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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Alischa
Alter:
25
aus:
Frankfurt
Hintergrund:
Studentin
Sprachkurs:
5 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2013
Praktikumsort:
New York, USA
Unternehmen:
TransPerfect
Branche:
Personalwesen, Human Resources

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Alischa:

In welchem Unternehmen haben Sie Ihr USA Auslandspraktikum gemacht?

Ich arbeite bei TransPerfect, einem Unternehmen, das anderen Unternehmen Business Services wie Uebersetzungen etc. anbietet.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

8 Stunden

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Ich fange um 9 h an zu arbeiten. Erst mal muessen die E-Mails gecheckt werden, denn da findet man meistens die ersten Projekte des Tages. Dann muessen Personalakten gescannt, Jobangebote auf die Uni-Seiten gepostet und die Bewerbungen, die im Internet auf die Anzeigen gefunden wurden muessen ausgedruckt werden. Fuer diejenigen, die eingestellt werden, werden dann sogenannte "Offerletter" erstellt und versandt. Wenn diese zusagen werden auch ihre "Welcome Packages" versandt. Teilweise durfte ich proofreading Tests auswerten. Ich musste die Geburtstagskarten organisieren, neue Personalakten anlegen und durfte sogar mal bei einem Vorstellungsgespraech dabei sein.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Super! Alle waren sehr nett und halten scheinbar gerade von der deutschen Arbeitsweise besonders viel. Ich habe mich von Anfang an sehr willkommen gefuehlt. Die Atmosphaere ist sehr familiaer und locker.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Nicht sehr wichtig, ehrlich gesagt. Ich hatte aus irgendeinem Grund ploetzlich nur noch einen Standardkurs, obwohl ich einen Business Kurs gebucht hatte. Eigentlich dachte ich, ein Businesskurs sei obligatorisch. Ich kam zumindest ohne Businesskurs bestens zurecht und hatte keinerlei Probleme. Jemand der gute Englsichkenntnisse hat, braucht nicht nur wegen dem Praktikum extra einen Businesskurs zu waehlen. Und fuer alle Deutschen mit denen ich gesprochen habe, waren die Kurse zu einfach und haben sich beschwert, dass sie so ziemlich gar nichts gelernt haben. Auch ich persoenlich finde, dass ich waehrend dem Sprachkurs nichts dazu gelernt habe. Das Niveau war ca. gleich dem Nivaeu der 9. Klasse in Deutschland und war das zweithoechste. Und es hiess von Leuten aus dem hoechsten Level, dass es nicht viel schwerer sei. Ich kann jedem nur raten, wenn man sich unterfordert fuehlt sofort den Test fuer das hoeher Level zu machen. Ich hab ihn leider nicht gemacht, aus irgendeinem Grund.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag in den USA schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Ja auf jeden Fall. Dresscode: in den USA eigentlich immer schick, aber bei TransPerfect ist es nicht ganz so extrem, wie in anderen Unternehmen und wir haben einen "casual Friday". Alles wird sehr locker gesehen, man haelt hier und da mal einen Smalltalk und spricht ueber das letzte Wochenende. Was man in Deutschland allerdings auch macht. Aber ich hatte das Gefueuhl, dass sie hier in den USA nicht so kleinlich sind. Ich glaube, dass eine gute Arbeit in Deutschland schon eine sehr gute Arbeit in den USA ist. So sah es auch die andere Praktikantin, die uebrigens leider auch aus Deutschland kam.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikantin in den USA nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich hatte Glueck und habe nachdem ich nach meiner ersten Praktikumsplatzierung nicht zufrieden war, ein neues erhalten, und zwar in dem Bereich, in den ich auch wollte: Personalwesen. Mit diesem Zeugnis aus den USA wird mir der Einstieg hoffentlich leichter fallen, auch in Deutschland im Personalwesen unterzukommen.

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