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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Vanessa
Alter:
20
aus:
Hannover
Hintergrund:
Im August beginne ich ein Duales Studium. Ich mache eine Ausbildung zur Industriekauffrau und studiere an der FH Hannover VT (technischer Vertrieb).
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2013
Praktikumsort:
Torbay, England
Unternehmen:
Operation Henry - Chancer Charity
Branche:
Marketing
Kontakt:
vanessa.rodewald@gmx.de

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Vanessa:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite für eine Chancer Charity names Operation Henry.

Ziel der Charity ist es Geld zu sammeln und Menschen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs damit zu unterstützen. Operation Henry arbeitet mit sieben Krankenhäusern in Südwestengland zusammen.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich arbeite von 9 Uhr bis 17 Uhr. Mittagspause ist von 13 bis 14 Uhr.

Teilweise durfte ich auch ein wenig früher Feierabend machen.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich die Einweisung in mein eigenes kleines Projekt erhalten. Wenn ich morgens ins Büro kam, habe ich selbstständig angefangen daran weiterzuarbeiten.

Falls der Gründer (und somit Vorgesetzter) von Operation Henry noch nicht im Büro war, hatte ich die Aufgabe das Büro aufzuschließen, Strom anzuschalten etc.

Es kam öfters vor, dass ich alleine im Büro war. Gab es in der Zeit Anrufe, habe ich diese angenommen und die Anliegen, Name und Telefonnummern der Personen aufgenommen, um sie weiterzuleiten.

Ich bin auch mit zu Präsentation in Social Clubs gewesen. Dort habe ich geholfen alles aufzubauen, Infomaterial zuverteilen und danach Feedbackbögen und Spenden einzusammeln. Außerdem haben wir weitere Kontakte gesammelt, um auch in anderen Clubs Präsentationen halten zu können. Ich hatte die Funktion einer persönlichen Assistentin.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

In dem Büro waren außer mir und der Gründer der Charity keine weiteren Mitarbeiter. Bei Fragen konnte ich mich stets immer an ihn wenden und er hat mir sofort weitergeholfen. Bei technischen Fragen wie bei Computerarbeiten hat er ab und zu auch mich um Hilfe gebeten.

Auf Präsentationen habe ich mich auch mit den Mitgliedern der Social Clubs unterhalten - die Leute reden meist etwas langsamer und klarer, falls sie einen Akzent haben, um es einen leichter zu machen.

Generell sind die Menschen immer sehr freundlich.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Das ich vorher an einem Sprachkurs teilgenommen habe, hat mir sehr geholfen die Angst zu überwinden, dass ich nicht gut genug Englisch sprechen kann. Man ist danach viel lockerer und kann ohne Probleme eine Konversation führen. Ich würde fast sagen, dass ich in der Zeit, in der ich die Sprachschule besucht habe, mein Englisch mehr verbessern konnte, als im Praktikum selber. Die Lehrer haben sehr auf die typischen Fehler der einzelnen Nationen geachtet und einen immer sofort korrigiert.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ich weiß nicht, ob der Unterschied allgemein gültig ist oder ob es daran liegt, dass David keine weiteren Mitarbeiter hat und seine Arbeitszeiten somit flexibel für sich bestimmen kann. Aber ich würde sagen, dass die Südwestengländer alles etwas langsamer angehen.

Ist das Meeting im Social Club auf 10 Uhr angesetzt, wird erstmal Kaffee getrunken und um 10.30 angefangen.

Ich war immer 10min vor Arbeitsbeginn im Büro, während mein Vorgesetzer selber manchmal bis zu 45min später kam.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

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