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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Anna
Alter:
22
aus:
Karlsruhe
Hintergrund:
Praktikantin/Studentin
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2011
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Norwegian Cruise Line
Branche:
Büro Administration

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Anna:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Bei Norwegian Cruise Line in ihrer Niederlassung in London, Hammersmith. Eine Kreuzfahrtengesellschaft mit bislang 11 eigenen Kreuzfahrtschiffen.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

von 9 bis 17.30 mit einer stunde Mittagspause, also 7,5 Stunden

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Der Arbeitstag hat morgens um 9 angefangen. Dann habe ich erst einmal meine Emails durchgeschaut und diese wenn notwendig beantwortet. Dann habe ich verschiedene "Reporte" bearbeitet , also zum Beispiel Emails mit verschiedenen Formlaren an Reisebüros oder direkt an Passagiere verschickt. Es gab unterschiedliche Reporte aber generell kann man sagen, dass diese dazu da waren Verschiedenes nochmal zu überprüfen z.B. ob notwendige Änderungen in Buchungen gemacht wurden. Die meiste Zeit habe ich aber Infobroschüren mit den passenden Etiketten für das Gepäck zusammengestellt und verschickt. Manchmal war ich auch für eine halbe Stunde oder Stunde an der Rezeption und hab Anrufe entgegen genommen. Auch an meinem Arbeitsplatz habe ich Anrufe entgegen genommen und Gäste angerufen z.B. bezüglich des Gesundheitsfragebogens.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Sehr gut. Meine Firma und speziell meine Abteilung haben eigentlich immer einen Praktikanten/Praktikantin bei sich aus allen möglichen Ländern also sind sie geübt im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern. Der Umgang generell war sehr locker, lustig und angenehm. Alle haben mich freundlich aufgenommen und mich ab dem ersten Tag als ein vollwertiges Mitglied der Firma/Abteilung behandelt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs hat Spaß gemacht, war aber auch sehr lehrreich und hilfreich in vielerlei Hinsicht.

Ich konnte mich erst einmal an London und die Sprache gewöhnen bevor ich im Büro „ins kalte Wasser geschmissen“ werde. Der Unterricht war abwechslungsreich und hat deswegen sämtliche Bereiche abgedeckt die wichtig sind( Aussprache, Vokabeln, Grammatik......)

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ich denke es variiert sowohl in Deutschland als auch in meinem Fall in England stark und kommt immer auf den Arbeitgeber an. Ich hatte das Glück in London in einem sehr lockeren Arbeitsumfeld zu arbeiten. Der Dresscode wurde einige Monate vor meinem Praktikum deutlich gelockert. Man konnte das anziehen in dem man sich wohlfühlt. Es sollten keine zerrissenen Hosen und zu tiefe Ausschnitte und dergleichen sein, aber das ist denke ich selbstverständlich. Im Büro wurden alle mit Vornamen angesprochen, die Kolleginnen, die Abteilungsleiter und die Manager, alle. Die Atmosphäre war locker und freundlich. Hätte ich in einer anderen Firma gearbeitet wäre es wahrscheinlich nicht so gewesen und in Deutschland gibt es wie gesagt auch solche und solche Firmen

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Naja um die Erfahrungen ist man immer reicher, egal ob man sie danach konkret für etwas braucht oder nicht. Ich fühle mich deutlich sicherer mit meinem Englisch was heutzutage sehr wichtig und hilfreich ist und ich habe in eine andere Firme „reinschnuppern „ können was einem für die Zukunft auch in vielerlei Hinsicht etwas bringt denke ich. Man geht auf jeden Fall selbstbewusster und um einige Erfahrungen reicher wieder zurück nach Hause.