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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Ruth
Alter:
26
aus:
München
Hintergrund:
abgeschlossenes Studium in Geschichte und Deutscher Literatur
Sprachkurs:
6 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2007
Praktikumsort:
Toronto, Kanada
Unternehmen:
Douglas & McIntyre
Branche:
Verlagswesen

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Ruth:

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei Douglas & McIntyre, einem der größten, unabhängigen Buchverlage Kanadas. Ein besseres Unternehmen hätte ich hier in Vancouver nicht finden können.

Ich bin in keiner bestimmten Abteilung eingesetzt, sondern zuständig für Foreign Rights, da der Verlag gerade seine Kontakte zu deutschen Verlagen ausbauen möchte. Darüber hinaus nehme ich aber auch an allgemeinen Meetings teil.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ca. 7,5.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Ich setze mich an den PC und starte die Recherche nach deutschen Verlagen. Dabei bin ich sowohl auf deutschen als auch auf englischen Websites unterwegs. Dazwischen berichte ich meinen Vorgesetzten, was ich gefunden habe und nehme an Meetings teil, z.B. Production Meeting oder Editorial Meeting.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Der Umgang ist ganz normal, locker. Es spielt keine große Rolle, woher ich komme. Alle sind sehr hilfsbereit, wenn ich mal etwas nicht sofort verstehe, ist das kein Problem.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Den Sprachkurs halte ich für sehr wichtig, nicht nur um die Sprache aufzufrischen, sondern auch um sich in der kanadischen Kultur zu akklimatisieren. Wenn man sich nur auf das Praktikum vorbereiten möchte, würden allerdings auch 2 Wochen reichen.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Insgesamt sind die Unterschiede zum Arbeitsalltag in einem deutschen Verlag nicht so groß. Der Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern ist vielleicht etwas lockerer, was auch daran liegt, dass jeder mit dem Vornamen angesprochen wird.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Wenn ich in Zukunft mit englischsprachigen Verlagen zu tun haben sollte (z.B. durch gemeinsame Projekte oder Foreign Rights), bin ich gut vorbereitet, da ich einen guten Einblick bekommen habe und die entsprechenden Fachausdrücke kenne. Allgemein wird mir natürlich das verbesserte Englisch helfen.