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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Heidrun
Alter:
25
aus:
Esslingen
Sprachkurs:
6 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2015
Praktikumsort:
Auckland, Neuseeland
Unternehmen:
Parnell Trust
Branche:
Soziales, Sozialpädagogik

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Heidrun:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite in dem Unternehmen Parnell Trust, das umfasst alles mögliche mit Kinderbetreuung.

Ich arbeitete 3 Wochen vormittags mit den ganz kleinen Kindern in einem Early Childhood (Ganztagesbetreuung für Kinder von 15 Monaten bis 5 Jahren) und 4 Wochen nachmittags in dem After School Programme (Kinder von 5 bis 14, aber in dem Unternehmen meistens nur bis 11 Jahre) und 2 Wochen im Holiday Programme, in dem man viele Ausflüge mit den Kindern macht (5 bis 14 Jahre).

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich habe meistens um die 6 Stunden gearbeitet. Das kommt drauf an, wie lange ich im Early Childhood gearbeitet habe und im After school programme, wieviel Kinder und andere Mitarbeiter da sind, und im Holiday Programme ebenfalls.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Im Early Childhood ist es typisch gewesen, dass ich beim Aufräumen helfe, den Kindern beim Händewaschen helfe vor dem Essen und nach dem Essen beim Säubern von Mund und Fingern. Ich spielte mit den Kindern oder las aus einem Buch vor.

Im After School Programme ist es wichtig, beim Vorbereiten vom Afternoon Tea zu helfen und wenn die Kinder kommen, die Kinder zu beobachten und unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen.

Die Kinder dürfen spielen was sie wollen, hängt aber auch vom Site Leader ab (Mitarbeiter der das Sagen vor Ort an dem Tag hat).

Manchmal half ich auch beim Abspülen und Aufräumen nach dem Afternoon Tea.

Im Holiday Programme hängt es von der Gruppe der Kinder ab (Alter und Anzahl Kinder) und ob wir einen Ausflug unternehmen oder nicht. Im Vordergrund steht bei allem die Sicherheit der Kinder und dass sie Spaß haben.

 

 

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Der Umgang mit mir als Person war super. Ich lernte viele verschiedene Mitarbeiter kennen. Sie kommen teilweise aus anderen Ländern und wohnen unterschiedlich lange in NZ.

Sie haben mich alle gut unterstützt, wenn ich was nicht wusste und mir alle meine Fragen beantwortet und sich jeden Tag für meine Hilfe bedankt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs war ganz hilfreich, da ich auch da Leute aus aller Welt kennenlernte und Freundschaften schloss.

Ich lernte aber mehr Englisch während meiner Arbeit.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Es gibt einige Unterschiede hier im Vergleich zu Deutschland.

Es ist alles viel flexibler und kann sich dadurch schnell ändern (wo und wann ich zu arbeiten habe). Dies passierte ein paar mal und ich bekam dann eine Sms mit der Änderung, wo ich hinzugehen habe. Das hängt davon ab, wo sich die Anzahl der Kinder verändert oder ob ein Mitarbeiter krank ist etc. ...

Z.B. im Holiday Programme kann am gleichen Tag noch ein paar Kinder dazukommen, die nicht auf der Liste für die Gruppe für den Tag stehen. Da bei Ausflügen 8 Kinder auf einen Mitarbeiter kommen (sonst 10 Kinder) muss die entsprechende Anzahl Mitarbeiter bei der Gruppe sein.

Im After school programme ist es die gleiche Regel, nur dass da nicht jeden Tag ein Haufen extra Kinder kommen.

Die Eltern können für die Kinder noch am gleichen Tag buchen, wenn sie unsere Hilfe brauchen, deswegen kann sich da so einiges schnell ändern.

Die Chefs der Firma reden alle hier mit dem Vornamen an. Dies ist hier ganz normal. Jeder trägt ein T-Shirt der Firma und ein Namensschild.

 

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich denke, dass ich meine Erfahrungen gut in meiner Ausbildung zur Erzieherin nutzen kann.