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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Julia
Alter:
20
aus:
Berlin
Hintergrund:
angehende Studentin
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2016
Praktikumsort:
Auckland, Neuseeland
Unternehmen:
Glendowie Primary School
Branche:
Soziales, Sozialpädagogik
Kontakt:
julia_stellmach@hotmail.de

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Julia:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Während meines Neuseelandaufenthaltes habe ich an der Glendowie Primary School, einer internationalen Grundschule, gearbeitet.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Meine täglichen Arbeitszeiten waren von 9 am - 3pm

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Meine Aufgaben in der Grundschule in Neuseeland waren sehr vielfältig, wodurch sehr viel Abwechslung in den Alltag gebracht wurde.

Die Aufgaben unterschieden sich vorallem in den unterschiedlichen Klassenstufen, in denen ich assistieren durfte.

Im 3. Jahrgang bestand meine Aufgabe eher in der Hilfestellung bei allen möglichen Aufgaben,welche die Kinder alleine nicht bewältigen konnten. Nach einiger Zeit durfte ich Kindern mit einer Lernschwäche oder Behinderung einzeln an das Unterrichtsmaterial heranführen und ihnen helfen.

Im 4. Jahrgang hatte ich mehrere Aufgaben. Ich habe in bestimmten Fächern wie z.b Kunst, Mathematik und Deutsch eigene Gruppen, aus 3-4 Kindern bestehend, unterrichtet. Außerdem durfte ich sehr viel zu der Planung des Unterrichts beitragen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Ich wurde von den Arbeitskollegen mit sehr viel Respekt behandelt. Ich wurde sofort in den Arbeitskreis integriert und habe von allen Seiten Hilfe angeboten bekommen und konnte mich bei jeder Frage an jemanden richten. Die Arbeitskollegen haben mir sehr viel Vertrauen geschenkt und mir viele Aufgaben zugeteilt.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs hat an sich sehr viel Spass gemacht. Nicht, dass man nur sehr viel dazu lernt, man lernt außerdem sehr viele interessante Menschen kennen, mit denen man seine Freizeit verbringen kann.

Die Unterrichtsstunden waren interessant und vielfältig, teilweise (von dem unterschiedlichen Kursen abhängend) sehr anspruchsvoll, jedoch bin ich der Meinung, dass der Sprachkurs nicht für alle unbedingt Pflicht vor dem Praktikum sein sollte. Ich persönlich habe zwar einiges dazu gelernt, welches für das Praktikum allerdings nicht besonders brauchbar war.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

In Neuseeland ist alles ziemlich locker. In der Schule wurde kein Unterschied zwischen der Schulleiterrin, einem Lehrer, einer Aushilfskraft oder einem Reinigungsdienst gemacht.. Alle waren stets nett und haben einander gleichberechtigt behandelt. Selbst die Schulleiterin wollte mit ihrem Vornamen angesprochen werden.

Auch der Unterricht weist eine sehr lockere Art auf, was nicht immer sehr einfach oder nachvollziehbar für mich war. Die Kinder stehen unter keinem wirklichen Leistungsdruck, der Unterricht ist nicht wirklich anspruchsvoll und die Kinder werden bei allem, was sie tun, gelobt (sei es noch so furchtbar).

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Das Praktikum werde ich als Vorpraktikum für den Studiengang Soziale Arbeit nutzen.