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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Julia
Alter:
19
aus:
Oldenburg
Hintergrund:
Abiturientin
Sprachkurs:
8 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2016
Praktikumsort:
Fukuoka, Japan
Unternehmen:
Groundwork Fukuoka
Branche:
NGO (Non-Governmental Organizations)

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Julia:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei Groundwork Fukuoka, einer Non-Profit-Organisation, die sich unter dem Slogan "Kimi wa subarashii - you are wonderful" dafür einsetzt, dass bei den unterschiedlichsten Projekten und Aktivitäten die Umwelt geschützt und gestärkt wird, wobei sich im Idealfall die Menschen näherkommen und zusammenarbeiten, was im Endeffekt zu einer Gesellschaft frei von Vorurteilen und Diskriminierung beitragen soll.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

An Bürotagen habe ich von 10 bis 15 Uhr gearbeitet mit einer Stunde Mittagspause. Am Wochenende und manchmal auch innerhalb der Woche haben dann des Öfteren Projekte angestanden, bei denen die Arbeitszeiten variiert haben.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Im Büro von Groundwork Fukuoka bin ich damit beschäftigt gewesen, die englischen und japanischen Blogs der Firma zu aktualisieren und Recherchearbeit zu erledigen, was allerdings nicht immer ganz die vier Arbeitsstunden füllen konnte. In solchen Fällen habe ich dann nachfragen müssen und zumeist gab es dann auch etwas zu tun.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich wurde sehr nett empfangen und habe mich gleich angenommen gefühlt. Bei Groundwork Fukuoka haben schon sehr viele Praktikanten gearbeitet, darunter auch viele aus Deutschland, weshalb meine Arbeitskollegen im Umgang mit mir ziemlich locker gewesen sind.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs hat mir sehr geholfen, wie ich im japanischen Alltag des Öfteren festgestellt habe. Vor meiner Ankunft in Japan hatte ich bereits einige sprachliche Vorerfahrungen, sodass ich mich nach dem Sprachkurs ziemlich sicher gefühlt habe und mich zumeist ohne größere Probleme habe verständigen können.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Dass es bei Groundwork Fukuoka vergleichsweise locker zugeht, lässt sich auch an der Arbeitskleidung erkennen: jeder ist so gekleidet wie es ihm gefällt.

Während der Arbeitszeit allerdings wird wenig gesprochen, jeder ist mit seiner Arbeit am Computer beschäftigt. Ausgeprägtere Kommunikation zwischen den Mitgliedern von Groundwork gibt es dann erst bei gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des Büros.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Die Fortschritte, die ich im Japanischen gemacht habe, werden mir hinsichtlich meines späteren Studiums sehr von Nutzen sein.

Desweiteren habe ich durch mein Praktikum vor allem neue Orte in der Nähe von Fukuoka kennengelernt und Tätigkeiten ausgeführt, die ich auf anderem Wege wohl nicht gemacht hätte, beispielsweise Flusssäuberungen und Kartoffeln ernten.