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Schüleraustausch in Peking - Austauschjahr in Peking
  • Eliteschule mit Internat in Peking
  • am Wochenende Gastfamilie
ab 10.990 €

Beijing No. 80 High School

Die Beijing No. 80 High School ist eine Eliteschule, eine sogenannte key school - ein Status, den von den rund 800 Schulen in Peking nur 22 haben. Ihr Ruf ist ausgezeichnet, und chinesische Schüler erhalten die Schulzulassung erst nach einem strengen Aufnahmetest, der intenationalen Austauschschülern aber erspart bleibt. An dieser Eliteschule wohnst du in einem Internat auf dem Schulgelände und am Wochenende bzw. in den Ferien bei Gastfamilien in Peking. Um sicher zu stellen, das Austauschschüler wirklich Cinesisch lernen, hat die Schule internationale Klassen eingerichtet, in denen du - zusammen mit Austauschschülern aus aller Welt - Chinesisch lernst und auf den HSK vorbereitet wirst, den einzigen international anerkannten Nachweis von Chinesischkenntnissen.

Schulort
Peking, China
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Internat
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Englisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
Größe
3000 Schüler, davon in der Senior High School: 2000; ca. 370 internationale Schüler (zirka die Hälfte aus Korea)
Unterbringung
Internat (Doppelzimmer mit Nasszelle und Toilette) und Wochenendgastfamilie: Das schuleigene Wohnheim bietet internationalen Schülern eine - für chinesische Verhältnisse - luxuriöse Ausstattung. Jeweils zwei Schüler teilen sich ein Zimmer mit Toilette und Dusche. Jedes Zimmer hat einen Telefonanschluss. Für die Betreuung im Intenat zeichnet eine Dame zuständig, die nur für die internationalen Schüler da ist und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Ihr Büro ist auf dem selben Flug. Am Wochenende (von Freitagabend bis Sonntagabend) wohnen die Schüler bei von der Schule sorgfältig ausgewählten Gastfamilien. So genießen sie die Sicherheit der Gruppe im Internat und lernen die chinesische Kultur am Wochenende in der Familie hautnah kennen.
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schuluniform: ca. EUR 60
Website
www.bj80.com

Die Beijing No. 80 High School (die Pekinger Schulen sind durchnummeriert) wurde 1965 gegründet und ist eine der 22 Key Schools. Key Schools gelten in China als Elite-Schulen, und haben einen noch besseren Ruf als Privatschulen. Von den knapp 800 Schulen im Großraum Peking haben nur gut 20 den Status Key School. Ca. 80 % aller Absolventen der No. 80 High School schaffen es, anschließend eine der chinesischen Key Universities zu besuchen. Chinesische Schüler erhalten die Schulzulassung erst nach einem strengen Aufnahmetest - intenationalen Schülern bleibt dieser erspart.

Die Schule liegt im Nordosten Pekings, ca. eine Dreiviertelstunde vom Stadtzentrum entfernt, in der Wangjing Wissenschafts- und Technologiezone jenseits des 3. Rings im nordöstlichen Teil des Chaoyang Bezirks. Der moderne Campus, der separat voneinander die Gebäude der Junior und der Senior High School beherbergt, ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Die Ausstattung der Schule ist sowohl für chinesische als auch für deutsche Verhältnisse beeindruckend gut.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathe, Naturwissenschaften
  • geisteswissenschaftlich
    Debating, Sozialwissenschaften, Englisch
  • Sport
    Tischtennis, Badminton, Fußball, Basketball (als Sportangebote im Freizeitbereich), Kampfkunst als Teil des Stundenplans, ebenso Leichtathletik
  • musisch-künstlerisch
    Musik, Kunst, Orchester
  • Wirtschaft

Weitere Fächerangebote

Chinesisch als Fremdsprache

Außerschulische Aktivitäten

Orchester, Fitness (im angrenzenden Fitnessclub, gg. Mitgliedsgebühr), Basketball, Tischtennis, Volleyball, Fußball

Ausstattung

großzügige Sportanlagen, moderne Bibliothek, Computerraum mit Internetanschluss, Musikräume, Aula, Zugang zur ans Schulgelände angrenzenden Fitnesshalle

Bemerkungen

Sowohl das Schulorchester als auch die Sportwettkampfgruppen der Schule gewinnen regelmäßig Preise für ihre herausragenden Leistungen. Das Niveau ist sehr hoch - besonders talentierte chinesische Schüler erlangen die Zulassung zur Schule auch auf diesem Weg. Ein Mitwirken internationaler Schüler in diesen Aktivitäten ist begrenzt möglich.

Um den GLS Schülern das Eingewöhnen in die neue Umgebung zu erleichtern, beginnt das Schulprogramm mit einer Orientierung (im Programmpreis enthalten). Nicht nur das Kennenlernen der unmittelbaren Umgebung sowie erstes Hineinehören in die Sprache gehören dazu, sondern auch ein Ausflug zur Großen Mauer und den Ming-Gräbern sowie eine Einführung in den Alltag (Wie fahre ich in China Bus und U-Bahn? Was gibt es beim Handeln zu beachten? Wo kann ich einkaufen? Wie und was isst man in China? ...) 

Nach der Orientierung beginnt der Schulalltag: Die GLS Schüler nehmen am Unterricht in den internationalen Klassen teil, wo es in erster Linie um das Erlernen der Sprache geht. Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, in die die Schüler dem Stand der Vorkenntnisse entsprechend zugeordnet werden. Ein- bis zweimal pro Semester verbringen die GLS Schüler aber auch einen Zeitraum von einer oder zwei Wochen ganz regulär in einer chinesischen Klasse, um den "echten" chinesischen Schulalltag kennenzulernen. Nur in diesem Zeitraum erfolgt dementsprechend Unterricht in Fächern wie Mathematik, Physik und Chemie. Der Unterricht in den internationalen Klassen (durchgeführt von Lehrern, die in Chinesisch als Fremdsprache ausgebildet sind, jedoch nicht in Englisch unterrichten) widmet sich den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen und wird ergänzt durch Fächer, die die chinesische Kulturerfahrung bieten (Kalligraphie, Kampfkunst, chinesische Kultur und Geschichte). Auch eine intensive Vorbereitung auf den HSK Test ist Bestandteil des Curriculums, sodass alle Schüler die Möglichkeit haben, den HSK Test in dem nahegelegenen offiziellen Testcenter abzulegen, sofern sie einen oder auch beide Testtermine im April oder Juni wahrnehmen können. Die Kosten für maximal zwei Test-Registrierungen übernimmt GLS. Der HSK-Test ist ein international anerkanntes Zertifikat, vergleichbar dem TOEFL-Test) für Englisch. Nähere Informationen dazu finden Sie hier: www.info2china.de/chinesische_sprachtest_hsk.php oder www.hsk.org.cn.

Kontakt zu chinesischen Schülern besteht natürlich auch: während der Zeit in den regulären Klassen, beim gemeinsamen Sport auf dem Schulgelände, in der Schulcafeteria, bei den außerschulischen Aktivitäten sowie beim Wahlpflichtunterricht am Mittwochnachmittag und natürlich mit dem Gastgeschwisterkind in der Gastfamilie am Wochenende.

Einmal pro Semester fahren alle internationalen Schüler gemeinsam weg, das kann zum Beispiel nach Hainan (DIE Ferieninsel der Chinesen), nach Hong Kong oder nach Xiamen sein. Die Kosten dafür sind im Programmpreis bereits enthalten, sofern sie nicht höher als 150 Euro liegen. Für kostenintensive Destinationen ist eine Zuzahlung erforderlich. 

Als Betreuer sind nicht nur die Mitarbeiter an der Schule für die Schüler da, sondern natürlich auch die unserer kompetenten Partnerorganisation, die bereits langjährige Erfahung in der Begleitung der GLS Schüler währen ihres Schulaufenthalts in China hat. Die Mitarbeiter sprechen gut Englisch und fungieren vor Ort auch als sog. Guardian, d.h. an Stelle der Eltern in Notfallsituationen.Ein weiteres großes Plus ist unsere deutschsprachige Honorarkraft in Peking, eine junge Doktorandin, die Teile der Orientierung durchführt sowie einen zirka monatlichen Stammtisch für alle GLS Teilnehmer organisiert und selbstverständlich, wenn auch nachrangige, Ansprechpartnerin bei Problemen ist.  

Studenplan

MontagDienstagMittwochDonnestagFreitag
08.20-09.55ChinesischChinesischHSKChinesischMartial Arts
09.55-10.35Pause
10.35-12.05ChinesischChinesischKalligr.ChinesischHSK
12.05-13.30Mittagspause
13.30-15.05ChinesischChinesischChinesischComputerChinesisch
15.15.-15.55SportSportKunstfreifrei

In Peking lernen Austauschschüler/innen grundsätzlich in international classes, in denen es um die im Stundenplan oben angezeigten Fächer geht. Der Chinesisch-Sprachkurs findet auf 3 Niveaus statt (2 Grundstufen und 1 Mittelstufe) und wird ergänzt durch eine HSK Stunde pro Wpoche, die auf die HSK Sprachprüfung vorbereitet. Für jeweils eine Woche pro Semester werdet ihr in eine reguläre Klasse mit chinesischen Klassenkamerad/innen integriert.

Heike aus Appenheim

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Am prägnantesten war sicherlich der Sprachunterschied, zumal ich zum Zeitpunkt meiner Anreise nur den von GLS angebotenen Ostersprachkurs besucht hatte und dementsprechend über fast keine Sprachkenntnisse verfügte. Mit English kam man innerhalb der Schule auch nicht weit, da zu meiner Überraschung nur die Leiterin des Internationalen Departments Englisch sprach.

Zudem war für mich der Aufenthalt in einem Internat und in einer Großstadt ungewohnt, doch genau wie die Vielzahl an kulturellen Unterschieden machten diese Aspekte den Aufenthalt zu etwas Besonderem.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine zweite Gastfamilie. Nachdem meine erste Gastfamilie in den vierwöchigen Winterferien nach Amerika fuhr und ich eine neue Gastfamilie zugeteilt bekam, lebte ich für das restliche halbe Jahr in einem der letzten Pekinger Hutongs etwas außerhalb der Stadt. Diese Gastfamilie war zwar bei Weitem nicht so reich wie die Vorherige - es gab weder Toilette noch Dusche im Haus, nur zwei separate Räume - aber man begegnete mir dort mit einer ganz anderen Freundlichkeit. Auch ein Jahr später telefoniere ich noch mit meiner Gastfamilie und sie vermitteln mir immer noch das Gefühl, dass sie mich in ihre Welt aufgenommen haben, trotz aller kulturellen Unterschiede, anfänglichen Verständigungsproblemen und der doch recht kurzen mit ihnen verbrachten Zeit.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat sowohl die Zeit im Internat mit den anderen internationalen Schülern als auch die Zeit mit meiner zweiten Gastfamilie sehr gut gefallen. Sonntags kam ich oft schon morgens ins Internat zurück, da meine Gastschwester um 8 Uhr Schule hatte, und so konnte ich den Sonntag zu Ausflügen nutzen. Empfehlen würde ich vor allem den alten Sommerpalast, dieser ist zwar lange nicht so bekannt wie der Neue, allerdings kann man dort sowohl die Natur als auch die chinesische Kunst in aller Ruhe genießen, denn dort wimmelt es nicht so von Besuchern.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der typische Schultag fing gegen acht Uhr an, um 12:05 h gab es dann die Mittagspause, bevor es um halb zwei bis meist 15:55 h weiterging. Die einzelnen Stunden dauerten dabei je 45 Minuten. Außerdem sollte man wissen, dass von 19 bis 21 Uhr die sogenannte "study time" herrscht, in der man auf seinem Zimmer Hausaufgaben machen sollte, über die man sich allerdings auch leicht hinwegsetzen kann.

Das Kennenlernen von Klassenkameraden und -kameradinnen ist sehr leicht, da die Klassen eine überschaubare Größe besitzen und man so -nach dem Überwinden mancher Sprachbarrieren- zu den meisten eine Freundschaft aufbauen kann. Zudem ist man weitestgehend von den chinesischen Schülern abgegrenzt, so dass man fast automatisch viel mit den Mitschülern unternimmt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Für mich persönlich war besonders das Internatsleben eine sehr von dem Gewohnten abweichende Erfahrung, da ich nicht nur mit einer Freundin ein Zimmer teilte, sondern auf dem ganzen Flur Mitschülerinnen wohnten. Somit unternahmen wir viel mehr zusammen, verbrachten mehr Zeit miteinander und freundeten uns auch schneller an, als dies der Fall ist, wenn man sich nur in der Schule sieht und eine halbe Stunde voneinander entfernt wohnt.

In der Gastfamilie hatte ich zu Beginn leichte Verständigungsprobleme, da auch hier eine englische Konversation um Fragen zu klären nicht möglich war, doch mit der Zeit legten sich diese. Während meine erste Gastfamilie dachte, ich würde nur für ein Wochenende bleiben und mich dementsprechend mir selbst überließ, nahm meine zweite Gastfamilie das Leben viel leichter, als dies in Deutschland im allgemeinen der Fall ist und transportierten die Freude, die sie an ihrem bescheideneren Leben hatten.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Da wir meist bis 16 Uhr Schule hatten und um 19 Uhr wieder in unseren Zimmern zurücksein mussten, blieb uns nicht viel außerschulische Zeit. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn nur ein- bis zweimal pro Woche das Schulgelände verlassen durften und wir uns während des gesamten Schuljahres immer einen Erlaubniszettel abholen mussten.

Oft ging es dann zum nahegelegenen Supermarkt, um benötigte Sachen einzukaufen - auch etwas zu essen, da Qualität und Geschmack des Schulessens im Laufe der Zeit sehr schwankten. Auf den Schlafsälen schauten wir uns abends mitunter Filme an oder trafen uns einfach nur zum erzählen. Am Wochenende bei der Gastfamilie besuchte ich mit ihnen oft allerlei Verwandte und Bekannte.

 

Zum HSK Test:

 

Vorbereitung:

Um bestens für den Hanyu Shuiping Kaoshi gerüstet zu sein, erhielten wir im zweiten Halbjahr spezielle Unterrichtsstunden und füllten reihenweise Testbögen aus. Bestehend aus Hörverständnis, Grammatikaufgaben, Leseverständnis sowie der Unterscheidung ähnlicher Wörter fielen die Testergebnisse sehr unterschiedlich aus, was auch an der unterschiedlichen Schwere der Übungsbögen lag. Je näher der Test rückte, desto mehr Vokabeln sollten wir speziell für den Test lernen, wir bekamen Listen mit Sprichwörtern und Synonymen, die es zu wissen galt. Um uns Mut zu machen, versicherte uns der zuständige Lehrer, dass die Prüfungsbogen weitaus leichter sind als die Übungsbögen - denn nur wer das Schwere lernt kann das Leichte. Restlos überzeugen konnten diese Mutmacher wohl aber keinen, dafür hatten wir zu viele ernüchternde Übungsbögen ausgefüllt.

 

Der Testtag:

Der Test fand an einem Sonntagmorgen Ende Juni statt und somit gegen Ende unseres Aufenthaltes in der chinesischen Hauptstadt. Dies bedeutete zwar zum einen, dass wir unser über zehn Monate ausgebautes Chinesischwissen nun gebündelt unter Beweis stellen konnten, zum anderen würden wir aber die Ergebnisse erst in Deutschland erhalten und im Falle eines Durchfallens erst im Heimatland wieder zum Test antreten können - wenn wir auch etwas Chinesisch schon wieder verlernt hätten. Entsprechend aufgeregt waren wir wohl alle. Ich persönlich versuchte mir einzureden, dass der Test leichter würde als die Übungsbögen, wie von dem Lehrer ja konsequent behauptet, glaubte aber nicht recht daran. In dem Prüfungsraum angekommen, herrschte dort solch eine Aufregung, dass ich die ersten drei Fragen des bereits beginnenden Hörverständnisteils, der mittels Kassettenrecorder stattfand, schon rein akustisch nicht verstehen konnte. Doch dann legte sich der Geräuschpegel und es ging los...

 

Nach dem Test:

Ob der Test wirklich einfacher war, vermag ich abschließend noch immer nicht zu beurteilen. Doch auch nach Verlassen des Prüfungsraumes konnte ich mich nicht von der Ungewissheit befreien, ob der Test nun bestanden war oder nicht. Gewissheit erhielt ich erst später, und konnte anfänglich gar nicht glauben, dass ich doch tatsächlich das achte Level erreicht haben sollte! Damit hatte ich keinesfalls gerechnet, die ganze Zeit war ich im Falle eines optimal verlaufenen Tests von einem fünften oder sechsten Level ausgegangen.

 

Was bringt mir der HSK?

Besteht man den HSK mit dem Level sechs oder höher, so kann man sich innerhalb der nächsten zwei Jahre auf einer chinesischen Universität einschreiben. Doch leider wird ein Studium im Reich der Mitte von deutschen Hochschulen noch nicht anerkannt, so dass man auf einen chinesischen Bachelor nicht einfach in Deutschland den Master machen kann. Somit kam ich von meiner kühnen Vorstellung, mich später einmal an der Beida einzuschreiben, wieder ab. Denn diese Uni ist nicht nur eine der Besten Chinas, sondern verfügt außerdem noch über einen tollen Campus mit eigenem See, sogar eine Pagode steht dort.

Nun hoffe ich, mich im nächsten Sommer erfolgreich auf der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einschreiben zu können. Diese bietet als einzige deutsche Universität den deutsch-chinesischen Doppelbachelor-Studiengang "Internationale Betriebswirtschaftslehre" an und ich hoffe, dass mir meine bestätigten Chinesischkenntnisse bei einer künftigen Bewerbung nutzen werden.

Preis Schuljahr
18.390 Euro

Preis ohne Flug 18.390 EUR mit Flug

Preis Semester
10.990 Euro

Preis ohne Flug

12.290 EUR mit Flug

Preis Trimester
nicht angeboten
Zusatzkosten

Kaution in Höhe von 200 EUR, die nach Ende des Schulaufenthalts zurückgezahlt wird, sofern keine offenen Rechnungen vorliegen, ggf. Zuzahlung zur Semesterreise, falls die Kosten das Budget von EUR 150 übersteigen; Kosten für Mitgliedschaft im Fitnessstudio (ca. 40 EUR im Monat)

Visagebühren in Deutschland zirka 115 EUR sowie Gebühr für die "residence permit" in China ca. 75 EUR

GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Hin- und Rückflug von allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg. Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft in China
  • Schulaufenthalt in China wie gebucht
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Reisemöglichkeiten in China
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in China
  • Übernahme der HSK Gebühren durch GLS (mehr zum HSK Sprachzertifikat)
  • Nachweis über den Schulbesuch in China
  • Visumservice (Visumgebühren nicht inkl., zzt. 125 €)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Ostersprachkurs in Berlin
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Welcome-Back-Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach China gehen

Zusätzlich buchbar

  • Reisen für Austauschschüler in China: mehr
  • Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung): ca. 40 € pro Monat, Anmeldung über GLS
Schulort
Peking, China
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Internat
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Englisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
Größe
3000 Schüler, davon in der Senior High School: 2000; ca. 370 internationale Schüler (zirka die Hälfte aus Korea)
Unterbringung
Internat (Doppelzimmer mit Nasszelle und Toilette) und Wochenendgastfamilie: Das schuleigene Wohnheim bietet internationalen Schülern eine - für chinesische Verhältnisse - luxuriöse Ausstattung. Jeweils zwei Schüler teilen sich ein Zimmer mit Toilette und Dusche. Jedes Zimmer hat einen Telefonanschluss. Für die Betreuung im Intenat zeichnet eine Dame zuständig, die nur für die internationalen Schüler da ist und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Ihr Büro ist auf dem selben Flug. Am Wochenende (von Freitagabend bis Sonntagabend) wohnen die Schüler bei von der Schule sorgfältig ausgewählten Gastfamilien. So genießen sie die Sicherheit der Gruppe im Internat und lernen die chinesische Kultur am Wochenende in der Familie hautnah kennen.
Altersstufen
14 - 18 Jahre
Schuluniform
ja
Schuluniform: ca. EUR 60
Website
www.bj80.com

Die Beijing No. 80 High School (die Pekinger Schulen sind durchnummeriert) wurde 1965 gegründet und ist eine der 22 Key Schools. Key Schools gelten in China als Elite-Schulen, und haben einen noch besseren Ruf als Privatschulen. Von den knapp 800 Schulen im Großraum Peking haben nur gut 20 den Status Key School. Ca. 80 % aller Absolventen der No. 80 High School schaffen es, anschließend eine der chinesischen Key Universities zu besuchen. Chinesische Schüler erhalten die Schulzulassung erst nach einem strengen Aufnahmetest - intenationalen Schülern bleibt dieser erspart.

Die Schule liegt im Nordosten Pekings, ca. eine Dreiviertelstunde vom Stadtzentrum entfernt, in der Wangjing Wissenschafts- und Technologiezone jenseits des 3. Rings im nordöstlichen Teil des Chaoyang Bezirks. Der moderne Campus, der separat voneinander die Gebäude der Junior und der Senior High School beherbergt, ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Die Ausstattung der Schule ist sowohl für chinesische als auch für deutsche Verhältnisse beeindruckend gut.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathe, Naturwissenschaften
  • geisteswissenschaftlich
    Debating, Sozialwissenschaften, Englisch
  • Sport
    Tischtennis, Badminton, Fußball, Basketball (als Sportangebote im Freizeitbereich), Kampfkunst als Teil des Stundenplans, ebenso Leichtathletik
  • musisch-künstlerisch
    Musik, Kunst, Orchester
  • Wirtschaft

Weitere Fächerangebote

Chinesisch als Fremdsprache

Außerschulische Aktivitäten

Orchester, Fitness (im angrenzenden Fitnessclub, gg. Mitgliedsgebühr), Basketball, Tischtennis, Volleyball, Fußball

Ausstattung

großzügige Sportanlagen, moderne Bibliothek, Computerraum mit Internetanschluss, Musikräume, Aula, Zugang zur ans Schulgelände angrenzenden Fitnesshalle

Bemerkungen

Sowohl das Schulorchester als auch die Sportwettkampfgruppen der Schule gewinnen regelmäßig Preise für ihre herausragenden Leistungen. Das Niveau ist sehr hoch - besonders talentierte chinesische Schüler erlangen die Zulassung zur Schule auch auf diesem Weg. Ein Mitwirken internationaler Schüler in diesen Aktivitäten ist begrenzt möglich.

Um den GLS Schülern das Eingewöhnen in die neue Umgebung zu erleichtern, beginnt das Schulprogramm mit einer Orientierung (im Programmpreis enthalten). Nicht nur das Kennenlernen der unmittelbaren Umgebung sowie erstes Hineinehören in die Sprache gehören dazu, sondern auch ein Ausflug zur Großen Mauer und den Ming-Gräbern sowie eine Einführung in den Alltag (Wie fahre ich in China Bus und U-Bahn? Was gibt es beim Handeln zu beachten? Wo kann ich einkaufen? Wie und was isst man in China? ...) 

Nach der Orientierung beginnt der Schulalltag: Die GLS Schüler nehmen am Unterricht in den internationalen Klassen teil, wo es in erster Linie um das Erlernen der Sprache geht. Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, in die die Schüler dem Stand der Vorkenntnisse entsprechend zugeordnet werden. Ein- bis zweimal pro Semester verbringen die GLS Schüler aber auch einen Zeitraum von einer oder zwei Wochen ganz regulär in einer chinesischen Klasse, um den "echten" chinesischen Schulalltag kennenzulernen. Nur in diesem Zeitraum erfolgt dementsprechend Unterricht in Fächern wie Mathematik, Physik und Chemie. Der Unterricht in den internationalen Klassen (durchgeführt von Lehrern, die in Chinesisch als Fremdsprache ausgebildet sind, jedoch nicht in Englisch unterrichten) widmet sich den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen und wird ergänzt durch Fächer, die die chinesische Kulturerfahrung bieten (Kalligraphie, Kampfkunst, chinesische Kultur und Geschichte). Auch eine intensive Vorbereitung auf den HSK Test ist Bestandteil des Curriculums, sodass alle Schüler die Möglichkeit haben, den HSK Test in dem nahegelegenen offiziellen Testcenter abzulegen, sofern sie einen oder auch beide Testtermine im April oder Juni wahrnehmen können. Die Kosten für maximal zwei Test-Registrierungen übernimmt GLS. Der HSK-Test ist ein international anerkanntes Zertifikat, vergleichbar dem TOEFL-Test) für Englisch. Nähere Informationen dazu finden Sie hier: www.info2china.de/chinesische_sprachtest_hsk.php oder www.hsk.org.cn.

Kontakt zu chinesischen Schülern besteht natürlich auch: während der Zeit in den regulären Klassen, beim gemeinsamen Sport auf dem Schulgelände, in der Schulcafeteria, bei den außerschulischen Aktivitäten sowie beim Wahlpflichtunterricht am Mittwochnachmittag und natürlich mit dem Gastgeschwisterkind in der Gastfamilie am Wochenende.

Einmal pro Semester fahren alle internationalen Schüler gemeinsam weg, das kann zum Beispiel nach Hainan (DIE Ferieninsel der Chinesen), nach Hong Kong oder nach Xiamen sein. Die Kosten dafür sind im Programmpreis bereits enthalten, sofern sie nicht höher als 150 Euro liegen. Für kostenintensive Destinationen ist eine Zuzahlung erforderlich. 

Als Betreuer sind nicht nur die Mitarbeiter an der Schule für die Schüler da, sondern natürlich auch die unserer kompetenten Partnerorganisation, die bereits langjährige Erfahung in der Begleitung der GLS Schüler währen ihres Schulaufenthalts in China hat. Die Mitarbeiter sprechen gut Englisch und fungieren vor Ort auch als sog. Guardian, d.h. an Stelle der Eltern in Notfallsituationen.Ein weiteres großes Plus ist unsere deutschsprachige Honorarkraft in Peking, eine junge Doktorandin, die Teile der Orientierung durchführt sowie einen zirka monatlichen Stammtisch für alle GLS Teilnehmer organisiert und selbstverständlich, wenn auch nachrangige, Ansprechpartnerin bei Problemen ist.  

Studenplan

MontagDienstagMittwochDonnestagFreitag
08.20-09.55ChinesischChinesischHSKChinesischMartial Arts
09.55-10.35Pause
10.35-12.05ChinesischChinesischKalligr.ChinesischHSK
12.05-13.30Mittagspause
13.30-15.05ChinesischChinesischChinesischComputerChinesisch
15.15.-15.55SportSportKunstfreifrei

In Peking lernen Austauschschüler/innen grundsätzlich in international classes, in denen es um die im Stundenplan oben angezeigten Fächer geht. Der Chinesisch-Sprachkurs findet auf 3 Niveaus statt (2 Grundstufen und 1 Mittelstufe) und wird ergänzt durch eine HSK Stunde pro Wpoche, die auf die HSK Sprachprüfung vorbereitet. Für jeweils eine Woche pro Semester werdet ihr in eine reguläre Klasse mit chinesischen Klassenkamerad/innen integriert.

Heike aus Appenheim

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Am prägnantesten war sicherlich der Sprachunterschied, zumal ich zum Zeitpunkt meiner Anreise nur den von GLS angebotenen Ostersprachkurs besucht hatte und dementsprechend über fast keine Sprachkenntnisse verfügte. Mit English kam man innerhalb der Schule auch nicht weit, da zu meiner Überraschung nur die Leiterin des Internationalen Departments Englisch sprach.

Zudem war für mich der Aufenthalt in einem Internat und in einer Großstadt ungewohnt, doch genau wie die Vielzahl an kulturellen Unterschieden machten diese Aspekte den Aufenthalt zu etwas Besonderem.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine zweite Gastfamilie. Nachdem meine erste Gastfamilie in den vierwöchigen Winterferien nach Amerika fuhr und ich eine neue Gastfamilie zugeteilt bekam, lebte ich für das restliche halbe Jahr in einem der letzten Pekinger Hutongs etwas außerhalb der Stadt. Diese Gastfamilie war zwar bei Weitem nicht so reich wie die Vorherige - es gab weder Toilette noch Dusche im Haus, nur zwei separate Räume - aber man begegnete mir dort mit einer ganz anderen Freundlichkeit. Auch ein Jahr später telefoniere ich noch mit meiner Gastfamilie und sie vermitteln mir immer noch das Gefühl, dass sie mich in ihre Welt aufgenommen haben, trotz aller kulturellen Unterschiede, anfänglichen Verständigungsproblemen und der doch recht kurzen mit ihnen verbrachten Zeit.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat sowohl die Zeit im Internat mit den anderen internationalen Schülern als auch die Zeit mit meiner zweiten Gastfamilie sehr gut gefallen. Sonntags kam ich oft schon morgens ins Internat zurück, da meine Gastschwester um 8 Uhr Schule hatte, und so konnte ich den Sonntag zu Ausflügen nutzen. Empfehlen würde ich vor allem den alten Sommerpalast, dieser ist zwar lange nicht so bekannt wie der Neue, allerdings kann man dort sowohl die Natur als auch die chinesische Kunst in aller Ruhe genießen, denn dort wimmelt es nicht so von Besuchern.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der typische Schultag fing gegen acht Uhr an, um 12:05 h gab es dann die Mittagspause, bevor es um halb zwei bis meist 15:55 h weiterging. Die einzelnen Stunden dauerten dabei je 45 Minuten. Außerdem sollte man wissen, dass von 19 bis 21 Uhr die sogenannte "study time" herrscht, in der man auf seinem Zimmer Hausaufgaben machen sollte, über die man sich allerdings auch leicht hinwegsetzen kann.

Das Kennenlernen von Klassenkameraden und -kameradinnen ist sehr leicht, da die Klassen eine überschaubare Größe besitzen und man so -nach dem Überwinden mancher Sprachbarrieren- zu den meisten eine Freundschaft aufbauen kann. Zudem ist man weitestgehend von den chinesischen Schülern abgegrenzt, so dass man fast automatisch viel mit den Mitschülern unternimmt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Für mich persönlich war besonders das Internatsleben eine sehr von dem Gewohnten abweichende Erfahrung, da ich nicht nur mit einer Freundin ein Zimmer teilte, sondern auf dem ganzen Flur Mitschülerinnen wohnten. Somit unternahmen wir viel mehr zusammen, verbrachten mehr Zeit miteinander und freundeten uns auch schneller an, als dies der Fall ist, wenn man sich nur in der Schule sieht und eine halbe Stunde voneinander entfernt wohnt.

In der Gastfamilie hatte ich zu Beginn leichte Verständigungsprobleme, da auch hier eine englische Konversation um Fragen zu klären nicht möglich war, doch mit der Zeit legten sich diese. Während meine erste Gastfamilie dachte, ich würde nur für ein Wochenende bleiben und mich dementsprechend mir selbst überließ, nahm meine zweite Gastfamilie das Leben viel leichter, als dies in Deutschland im allgemeinen der Fall ist und transportierten die Freude, die sie an ihrem bescheideneren Leben hatten.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Da wir meist bis 16 Uhr Schule hatten und um 19 Uhr wieder in unseren Zimmern zurücksein mussten, blieb uns nicht viel außerschulische Zeit. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn nur ein- bis zweimal pro Woche das Schulgelände verlassen durften und wir uns während des gesamten Schuljahres immer einen Erlaubniszettel abholen mussten.

Oft ging es dann zum nahegelegenen Supermarkt, um benötigte Sachen einzukaufen - auch etwas zu essen, da Qualität und Geschmack des Schulessens im Laufe der Zeit sehr schwankten. Auf den Schlafsälen schauten wir uns abends mitunter Filme an oder trafen uns einfach nur zum erzählen. Am Wochenende bei der Gastfamilie besuchte ich mit ihnen oft allerlei Verwandte und Bekannte.

 

Zum HSK Test:

 

Vorbereitung:

Um bestens für den Hanyu Shuiping Kaoshi gerüstet zu sein, erhielten wir im zweiten Halbjahr spezielle Unterrichtsstunden und füllten reihenweise Testbögen aus. Bestehend aus Hörverständnis, Grammatikaufgaben, Leseverständnis sowie der Unterscheidung ähnlicher Wörter fielen die Testergebnisse sehr unterschiedlich aus, was auch an der unterschiedlichen Schwere der Übungsbögen lag. Je näher der Test rückte, desto mehr Vokabeln sollten wir speziell für den Test lernen, wir bekamen Listen mit Sprichwörtern und Synonymen, die es zu wissen galt. Um uns Mut zu machen, versicherte uns der zuständige Lehrer, dass die Prüfungsbogen weitaus leichter sind als die Übungsbögen - denn nur wer das Schwere lernt kann das Leichte. Restlos überzeugen konnten diese Mutmacher wohl aber keinen, dafür hatten wir zu viele ernüchternde Übungsbögen ausgefüllt.

 

Der Testtag:

Der Test fand an einem Sonntagmorgen Ende Juni statt und somit gegen Ende unseres Aufenthaltes in der chinesischen Hauptstadt. Dies bedeutete zwar zum einen, dass wir unser über zehn Monate ausgebautes Chinesischwissen nun gebündelt unter Beweis stellen konnten, zum anderen würden wir aber die Ergebnisse erst in Deutschland erhalten und im Falle eines Durchfallens erst im Heimatland wieder zum Test antreten können - wenn wir auch etwas Chinesisch schon wieder verlernt hätten. Entsprechend aufgeregt waren wir wohl alle. Ich persönlich versuchte mir einzureden, dass der Test leichter würde als die Übungsbögen, wie von dem Lehrer ja konsequent behauptet, glaubte aber nicht recht daran. In dem Prüfungsraum angekommen, herrschte dort solch eine Aufregung, dass ich die ersten drei Fragen des bereits beginnenden Hörverständnisteils, der mittels Kassettenrecorder stattfand, schon rein akustisch nicht verstehen konnte. Doch dann legte sich der Geräuschpegel und es ging los...

 

Nach dem Test:

Ob der Test wirklich einfacher war, vermag ich abschließend noch immer nicht zu beurteilen. Doch auch nach Verlassen des Prüfungsraumes konnte ich mich nicht von der Ungewissheit befreien, ob der Test nun bestanden war oder nicht. Gewissheit erhielt ich erst später, und konnte anfänglich gar nicht glauben, dass ich doch tatsächlich das achte Level erreicht haben sollte! Damit hatte ich keinesfalls gerechnet, die ganze Zeit war ich im Falle eines optimal verlaufenen Tests von einem fünften oder sechsten Level ausgegangen.

 

Was bringt mir der HSK?

Besteht man den HSK mit dem Level sechs oder höher, so kann man sich innerhalb der nächsten zwei Jahre auf einer chinesischen Universität einschreiben. Doch leider wird ein Studium im Reich der Mitte von deutschen Hochschulen noch nicht anerkannt, so dass man auf einen chinesischen Bachelor nicht einfach in Deutschland den Master machen kann. Somit kam ich von meiner kühnen Vorstellung, mich später einmal an der Beida einzuschreiben, wieder ab. Denn diese Uni ist nicht nur eine der Besten Chinas, sondern verfügt außerdem noch über einen tollen Campus mit eigenem See, sogar eine Pagode steht dort.

Nun hoffe ich, mich im nächsten Sommer erfolgreich auf der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einschreiben zu können. Diese bietet als einzige deutsche Universität den deutsch-chinesischen Doppelbachelor-Studiengang "Internationale Betriebswirtschaftslehre" an und ich hoffe, dass mir meine bestätigten Chinesischkenntnisse bei einer künftigen Bewerbung nutzen werden.

Preis Schuljahr
18.390 Euro

Preis ohne Flug 18.390 EUR mit Flug

Preis Semester
10.990 Euro

Preis ohne Flug

12.290 EUR mit Flug

Preis Trimester
nicht angeboten
Zusatzkosten

Kaution in Höhe von 200 EUR, die nach Ende des Schulaufenthalts zurückgezahlt wird, sofern keine offenen Rechnungen vorliegen, ggf. Zuzahlung zur Semesterreise, falls die Kosten das Budget von EUR 150 übersteigen; Kosten für Mitgliedschaft im Fitnessstudio (ca. 40 EUR im Monat)

Visagebühren in Deutschland zirka 115 EUR sowie Gebühr für die "residence permit" in China ca. 75 EUR

GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Hin- und Rückflug von allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg. Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft in China
  • Schulaufenthalt in China wie gebucht
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Reisemöglichkeiten in China
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in China
  • Übernahme der HSK Gebühren durch GLS (mehr zum HSK Sprachzertifikat)
  • Nachweis über den Schulbesuch in China
  • Visumservice (Visumgebühren nicht inkl., zzt. 125 €)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Ostersprachkurs in Berlin
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Welcome-Back-Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach China gehen

Zusätzlich buchbar

  • Reisen für Austauschschüler in China: mehr
  • Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung): ca. 40 € pro Monat, Anmeldung über GLS