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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Thomas
Alter:
20
aus:
Ingolstadt
Hintergrund:
angehender Student
Sprachkurs:
Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2011
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Time2Move, Essentia Consulting
Branche:
Büro Administration

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Thomas:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Die ersten zwei Tage war ich im Immobilienbüro Time2Move untergebracht, jedoch entsprach diese Tätigkeiten nicht meinen Vorstellungen. Ab dem dritten Tag konnte mir eine andere Praktikumsstelle vermittelt werden. Hierbei handelt es sich um eine Headhunteragentur namens Essentia Consulting.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Arbeitsbeginn war um 9 Uhr und Feierabend um 17 Uhr. Dazwischen hatte ich von 12:30 bis 13:30 Mittagspause.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Normalerweise bin ich um 6:30 aufgestanden und habe mich langsam fertiggemacht. Nach dem Frühstück und Checken der E-Mails geht es um 7:45 mit dem Bus los zum nächstgelegenen Bahnhof. Dort fahre ich mit dem Zug um 8:15 weiter ins Zentrum von London. Immer dabei eine aktuelle Tageszeitung um die Fahrtdauer zu überbrücken. Kurz nach 8:30 im Zentrum angekommen geht es mit der Metro bis zum Arbeitsplatz. Die letzten 15 Minuten werden mit Zeitung lesen und sonnen verbracht, bevor es um 9 mit Arbeiten anfängt. Meine Aufgabe ist es Telefonate zu tätigen und verschiedene Fragen zu stellen. Mittag gibt es einen Sub von einer Fastfoodkette, die ihren Sitz direkt unter meinem Büro hat. Nach der Arbeit (nach 17 Uhr) geht es eine Stunde lang den selben Weg wieder zurück, um daheim zu Abend zu essen und mit der Gastfamilie oder der eigenen Familie zu reden und den Abend ausklingen zu lassen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Der Umgang ist auch nicht anders als mit Praktikanten aus anderen Ländern. Meine Arbeitskollegen und alle anderen Leute, die ich in London getroffen habe, sind stets zuvorkommend und aufgeschlossen gewesen. Wenn man Hilfe braucht, muss man sich nur zu Wort trauen und/oder sich an geeigneter Stellen melden.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Da ich keinen Sprachkurs vor meinem Praktikum hatte, kann ich wenig darüber sagen, jedoch kann man mit ausreichenden Englischkenntnissen darauf verzichten.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Als Praktikant hat man es in London bzw. in meinem Büro leicht, da man nur einen 8 Stunden Tag (inkl. Mittagspause) hat. Jedoch arbeiteten meine Kollegen wesentlich länger ( bis zu 12 Stunden am Tag) als es mir von Deutschland bekannt war.

Das Arbeitsklima war stets sehr angenehm, und man konnte offen über alles mit seinen Mitarbeitern reden.

Wie in jedem Büro ist auch in London ein Anzug im Büro muss, es sei denn, es ist Freitag. Freitags wird in Alltagsklamotten gearbeitet (So war es jedenfalls bei mir im Büro).

Da wir eine überschaubare Truppe waren, haben wir uns alle geduzt, weshalb man zum Vorgesetzten eine zwar respektvolle aber gelassenere Verbindung hatte.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Das erworbene Selbstbewusst speziell im Gebrauch einer fremden Sprache wird mir im Arbeitsleben sehr weiterhelfen.