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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Pritam
Alter:
24
aus:
Bad Honnef
Hintergrund:
Student Eventmanagement
Praktikum:
6 Monate
Im Ausland:
2015
Praktikumsort:
Sydney, Australien
Unternehmen:
The Scots College
Branche:
Event Management
Kontakt:
pritam.hackenberg@iubh.de

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Pritam:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

The Scots College

Marcom Services (Marketing, Events and Communciations)

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

7,5 Stunden

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Der typische Bueroalltag begann immer sehr relaxt. Das wichtigste beim morgendlichen Aufeinandertreffenmit Kollegen und Kolleginnen war der morgenliche Kaffee und sich auf den neusten Stand bringen bezueglich des letzen oder kommenden Wochendes. Nach etwa einer Stunde hatte ich dann meine E-mailkorrespondenz erledigt und konnte mich der Recherche oder Akquisierung fuer kommende Events widmen. Dazwischen sind immer wieder Kundengespraeche oder telefonische Anfragen, die die einseitige Arbeit am Computer auflockern. Um 5 Uhr ist dann schluss und man verabredet sich um in einer Bar den Arbeitstag ausklingen zu lassen.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Obwohl Deutsche nicht in allen Laendern willkommen sind, ist das in Australien ganz anders. Dort geniessen wir den Ruf der aus unserem sekundaer Tugenden hervorgeht: effizientes Arbeiten, Gewissenhaftigkeit, Gruendlichkeit, Puenktlichkeit...

Meine Kollegen und Kolleginnen waren zudem sehr interssiert an den Unterschieden zwischen Deutschland und Australien, sowie meinem Privatleben in Sydney. Diese aufgeschlossene Art Praktikanten gegenueber fand ich bemerkenswert!

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ein Sprachkurs ist wichtig, sofern man nicht schon sehr gutes Englisch spricht. In der Schule lernt man leider nur sehr grob das noetige Englisch um wirklich in einem anderen Land leben zu koennen. Viele Begriffe aus dem Alltaeglichen Leben lernt man erst in Sprachkursen oder im Leben selbst. Ich habe nicht an einem Sprachkurs teilgenommen, da ich durch mein bilinguales Abitur und das Studieren auf Englisch schon ausreichende kenntnisse und Fachvokabular beherrsche. Aber ich denke, dass ein Sprachkurs fuer fast jeden ein sinnvoller Start des Auslandsaufenthalts ist um das Land udn die Leute kennenzulernen, bzw. um Kontakte zu knuepfen.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Es gibt viele Unterschiede zwischen Australischer und Deutscher Buerowelt. In Australien regiert die allgegenwartige Freundlichkeit und Hilfbereitschaft. Auch das Abteilunguebergreifende Helfen ist toll. Der Dresscode dagegen ist eher schick als Casual. Fuer Maenner sind Anzuege in dunklen Farben schon fast Pflicht.

Vorgesetzte sind immer ansprechbar und geschlossene Tueren gibt es kaum. In vielen Punkten fuehlt man sich besser aufgehoben.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Die Berufs- und Lebenserfahrung die mir in Australien zuteil wurde, wird mir sicher waehrend des Studium, aber spaetestens im Berufsleben zugunsten kommen. Das neuerlernte Vokabular sowie die neuen Freundschaften und Kontakte tragen ihr uebriges zu einer durchweg positven Bilanz bei.