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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Julia
Alter:
24
aus:
Marburg
Hintergrund:
Studentin Englisch/Spanisch Lehramt
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2016
Praktikumsort:
Auckland, Neuseeland
Unternehmen:
Kiwiana Tours
Branche:
Tourismus
Kontakt:
dieherbert@gmx.de
Homepage:
juliakiwiana.weebly.com

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Julia:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich habe in einer kleinen Firma gearbeitet, die Budgetreisen für Sprachschüler in Auckland anbietet. Die Firma hieß Kiwiana Tours.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich habe von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr im Büro gearbeitet und am Wochenende bin ich meistens mit auf die Touren gefahren (ca. von Freitag 15 Uhr bis Sonntag 20 Uhr). Wenn ich am Wochenende gearbeitet habe, habe ich dafür montags frei bekommen.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Jeder Tag ist anders, aber es gibt einige Tätigkeiten, die fest im Arbeitsalltag verankert sind.

Zu bestimmten Zeitpunkten bin ich in verschiedene Sprachschulen gegangen, um für unsere Touren zu werben, Buchungen anzunehmen und Fragen zu den Ausflügen zu beantworten.

Die Tätigkeiten im Büro waren unter anderem, die Laufkundschaft zu bedienen, Buchungen auf dem PC zu verwalten, für zukünftige Touren zu recherchieren und Unterkunft, Transport und Aktivitäten zu buchen.

Eine Mittagspause gab es in dem Sinne nicht, denn zu der Zeit war im Büro am meisten los, da die Sprachschüler hauptsächlich in ihrer Mittagspause zum buchen kamen.

 

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich wurde sehr freundlich behandelt, Verständigungsprobleme gab es keine. Meine typisch deutschen "Tugenden" (Pünktlichkeit, Genauigkeit, Perfektionismus) wurden sehr geschätzt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Wenn man schon ein relativ hohes Sprachniveau hat (was wohl auf die meisten deutschen Sprachschüler zutreffen dürfte), bringt einem der Sprachkurs nicht allzu viel Neues. Man perfektioniert vielleicht sein Vokabular in bestimmten Bereichen noch ein wenig. Aber die Hauptsache, weswegen ich jedem den Sprachkurs empfehle, ist, dass man sehr viele nette Menschen aus der ganzen Welt kennenlernt und so gleich Anschluss in dieser großen Stadt findet, der auch über die Zeit des Sprachkurses hinaus andauert und einem vielleicht sogar einen Reisepartner einbringt. Außerdem ist die Sprachschule sehr gut, die Lehrer sind kompetent und sehr nett und die Atmosphäre ist einfach nur 100% kiwi - klasse!

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Naja, alles ist eben etwas entspannter. Natürlich wird hier auch business gemacht und nicht alles einfach dem Zufall überlassen, aber man sieht die Sachen etwas lockerer. Der Dresscode in meinem Unternehmen war recht casual, was wohl auch mit der Branche und der Zielgruppe (junge Sprachschüler) zu tun hat. Die Vorgesetzten waren immer ansprechbar und natürlich nennt man sich immer nur beim Vornamen, egal in welcher Position man ist.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich denke, ich werde die Erfahrungen, die ich bei der Planung und Durchführung von Ausflügen und Wochenendreisen hier in Neuseeland gemacht habe, in meinem Beruf als Lehrerin nutzen können, vor allem bei der Planung von Klassenfahrten und Tagesausflügen mit den Schülern. Vielleicht sehe ich dabei alles etwas entspannter und setze meine hier gewonnene Improvisierungsfertigkeit ein, falls etwas nicht ganz so abläuft, wie geplant.