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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Mareike
Alter:
20
aus:
Ettenheim
Hintergrund:
Abiturientin Studiumstart Medien (Tv-Journalismus/Tv-Produktion)
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
3 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
London, England
Unternehmen:
Tantrum Productions
Branche:
Medien

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Mareike:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich habe bei Tantrum Productions gearbeitet.

Diese Firma produziert Fernsehwerbespots. Zum Beispiel für Mc Donald's.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Meine Arbeitszeiten waren von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis zwischen 18 und 19 Uhr. Manchmal auch länger.

Sowie gelegentlich Samstag den ganzen Tag (Shoot).

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Da ich um neun Uhr anfange zu arbeiten, muss ich ungefähr um acht Uhr das Haus verlassen.

Im Büro angekommen räume ich erst einmal auf und mache alles bereit.

Danach gibt es eigentlich nie den selben Ablauf.

Zu meinen ständigen Aufgaben gehörte es aber Dinge wegzubringen, zu besorgen, Erledigungen zu machen und natürlich auch wie es sich für einen Praktikanten gehört (^^) Kaffee und Kopien machen. Weiterhin habe ich das Telefon betreut und bei der Buchhaltung geholfen.

Weitere Aufgaben variierten je nachdem was für ein Shoot auf dem Programm stand. Zum Beispiel habe ich für ein Musikvideo Hintergrundbilder gemalt, oder ich musste bestimmte Dinge, die benötigt wurden, einkaufen gehen (Kleider, Essen...).

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Generell ist es hier viel lockerer als in Deutschland. Von Anfang an spricht man sich mit dem Vornamen an und jeden morgen begrüßt sich jeder freundlich und man wird gefragt wie das Wochenende oder der letzte Abend war.

Wenn jemand dich um etwas bittet geschieht dies auch immer freundlich und höflich.

Zu jeder Zeit konnte ich noch einmal nachfragen wenn ich etwas nicht gekannt, verstanden oder mit etwas Probleme hatte. Gelegentliche Sprachfehler hat mir nie jemand übel genommen oder sich über mich lustig gemacht. Alle waren jederzeit bemüht mir zu helfen.

Ich denke aber auch, dass sich das von Branche zu Branche unterscheidet!

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs hat mir etwas mit dem Vokabular geholfen und war ein guter Einstieg für den englischen Alltag. Es war außerdem super um Leute kennen zu lernen. Alle meine Freunde lernte ich in der Zeit kennen in der ich in der Schule war.

Ansonsten war der Sprachkurs nicht sehr anspruchsvoll. Er hat mir zwar etwas mit meinem Vokabular und der Grammatik geholfen, aber der tägliche Gebrauch der Sprache bei der Arbeit war viel effektiver.

Ich würde den Sprachkurs aber auf jeden Fall wieder machen weil es wie gesagt eine super (und wenn man dann arbeitet eigentlich auch die Einzigste) Möglichkeit für mich war Leute kennen zu lernen, die in meiner Umgebung wohnen.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Der Dresscode bei Tantrum war casual. Ich konnte eigentlich alles anziehen was ich wollte, solange es präsentabel aussah. So etwas wie Jogginghose war natürlich nicht erlaubt, aber zum Beispiel verrissene Jeans waren völlig in Ordnung.

Dies unterscheidet sich aber wieder von Branche zu Branche und von Firma zu Firma und sollte unbedingt zuvor abgeklärt werden, bzw. am ersten Arbeitstag lieber overdressed erscheinen.

Bei einem anderen Praktikum in Deutschland war zum Beispiel Jeanshose überhaupt nicht denkbar.

Was sich ganz klar unterscheidet, ist wie schon gesagt, dass alles von Anfang an lockerer ist weil sich einfach jeder mit Du und dem Vornamen anspricht. Jeder geht freundlich miteinander um, was das Arbeitsklima sehr angenehm macht. Außerdem sind die "Rangordnungen" hier fast nicht spürbar gewesen.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde meine Erfahrungen nutzen um sie in künftigen Praktika und in meinem Studium anzuwenden.