeit in der Schule sehr genossen. Die Lehrer waren sehr gut, der Unterricht abwechslungsreich. Die Schüler an der Sprachschule kommen aus der ganzen Welt und ich habe viele neue Freunde gefunden. Die ersten 4 Wochen in der Schule waren für mich eher Urlaub als eine Pflicht. Ich finde es war eine gute Entscheidung vorher einen Sprachkurs zu machen, auch weil ich dadurch Zeit hatte, das Land etwas zu erkunden.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Jeans sind wirklich ein absolutes Don’t. Aber sonst fällt mir nichts Besonderes auf, wie gesagt: die Belegschaft hier ist sehr international, also kann ich nichts wirklich „typisch schottisches“ feststellen.

Besonders gut finde ich, dass ich gleich vom ersten Tag an nicht als „einfache Praktikantin“ angesehen worden bin, die nur fürs Kaffeekochen zuständig ist.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich absolviere dieses Praktikum im Rahmen meines Studiengangs „European Studies“. Die praktischen Erfahrungen hier sind eine tolle Abwechslung von der ständigen Theorie und Tourismus wird evtl. auch mein zukünftiges Arbeitsfeld.