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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Christof
Alter:
23
aus:
Seckach-Zimmern
Hintergrund:
wirtschaftliches Abitur, abgeschlossener Zivildienst, Einzelhandel
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2012
Praktikumsort:
Dublin, Irland
Unternehmen:
Clontarf Castle Hotel
Branche:
Hotellerie, Gastronomie
Kontakt:
rchristof6@web.de

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Christof:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich habe im Clontarf Castle Hotel, welches direkt in Dublin liegt im Bereich Marketing & Verkauf gearbeitet. Das Haus ist ein renomiertes 4 Sterne Hotel mt starker Tendenz zu einer Business Kundschaft, sowie Tagungen, Konferenzen und Hochzeiten.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Die Arbeitszeiten waren von Montag bis Freitags von 9 bis 17:30 Uhr.

Die Pausen konnte ich mir selbst einteilen.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Zu meinen Aufgaben zählten: Neue Datenbanken erstellen, Telefonate führen ( Planung vom Weihnachtskonzept 2008 ), Eigene Homepage Analyse, Homepage updaten, Werbung & Kataloge versenden, Briefköpfe schreiben, Botengänge im Hotel etc.. Das beste ist jedoch wenn man unvorhergesehen in einem anderen Bereich gebraucht wird.

z.B. Kundentelefonate an der Rezption

Die Verköstigung im Hotel war übrigens kostenlos. ( Morgens, Mittags und Abends ). Die Pausenzeiten gestaltete man mit seinen Kollegen selbst.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Im Back Office hatte jeder Mitarbeiter, auch der Chef persönlich immer ein offenes Ohr für mich. Die Umgangsformen, sowie der Umgangston waren immer sehr angenehm. Langeweile gab es nicht. Ich hatte immer etwas zu tun und konnte ich mich auch einbringen. Mir wurden oft neue Aufgaben gegeben, welche dann auch gewinnbringend z.B. in einer hoteleigenen Präsentation für Mitarbeiter, eingesetz wurden. Was ich ganz toll fand, war dass meine abgelieferte Arbeit geschätzt und gelobt wurde.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich würde den Sprachkurs in jedem Fall emfehlen. Meine Lehrer waren alle von Irland oder direkt von Dublin. Sie haben wertvolle Tipps und was noch sehr wichtiger ist, sind die Kontakte in diesem Land.

Zum Unterricht selbst: Kleine Gruppen, schnelle Geschwindigkeit, professionelle Lehrkräfte. Auch für persönliche Gespräche nach dem Unterricht wird sich Zeit genommen. Ein Lehrer plant jede Woche Ausflüge, bei denen man auch vieles über Land und Leute kennen lernt.

Durch die Schule findet man sofort Kontakt zu anderen Studenten, mit denen man, wie in meinem Fall, die komplette Zeit den Kontakt hält.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Die Iren arbeiten sehr konzentriert und stellen private Gespräche eher an den Rand. Im Bereich Hotelerie ist der Dresscode vorgegeben. Auch im Hintergrund wird mit Anzug gearbeitet. In meinem Hotel haben sich zudem alle mit Ihren Vornahmen angesprochen, was das Klima deutlich verbessert.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich hatte durch diese Erfahrung ein weiteres Praktikum in einem großen Hotel in Deutschland gemacht. Durch die vielen gewonnenen Eindrücke habe ich eine Ausbildungsstelle als Hotelfachmann bekommen.