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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Maike
Alter:
23
aus:
Saarbrücken
Hintergrund:
Studentin Anglistik/Amerikanistik
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
6 Monate
Im Ausland:
2010
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Trendstop.com
Branche:
Mode
Kontakt:
Santiaga87@gmx.de

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Maike:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite für ein Trendforschungsunternehmen im Bereich Mode, Trendstop.com

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

knapp 8 Stunden

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Die Praktikanten in unserer Firma fangen zwischen 9.30 und 10 an. Man fängt gemütlich an, kann gerne erst noch frühstücken während man die neuesten Mails durchschaut. Dann widmet man sich den täglichen Aufgaben, erteilt duch die jeweilige Betreuerin. Zwischen 12 und 14 Uhr kann man eine halbstündige Mittagspause einlegen, danach gehts weiter mit der Arbeit. Zwischen 17.30 und 18.00 ist Feierabend.

Die Aufgaben variierten ständig, und man macht selten jeden Tag dasselbe.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich spürte keinen Unterschied im Vergleich zu den anderen Praktikantinnen, die zum Teil auch aus dem Ausland stammten. Der einzige Unterschied war dann, dass ich ab und an ein paar Übersetzungsaufgaben zu erledigen hatte. Ansonsten ein sehr netter und offener Umgang.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Da meine Sprachkenntnisse aufgrund meines Anglistik-Studiums und vorheriger Auslandsaufenthalte bereits sehr gut sind, war der Sprachkurs für mich eher eine lockere Art und Weise sich einzuleben und noch ein wenig mehr Freizeit zu haben. Es bietet sich aber als ausgezeichnete Gelegenheit an um Leute kennenzulernen!

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Da ich in einem Modeunternehmen arbeite ist der Dresscode natürlich sehr locker, bzw. nicht existent. Man kann so ausgefallen und kreativ angezogen arbeiten gehen, wie man möchte. Vielmehr gilt das Motto "Je kreativer, desto besser". Auch sonst ist es lockerer als in Deutschland, die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit, alle sprechen sich mit Vornamen an, auch die Chefin wird mit dem Vornamen addressiert, es gibt quasi keine spürbaren Barrieren.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich habe sicherlich wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ich versuche weiterhin beizubehalten und gegenbenfalls auszubauen, beispielsweise möchte ich einen Blog zur Branche beginnen um weiter Fuß zu fassen. Allerdings hat das Praktikum den Effekt bei mir erzielt, dass ich nach Beendigung des Studiums definitiv wieder nach London zurückkehre um weiterhin in der Modebranche tätig zu sein.

Ich wollte einen Einblick in die Branche gewinnen, meine Erwartungen wurden bestätigt und zuweilen sogar übertroffen! Genau das bestärkt mich in der Entscheidung hiermit weiter zu machen!