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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Anja
Alter:
37
aus:
Berlin
Hintergrund:
Aufnahmeleitung TV, freiberuflich
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Auckland, Neuseeland
Unternehmen:
Auckland Philharmonia Orchestra
Branche:
Event Management
Homepage:
www.ivan-auf-reisen.over-blog.com

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Anja:

In welchem Unternehmen haben Sie Ihr Neuseeland Praktikum gemacht?

Auckland Philharmonia Orchestra, Administration Office

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Die durchschnittliche Arbeitszeit liegt bei 8 Stunden: von 9 Uhr bis 17 Uhr. Da die Konzerte vorwiegend abends stattfinden, kommt es natürlich auch vor, dass sich die Arbeitszeit dann verlängert oder auch am Wochenende notwendig ist.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Einen typischen Arbeitstag gibt es in dem Sinne nicht, da die Arbeit sehr von den jeweiligen Veranstaltungen, die gegeben werden abhängt. Für gewöhnlich erfahre ich morgens, welche Aufgaben ich für den Tag bekomme. Ich werde auch unterschiedlichen Kollegen zugeteilt, denen ich zuarbeite: Marketing, Ticket Office etc.In meiner ersten Woche fand für die Freunde und Förderer des Orchesters ein besonderes Konzert statt "Launch of the Season 2009". Hierfür habe ich die Geschenketüten gepackt und später die Gäste begrüsst. In den nächsten Tagen habe ich das frischgedruckte Jahresprogramm per Post versendet und in den vergangenen zwei Tagen habe ich beim Stand der Philharmoniker auf der Messe "50+ Senior's Day Out", eine Messe für Senioren, geholfen. Die Arbeit ist also sehr abwechslungsreich und dadurch ziemlich interessant.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikantin aus Deutschland?

Die Kollegen sind sehr nett, aber nicht überinteressiert, was ich als sehr angenehm empfinde. Vermutlich liegt das daran, dass nicht alle aus Neuseeland kommen, sondern auch aus den USA, Samoa und England, Hinzu kommt, dass das Orchester regelmäßig Praktikanten beschäftigt, vornehmlich aus Deutschland. Es ist sehr angenehm für mich keinen Sonderstatus zu haben, sondern einfach mitzuarbeiten und Teil des Teams zu sein.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs war ein sehr guter Einstieg in das Leben hier in Auckland und eine gute Vorbereitung auf das folgende Praktikum beim Orchester. Im nachhinein würde ich allerdings sagen, dass ein 6-wöchiger Sprachkurs besser gewesen wäre: in der ersten Woche war ich noch ziemlich müde wegen des Jetlags, so dass eigentlich nur drei Wochen des Unterrichts effizient waren.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag in Neuseeland schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Der Dresscode ist etwas strenger als in Deutschland und Turnschuhe mit Jeans sind nicht so gern gesehen. Die Kollegen bevorzugen es persönlich angesprochen zu werden, während ich es gewohnt bin per email zu kommunizieren. das liegt aber vermutlich daran, dass das Netzwerk einfach unfassbar langsam ist. Grundsätzlich ist das Arbeitstempo deutlich niedriger und ich war angenehm überrascht, dass trotzdem alles klappt. Gewöhnungsbedürftig für mich war, dass sehr viel miteinander gesprochen wird, bevor man zu Tat schreitet.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikantin in Neuseeland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde mich um einen längeren Aufenthalt in Neuseeland bemühen.

GLS vermittel Praktika in Auckland und Wellington, Neuseeland.