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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Raphaela Otto
Alter:
27
aus:
Bochum
Hintergrund:
abgeschlossenes Studium, seit 5 Jahren berufstätig als Arbeitsvermittlern
Sprachkurs:
6 Wochen
Praktikum:
6
Im Ausland:
2008
Praktikumsort:
Vancouver, Kanada
Unternehmen:
Renaissance Hotel
Branche:
Personalwesen, Human Resources

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Raphaela Otto:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Renaissance Hotel Vancouver - Personalabteilung

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Von 9 bis 17 Uhr - zwischendurch Mittagspause.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Typische Arbeitsaufgaben waren:

Bewerbungen verwalten

Mithilfe bei der Vorbereitung von Events

Listen in Excel erstellen

Briefe verschicken

Aktualisierung eines Sicherheitshandbuches

und ganz viel sortieren und abheften....

 

Wenn Bewerber und Mitarbeiter ins Büro reinschauten konnte ich bei einfachen Anliegen weiterhelfen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Sehr freundlich, hilfsbereit und offen. Man wird von ganz vielen Mitarbeitern angesprochen wo man herkommt und was man genau hier macht. Die Leute sind sehr interessiert und man kommt leicht ins Gespräch.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

In der ersten Session habe ich einen TOEFL-Vorbereitungskurs belegt. Dieser war zuR Vorbereitung auf die Prüfung super und meiner Meinung nach auch notwendig.
Die Sprachschule ist außerdem gut um Kontakte zu knüpfen und von anderen Kulturen zu erfahren.

Hat man allerdings schon gute bis sehr gute Sprachkenntnisse reicht vielleicht eine Session (4 Wochen) zur Vorbereitung auf das Praktikum aus.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ich habe den Eindruck, dass in Kanada der soziale Aspekt stärker ist als in der deutschen Arbeitswelt. Zum Beispiel wurde in dem Unternehmen, in dem ich gearbeitet habe, jeden Monat ein gemeinsames Lunch für alle Angestellte organisiert, es wird der Mitarbeiter- und die Führungskraft des Monats gewählt, man engagiert sich gemeinsam für wohltätige Zwecke, die Führungskräfte suchen mehr Kontakt zu den Mitarbeitern etc.

Der Dresscode wird meiner Meinung strenger ausgelegt als in Deutschland.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde mich als Arbeitsvermittlerin in der Auslandsvermittlung bewerben.