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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Janine
Alter:
24
aus:
Stuttgart
Hintergrund:
Diplombetriebswirtin
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
6 Wochen
Im Ausland:
2006
Praktikumsort:
Dublin, Irland
Unternehmen:
Amnesty International
Branche:
Marketing

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Janine:

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei Amnesty International Irish Section. Dies ist die irischen Zentrale/Verwaltung der weltweit taetigen NGO, die sich fuer Menschenrechte einsetzt.

In welcher Abteilung werden Sie eingesetzt?

Ich werde im Marketing eingesetzt (als Unterstuetzung meines Chefs).

Wie viele Stunden täglich arbeiten Sie?

Meine Arbeitszeiten sind Montag bis Freitag von 10-18 Uhr. Taeglich arbeite ich 7 h (1h Mittagspause).

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Meine Arbeit ist abwechslungsreich. Ich bekomme Aufgaben von meinem Chef, z. B. Informationen (Marktdaten, Adressen, Infos zu bestimmten Themen) zu suchen und zu sammeln oder unsere Kunden und Produkte nach bestimmten Merkmalen zu untersuchen. Diese Informationen verarbeite ich und praesentiere sie in Graphiken.

Ich arbeite viel mit Excel-Tabellen, Powerpoint-Praesentationen und dem Internet. Wie in jedem Unternehmen sind allerdings auch „weniger spannende“ Arbeiten wie Datenbankpflege oder Mailings (Briefe couvertieren und frankieren) zu erledigen. Dies gehoert dazu.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Generell gesagt ist der Umgang freundlich. Als sich in der ersten Woche ein paar Kollegen zum Essen gehen verabredet haben, hat mich mein Chef gefragt, ob ich auch mitkommen moechte, was ich sehr nett fand.

Wie schätzen die Bedeutung des Sprachkurses vor dem Praktikum ein?

Ich schaetze die Bedeutung als sehr hoch ein. Mir hat es sehr geholfen, da ich rund zwei Wochen benoetigt habe, bis ich mich so richtig ans Englische gewoehnt hatte. Man braucht Zeit, um sich zum Beispiel an den Akzent der Einheimischen zu gewoehnen, diese sprechen oft sehr schnell. Ausserdem ist der Sprachkurs auch deshalb empfehlenswert, weil man (interessante, internationale) Freunde fuer die Freizeit kennenlernt.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ein Hauptunterschied ist, dass man die Kollegen alle mit Vornamen anspricht. Ansonsten sind mir persoenlich keine grossen Unterschiede aufgefallen. Es gibt Unterschiede zu meinem letzten Arbeitsplatz in Deutschland (Bueros etwas chaotischer, bei der Arbeit nicht mehr so ein grosser Termindruck,...), aber ich denke diese Unterschiede resultieren vor allem aus der Unterschiedlichkeit der Firmen und der Taetigkeitsbereiche.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Auf jeden Fall, auch wenn ich jetzt noch nicht genau sagen kann in welcher Form!