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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Frederik
Alter:
22
aus:
München
Hintergrund:
Student der Betriebswirtschaftslehre und Informatik an der TU München.
Sprachkurs:
4 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2018
Praktikumsort:
Valencia, Spanien
Branche:
Büro Administration

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Frederik:

 

Was macht/produziert Ihr Gastunternehmen?

Ich war für einen Monat in der SUP-, Surf- und Kiteschule SUPLIFE Valencia in direkter Nähe zu Hafen und Strand tätig. Die Schule bietet neben Unterricht in den genannten Wassersportarten auch die Anmietung von Material an und verkauft zudem Ausrüstung wie GoPros oder wasserdichte Kamerahüllen.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Ich war pro Woche ca. 30 Stunden vor Ort. Die Arbeitszeiten konnte ich mir dabei sehr flexibel legen.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Mein Aufgabenbereich umfasste zwei Teilbereiche. Zum einen konnte ich bei der Vorbereitung anstehender Kurse für SUP und Surf helfen und die Kurse dann als Fotograf begleiten. Für die Fotografentätigkeit verwendete ich dabei mein eigenes Smartphone und bekam von SUPLIFE eine wasserdichte Hülle gestellt.

Der weitaus größere Teil meines Praktikums umfasste die Bearbeitung von verschiedenen administrativen Aufgaben. Dazu gehörte vor allem die Reformierung des Buchungsprozesses mit Einführung einer Risikoerklärung, die als Folge nun von jedem Partizipenten eines Kurses unterzeichnet werden muss.

Außerdem wurden die allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet und es wurden eine deutsche und englische Übersetzung erstellt. Zusätzlich wurden Übersetzungsarbeiten an der Website www.suplifevalencia.com vorgenommen, die aber noch lange nicht abgeschlossen sind und wohl vom nächsten Praktikanten weitergeführt werden müssen.

Es gab also in dem Sinne keinen typischen Arbeitstag, sondern ich musste und sollte mir meine Aufgaben selbst schaffen. Änderungen der Zielbedingungen waren dabei an der Tagesordnung. Das war eine neue Erfahrung für mich, die ich aber sehr genossen habe.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Die Kommunikation mit meinem Chef war aufgrund Sprachbarrieren teilweise ein wenig schwierig aber man kam immer zur Übereinkunft und ich wurde mit Herzlichkeit und Freundlichkeit aufgenommen. Ich bekam das Gefühl, dass meine Arbeit mit viel Dankbarkeit aufgenommen wurde und hatte so insgesamt eine sehr positive Praktikumserfahrung.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich hatte vor meinen 4 Wochen Sprachkurs in Valencia nur sehr minimale Spanischkenntnisse und war nach Absolvierung erst in der Lage, überhaupt eine Konversation mit einem Spanier zu führen, so dass ein Praktikum ohne den Sprachkurs wohl nicht möglich gewesen wäre.

Daneben ist er aber auch die beste Gelegenheit, schnell Gleichgesinnte aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. Ich empfehle jedem, der sich für längere Zeit ins Ausland begibt, über einen Sprachkurs Anknüpfungspunkte zu suchen - ruhig auch länger als 4 Wochen.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Einen Dresscode gab es in der Surfschule logischerweise nicht und auch sonst ist der Umgang erfrischend uninformell.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Die extrem selbstständige Arbeitsweise war eine sehr interessante Erfahrung, die mir in Zukunft sicherlich bei allen möglichen Vorhaben behilflich sein wird.

Weiterhin sind für mich vor allem die erworbenen Sprachkenntnisse von Bedeutung.