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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Michaela
Alter:
23
aus:
Linz, Österreich
Hintergrund:
Praktikum zwischen abgeschlossenem Bachelor (Russisch und Französisch) und noch nicht angefangenem Masterstudium für Dolmetschen (Russisch und Französisch)
Sprachkurs:
8 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2018
Praktikumsort:
St. Petersburg, Russland
Branche:
Tourismus

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Michaela:

 

Was macht/produziert Ihr Gastunternehmen?

5-Sterne Hotel Marriott Renaissance im Zentrum von St. Petersburg

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

6 Stunden (10:00-16:00)

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Einen typischen Arbeitstag kann ich eigentlich nicht beschreiben, da ich tageweise an verschiedenen Arbeitsstellen eingesetzt werde, damit ich so viel wie möglich vom Hotel kennenlerne.

Ich war bereits im Business Center (Telefonzentrale), an der Rezeption (Registrierung von Gästen: Pass, Visum, Migrationskarte, Check-In und Check-Out, Einführung in das Programm "GuestWare", Vorbereitungen für den nächsten Arbeitstag, ...) und beim Concierge (Buchung von Transfer, Tickets für Museen, Reservierungen in Restaurants,...)

In den Bereichen House Keeping (Überprüfung von den Zimmern) und in der Personalabteilung werde ich noch weitere Erfahrungen sammeln können!

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich, aufgeschlossen und vor allem gewillt, mir viele neue Aufgaben beizubringen. Sie haben mich immer eingebunden und so gut es geht mir alle Arbeitsschritte erklärt, die für die jeweilige Abteilung wichtig sind. Ich konnte rasch nicht allzu schwierige Aufgaben selbstständig lösen und das wurde von den Mitarbeitern sehr geschätzt.

Des Weiteren kümmerte sich der Hotelchef stets darum, dass ich so viel wie möglich von einem typischen Arbeitstag im Hotel mitbekomme.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Sehr wichtig! Ich war 8 Wochen im Sprachkurs und wurde somit perfekt auf mein Praktikum vorbereitet.

Ich empfehle es wirklich jedem, vielleicht sogar mehr als nur vier Wochen in eine Sprachschule zu gehen.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Der Umgang mit den Kollegen ist eigentlich sehr locker. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass alle Mitarbeiter noch relativ jung sind. Wie es in wahrscheinlich jedem Hotel üblich ist, so gab es auch bei uns einen Dresscode: keine Jeans, lange Haare müssen zusammengebunden werden, geschlossene Schuhe, kein zu starkes Make-Up, ...

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Da ich mich neben dem Dolmetschen auch für den Bereich Tourismus interessiere, bin ich mir sicher, dass mir das Praktikum hier in St. Petersburg in meiner späteren beruflichen Karriere bestimmt Vorteile bringen wird.

Ich habe zuvor noch nie in einem Hotel gearbeitet, aber das Praktikum hat es mir ermöglicht, mir einen ersten Überblick in diesem Bereich zu verschaffen.

Natürlich hat mir die Arbeit im Hotel auch geholfen, mich sprachlich in Russisch weiterzuentwickeln und vor allem diese Sprachkenntnisse werden mir ab Beginn des Masterstudiums zu Gute kommen.