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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Pia Christin
Alter:
21
aus:
Braunschweig
Hintergrund:
Student im 6. Semester
Sprachkurs:
1 Wochen
Praktikum:
2
Im Ausland:
2008
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Phase 8 Media
Branche:
PR Öffentlichkeitsarbeit

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Pia Christin:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Das Unternehmen nennt sich Phase 8 Media und hat sich auf PR/ Publishing spezialisiert. Es ist in einem Vorort von London angesiedelt und besteht aus einem Ehepaar, das sich selbstaendig gemacht hat.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich habe taeglich von 9 bis 17 Uhr gearbeitet, inklusive Mittagspause.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Der Tag beginnt um 9 Uhr. Wegen der Unzuverlaessigkeit der Verkehrsmittel ist es fast unmoeglich, puenktlich zur Arbeit zu erscheinen. Doch da jeder dieses Problem kennt, sind Verspaetungen kein Problem. Montags bekomme ich meine Wochenliste mit den Aufgaben, die ab und zu erweitert wird. Vormittags kann ich selbstaendig an diesen Dingen arbeiten, ich mache viel Internetrecherche etc.

Nachmittags gibt es meist ein Update an Aufgaben bzw. ein gemeinsames Erarbeiten eines Themas.

Am Ende der Woche bekomme ich ein Feedback ueber meine Arbeit, was sehr hilfreich ist.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und bekam viel Lob. Besonders interessant waren die Pausengespraeche ueber aktuelle Themen. Mir wurde viel Interesse entgegen gebracht bezueglich aktuellen Problemen etc. in Deutschland.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Es ist interessant, um andere Studenten kennen zu lernen, mit denen man die Freizeit am Wochenende verbringt. Die Schule sowie die Lehrer bei Twin waren sehr engagiert und hatten fuer jede Situation einen Ansprechpartner.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Da ich die ersten Wochen bei meinen Chefs zu Hause gearbeitet habe, gab es keinen Dresscode. Alles ist sehr locker.

Allgemein sind die Briten sehr freundlich, beispielsweise am Telefon. Man merkt ihren Aerger kaum, bis sie aufgelegt haben und ihre Reserviertheit vergessen.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Die Sprachbarriere habe ich ueberwunden. Ich fuehle mich in der Lage, mit Briten zu verhandeln und habe einen kleinen Einblick in die Kultur und Arbeitsweise erhalten, was ich sowohl in der Universitaet als auch im Berufsleben nutzen werde.