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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Karolin
Alter:
21
aus:
Dresden
Hintergrund:
Studentin im 3. Semester International Business
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Paris, Frankreich
Unternehmen:
Douge International
Branche:
Personalwesen, Human Resources

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Karolin:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei Douge International in der Nähe der Champs Elysees. Das ist eine Executive Search Firm.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Montag bis Freitag von 9-13 und von 14-17 Uhr.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Ich komme morgens kurz vor 9 im Büro an und schließe alle Bürotüren auf. Um 9 Uhr sind dann auch die anderen Mitarbeiter da. Dann kümmer ich mich um die Post und um sonstige Dinge, die so anfallen. Da nur 10 Leute in der Firma arbeiten, werde ich in (fast) alle Dinge mit einbezogen und somit fallen jeden Tag viele verschiedene Aufgaben an (von Kundendaten in den Computer eingeben über Büromaterial bestellen bis hinzu firmeninterne Abrechnungen prüfen). Falls ein Klient zu einem Treffen vorbeikommt, empfange ich ihn und bereite alles für das Gespräch vor.

Mittags erhalte ich, genau wie meine Kollegen, jeden Tag eine Essensmarke im Wert von 9 €, mit wir uns in beliebigen Restaurants in der Nähe etwas zu Essen holen.

Falls es gerade mal nichts zu tun gibt, hab ich längerfristige Aufgaben wie die Archive neu zu ordnen und Excel-Übersichten mit Klienteninformationen aus aller Welt zu erstellen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Super!!! Alle waren sehr nett, hilfsbereit und freundlich. Sie waren sehr daran interessiert, dass mir die Arbeit gefällt und dass ich mit meinem französich "vorankomme".

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich habe keinen gemacht, da meine Sprachkenntnisse bereits auf Niveau B2 sind und es mir vor allem um das Sprechen lernen und nicht die Grammatik geht.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Unterschiede kann ich nicht beurteilen, da es das erste Mal für mich war, dass ich in so einem Unternehmen gearbeitet habe.

 

Das Verhalten am Arbeitsplatz ist sehr locker und freundlich. Alle duzen sich, auch den Chef, und in der Pause redet man auch über Persönliches, so dass sich alle sehr vertraut sind.

 

Der Dresscode ist sehr schick. Die Männer immer in Anzug (mit Krawatte) und die Frauen entweder in Hosenanzügen, Röcken oder Kleidern. Jeans, Sportschuhe und dergleichen sind nicht erwünscht.

 

Wenn es ein Problem gibt, dann kann ich jederzeit zu jedem, auch zum Chef (obwohl der natürlich sehr beschäftigt ist) gehen. Sie geben mir immer wieder zu verstehen, dass ich keine Scheu haben soll zu fragen. Alle tragen dazu bei, dass man sich bereits in so kurzer Zeit als Teil der Firma fühlt.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Das Praktikum gefällt mir sehr gut und das zeigt mir, dass ich das richtige Studienfach gewählt habe, da die Arbeit viel von meinem Studium beinhaltet. Sie hat das Theoretische sozusagen in das Praktische umgesetzt und es somit für mich verständlicher gemacht. Ich merke außerdem auch wie sich mein französich verbessert und dass ist mir in meinem Studium ebenfalls sehr von Nutzen.

Alles in allem ist es eine sehr gute und wichtige Erfahrung und es wird daher bestimmt nicht mein letztes Praktikum im Ausland gewesen sein.