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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Kristina Schedler
Alter:
24
aus:
Berlin
Hintergrund:
Steuerassistenz
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
3 Monate
Im Ausland:
2010
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Ringley Group (Estate Company)
Branche:
Verwaltung

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Kristina Schedler:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich habe mein Praktikum bei Ringley absolviert. Dabei hat es sich um eine Immobilienfirma gehandelt.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Meine tägliche Arbeitszeit war von 9.00 Uhr bis 17. 30 Uhr. Somit habe ich täglich 8,5 Std. (inkl. 1 Std. Pause) gearbeitet.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Ein typischer Arbeitstag hat bei mir zur vereinbarten Zeit, dies war 9.00 Uhr, begonnen. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte es, Konten von Wohnungsbesitzern abzustimmen, Rechnungen und Zahlungserinnerungen zu drucken sowie Kundenstammdaten zu pflegen und einzugeben. Diese Aufgaben wurden mir für den gesamten Tag übertragen.

Daneben habe ich auch teilweise im Bereich "Internal Audit" gearbeitet.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Während meines Praktikums waren alle Mitarbeiter sehr nett und hilfsbereit. Alle Praktikanten wurden gleich behandelt. Ich konnte keine Unterschiede feststellen. Das Herkunftsland der Praktikanten hat keine Rolle gespielt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Einen Sprachkurs würde ich nur demjenigen empfehlen, dessen Englischniveau niedrig ist. Ich selber habe nur für 2 Wochen einen Sprachkurs besucht. Eine Einschätzung über die Bedeutung ist daher schwierig. Da ich die Sprachschule vor Ort nur sehr kurz besucht habe, konnte ich dementsprechend nicht sehr viel Neues lernen. Ich denke jedoch, dass eine Sprachschule für jeden hilfreich ist, der nicht über gute Englischkenntnisse verfügt und/oder schüchtern ist. Durch die hohe Anzahl der Sprachschüler ist es unvermeidbar Englisch zu sprechen. Somit kann der Besuch einer Sprachschule in der Anfangsphase sehr hilfreich sein.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Während meines Praktikums konnte ich in Bezug auf das Verhalten und dem Dresscode keine starken Unterschiede feststellen. Das Verhalten der Mitarbeiter war jeden gegenüber sehr nett. Es gab keinen Stress oder Druck durch die Mitarbeiter. In Bezug auf dem Dresscode ist mir aufgefallen, dass die Praktikanten nicht so stark an dem vorgeschriebenen Dresscode gebunden waren. Das war anders als in Deutschland.

Die Ansprechbarkeit eines Vorgesetzten war gewährleistet. Hier sind mir keine Unterschiede im Vergleich zu Deutschland aufgefallen. Es wurden auch hier Termine vereinbart.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich habe das Praktikum u.a. absolviert, um bessere Jobchancen in Deutschland haben zu können. Ich hoffe, dass das Praktikum mir in Zukunft dabei hilft, mich besser gegenüber meinen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen.