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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Kendra
Alter:
19
aus:
Ascheberg
Hintergrund:
Abiturientin
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
2 Monate
Im Ausland:
2014
Praktikumsort:
Sevilla, Spanien
Unternehmen:
Apartahotel Citymar Vega de Triana
Branche:
Hotellerie, Gastronomie

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Kendra:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

In einem etwas kleinerem Apartahotel (69 Apartamentos), welches wie ein Bed&Breakfast Hotel funktioniert. Es gibt keine gewöhnlichen Zimmer, sondern Apartamentos. Also kleine Wohnungen mit Küche, Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

5 Stunden. Von 9Uhr bis 14Uhr. Meine Arbeitszeiten waren sehr flexibel, wenn ich etwas vor gehabt hätte, wäre es kein Problem gewesen, zu anderen Zeiten zu arbeiten. Da das Hotel nicht direkt im Zentrum von Sevilla liegt, sondern etwas außerhalb in einer Vorstadt, war ich jeden Tag 6 Stunden unterwegs.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Da ich immer morgens gearbeitet habe, war meine tägliche Aufgabe der Check-out. Somit die Kunden verabschieden und Rechnungen erstellen. Morgens wurde auch immer der Check-in vorbereitet, d.h. Zimmer vergeben und Zimmerschlüssel erstellen. Da so gut wie jeden Tag schon morgens ein paar Kunden eintrafen, habe ich mich auch mit dem Check-in beschäftigt. Zu dem Check-in gehört auch, die Kunden zu beraten, z.B. welches die beste Flamencoshow ist, wie man am leichtesten ins Zentrum von Sevilla kommt etc.

Sonst sind typische Büroarbeiten angefallen, wie Reservierungen zu erstellen und zu bearbeiten oder gegebenfalls auch zu stornieren und E-Mails beantworten.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Sehr gut. Mir wurde alles erklärt, ich konnte jeder Zeit Fragen stellen und ich wurde als Kollegin aufgenommen. Meine Kollegen waren sehr nett zu mir. Natürlich durfte ich wichtige Aufgaben nicht vollkommen alleine erledigen, aber das Alltägliche wurde mir oft überlassen.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Ich bin sehr froh darüber, dass ich einen Spachkurs gemacht habe. Da meine Spanischkenntnisse schon sehr gut waren, als ich angekommen bin, wäre ein Kurs nicht notwendig gewesen und ich finde 2 Wochen bringen auch nicht viel, um die Kenntnisse deutlich zu verbessern, aber es ist die beste Möglichkeit Leute kennen zu lernen. In den 2 Wochen Sprachkurs habe ich viele Freundschaften geschlossen. Auch während meines Praktikums konnte ich noch an den Abendaktivitäten der Sprachschule teilnehmen, sodass ich immer die Möglichkeit hatte, Leute kennen zu lernen. Ich denke ohne den Sprachkurs wäre es schwieriger geworden, da z.B. meine Kollege alle älter als ich sind.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

In Deutschland habe ich noch nicht viele Erfahrungen in der Berufswelt gemacht, aber ich denke hier in Spanien ist alles viel entspannter. Oft wird eine Kaffeepause eingelegt und das Verhalten zu den Vorgesetzten ist zwar respektvoll, aber auch freundschaftlich.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Mein Praktikum wird mich in meiner Studiengangswahl beeinträchtigen. Es hat mir Spaß gemacht und für 2 Monate war es gut, aber ich werde kein Tourismus studieren ;). Natürlich habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die mir jetzt noch nicht bewusst sind, aber die mir von Zeit zu Zeit weiter helfen werden und mir dann bewusst werden. Zum Beispiel einfach die Wichtigkeit, genau zu arbeiten und z.B. eine Buchung einfach mal 2mal durchlesen ;). Generell weiß ich jetzt besser wie ein Unternehmen, speziell ein Hotel, funktioniert und ich kann alle Arbeitsschritte leichter nachvollziehen.