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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Selina
Alter:
20
aus:
Düren
Hintergrund:
Schülerin
Sprachkurs:
8 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Montreal, Kanada
Unternehmen:
Christina Esteban Photography
Branche:
Kunst, Kultur

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Selina:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite bei einer Hochzeitsfotografin, die ihr eigenes Unternehmen (Christina Esteban Photography) leitet. Sie unterhält außerdem noch ein zweites Unternehmen namens "Photobooth Montreal" (www.photoboothmontreal.com).

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich habe von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr gearbeitet. Manchmal durfte ich aber auch früher gehen oder später kommen, je nachdem wie viel zu tun war. Außerdem konnte ich manchmal mit zu Photobooth-Events fahren, habe daher auch teilweise am Wochenende oder am späteren Abend gearbeitet. Dies war jedoch freiwillig und meine eigene Entscheidung.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Im Normalfall musste ich immer die Bilder vom vergangenen Wochenende bearbeiten - heißt: mit speziellen Fotoprogrammen zuschneiden, aufhellen, etc.

Danach musste ich die Bilder auf verschiedene Webseiten hochladen, wofür vorher die Größe der Dateien geändert werden musste.

Außerdem musste ich oft Emails an die Kunden schreiben und ihnen ihre Zugangsdaten zuschicken, mit denen sie auf ihre Fotos zugreifen können. Zudem musste ich Verträge und Rechnungen erstellen und stets den Terminkalender und die Kundenliste aktualisieren.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Da das Unternehmen eigentlich nur aus Christina besteht, kann ich nur von ihrem Umgang mit mir und dem der Klienten berichten.

Christina war immer sehr nett und geduldig. Sie hat mich vieles über mein Leben in Deutschland aber auch in Montreal gefragt und auch selbst von sich erzählt. Auch die Kunden haben immer sehr interessiert reagiert und viele Fragen gestellt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Dank dem Sprachkurs konnte ich kleinere Grammatikfehler, die sich bei mir im Laufe der Zeit eingeschlichen hatten, wieder beheben. Außerdem habe ich viele neue Wörter gelernt.

Natürlich verbessert sich der Sprachfluss durch das ständige Englischreden - nicht nur in der Schule sondern auch mit den Freunden, die man dort findet.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ja, mir sind einige Unterschiede aufgefallen.

Da es im Englischen "Du" und "Sie" ein und dasselbe Wort ist, ist der Umgang mit neuen Klienten aber auch untereinander sehr locker. In den meisten Fällen stellt man sich mit dem Vornamen vor.

Außerdem konnte ich anziehen, was ich wollte; nur bei bestimmten Events musste ich etwas schicker angezogen sein.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ein Praktikum im Ausland wird natürlich bei späteren Bewerbungen einen guten Eindruck machen.

Da ich quasi in einem "Ein-Mann-Unternehmen" gearbeitet habe, habe ich einen guten Überblick darüber, was man alles beachten muss um ein Unternehmen zu leiten und aufrecht zu erhalten. Diese Erfahrungen kann ich nutzen um vielleicht später mein eigenes Unternehmen aufzubauen.

Außerdem kann ich natürlich die Verbesserung meiner Sprachkenntnisse überall nutzen.