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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Sascha
Alter:
20
aus:
Gladbeck
Hintergrund:
Abitur und Zivildienst, jetzt freier Mitarbeiter bei einer Lokalzeitung
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2015
Praktikumsort:
Swords bei Dublin, Irland
Unternehmen:
North County Leader Newspapers
Branche:
Journalismus

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Sascha:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite während meines 6 wöchigen Praktikums beim North County Leader. Das ist eine Zeitung, die sich mit dem nördlichen Gebiet von Dublin beschäftigt und mit 40.000 Exemplaren pro Woche 160.000 Menschen erreicht.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Mein Arbeitstag beginnt um 9.30 Uhr. Gegen 11 Uhr gibt es dann eine etwa 10 minütige Pause und um die Mittagszeit eine gute Stunde Lunchbreak. Um 16.30 Uhr ist der Arbeitstag beendet.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Meine Aufgaben sind verschieden. Neben normalen Praktikantentätigkeiten wie kopieren, Briefe zur Post bringen und Telefonate führen, ist meine Aufgabe auch, Frühstück für die Angestelleten zu besorgen, alte Zeitungen archivieren und aufzuräumen.

Da ich anstrebe, professionell als Journalist zu arbeiten, hat man mich auch kleine Artikel schreiben lassen und ich durfte sogar Features zu den diversen Städten nördlich von Dublin verfassen, die nach kurzer Kontrolle sogar abgedruckt wurden.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Sehr nett, man hat mir alles immer gut erklärt und Hilfestellungen gegeben. Obwohl die Zeitung diverse Praktikanten aufnimmt, haben sie mir immer das Gefühl gegeben, dazuzugehören und nicht irgendeine zeitlich begrenzte laufende Nummer zu sein. Außerdem wollte man gerne etwas über mein Land und die Kultur wissen, was immer zu spannenden Diskussionen geführt hat.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich habe keinen gemacht.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ganz klar, es gibt einen Dresscode. Und egal was man für eine Position ausübt, man musste immer im Anzug, oder wenigstens in Anzughose, Hemd und schicken Schuhe erscheinen. Das ist aber für Irland normal, denn viele laufen hier so rum.

Mna duzt sich, was eine nette und freundschaftliche Atmosphäre schafft und man verbringt auch gerne die Pausen zusammen. Die Vorgesetzten haben immer ein offenes Ohr und versuchen wirklich zu helfen und unterstützen einen immer sehr gut.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich habe eine andere Kultur kennengelernt, was auch meine Absicht war.  Ich sehe nun, dass die Deutschen mehr und härter arbeiten, und kann diese Erfahrung, vor allem aber auch die sprachliche Verbesserung nutzen, denn als Journalist muss man sprachenbegabt- bzw interessiert sein. Es war eine gute Erfahrung!