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Auslandspraktika - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Leuten, die mit GLS ein Auslandspraktikum gemacht haben.

Vorname:
Carolin
Alter:
19
aus:
Oberasbach
Hintergrund:
Studium International Business Studies, Nebenjob in einer Tanzschule
Sprachkurs:
2 Wochen
Praktikum:
1 Monat
Im Ausland:
2015
Praktikumsort:
Sevilla, Spanien
Unternehmen:
Espacio Cultural Oriente Urbano
Branche:
Tourismus

Nach der ersten Praktikumswoche bitten wir alle interns um Ausfüllen eines Fragebogens - hier die Antworten und Kommentare von Carolin:

 

In welchem Unternehmen arbeiten Sie?

Ich arbeite in einer Tanzschule, die auf orientalische Tänze und Bauchtanz spezialisiert ist. Zusätzlich finden aber auch Flamencostunden statt, die von einer anderen Tanzlehrerin gehalten werden.

Wie viele Stunden haben Sie täglich gearbeitet?

Etwa 3 bis 4 Stunden.

Bitte beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.

Grundsätzlich arbeite ich nur mit meiner Chefin zusammen, dementsprechend haben wir unseren Arbeitsplatz immer wieder verändert. Meistens treffen wir uns in derselben Bar mit Wifi Zona, in der wir dann an unseren Computern arbeiten. Manchmal treffen wir uns auch bei ihr zu Hause.

Meine Arbeit besteht darin, die Emails und Kontaktaufnahmen zu verwalten und die Tanzschule im Internet und in der Umgebung zu promovieren. Einerseits funktioniert das über Anzeigen im Internet, andererseits über Plakate, die ich in der Stadt aufhänge.

Zusätzlich organisieren wir ein Tanzfest, für das wir den Ablauf der Musik regeln, ein Programm erstellen und drucken etc.

Die Atmosphäre zwischen mir und meiner Chefin ist aber sehr entspannt, lustig und freundschaftlich.

Wie war der Umgang mit Ihnen als Praktikant(in) aus Deutschland?

Der Umgang ist sehr gut! Von jedem wird man freundlich begrüsst und miteinbezogen. Zudem sind alle sehr verständnisvoll, wenn man mal nachfragen muss weil man irgendetwas nicht richtig verstanden hat.

Wie schätzen Sie die Bedeutung des Sprachkurses ein?

Der Sprachkurs ist wirklich hilfreich, da man viel lernt aufgrund der kleinen Klassengrösse und auch sehr das Sprechen übt.

Sind Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen - im Verhalten am Arbeitsplatz, im Dresscode, bei der Ansprechbarkeit von Vorgesetzten?

Die Spanier sind im Allgemeinen viel lockerer und spontaner, auch wenn es um die Arbeit geht. Dass keiner pünktlich kommt, ist manchmal fast schon ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn irgendetwas nicht auf Anhieb funktioniert, wird man nicht ungedulgig oder sauer, sondern man versucht es einfach nochmal bis es klappt. Zur Not lässt man es eben ganz sein und überlegt sich etwas neues.

Wie werden Sie Ihre jetzigen Erfahrungen als Praktikant im Ausland nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nutzen ?

Ich werde im Studium und auch in meiner späteren Arbeit davon profitieren, dass ich besser Spanisch sprechen kann und insgesamt mehr Eigeninitiative entwickelt habe.