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Schülersprachreisen: Erfahrungsberichte

Wenn du selber einen Erfahrungsbericht zu einer Schülersprachreise nach England, Malta, Frankreich, Spanien ... schreiben möchtest, kannst du das tun!

Name:
Lara Giulia
Alter:
17
Aus:
Soest, NRW
Wo:
Cambridge, Großbritannien
Wann:
2012
GLS-Programm:
Sprachreisen für Schüler

Hier der Bericht von Lara Giulia:

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deiner Sprachreise denkst?

Lernen. Lernen. Lernen...

Nein, natürlich nicht!

Wie war der Kursort? Die Sprachschule?

Wer noch nie in Cambridge war, sollte sich auf jeden fall auf den Weg machen! Die für ihre Universität berühmte Stadt am River Cam ist wirklich schön und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Die Universität besteht aus zahlreichen, alten und eindrucksvollen Gebäuden, welche über die ganze Stdt verteilt sind. Wer also in Cambridge fragt "Wo gehts denn hier zur Universität?", erntet nur irritierte Blicke.

Im Stadtkern gibt es einen großen Markt, ein Shoppingcenter sowi viele kleine Cafes und Läden. Der einzige Nachteil: Spätestens um 6 Uhr schließen alle Läden (bis auf einige Restaurants/Cafés) und die straßen sind leergefegt!

Insidertipp: Wer von dem Flair der Stadt fasziniert ist, sollte auf jeden Fall eine "Ghost-Tour" machen! (jeden Freitag, 18 Uhr, Voranmeldung an der Touristeninformation im Rathaus-> Marktplatz möglich!)

Die Schule befindet sich direkt auf dem Campus des Manor College. Sie ist gut ausgestattet, die Lehrer sind wirklich nett und die Lernatmosphäre stimmt auch. Die Klassen sind kleiner als hier und auch die Lernmethoden unterscheiden sich. Das Lernen fast wie von selbst, wenn alle ins Gespräch kommen. Die Schule verfügt auch über sehr gute technische Mittel (wer eine Tafel mit Kreide sucht, wird keine finden!) und einen Computerraum, der nach der Schule und in den Pausen genutzt werden kann.

War es leicht, andere kennen zu lernen? Und aus welchen Ländern kamen die anderen Kursteilnehmer?

Im Studentenwohnheim, bei den Aktivitäten und in der Sprachschule ist man ständig von vielen interessanten Leuten umgeben. Man hat die Möglichkeit mit Jugendlichen aus den verschiedensten Ländern kennenzulernen. Viele kommen aus Spanien, China, Italien, Frankreich, Portugal, Columbien, Türkey, Russland und der Ukraine. Natürlich werden auch einige Deutsche/Östereicher/Schweizer zu finden sein.

Es ist sehr leicht mit anderen in Kontakt zu treten und Freundschaften zu schließen.

Am schönsten war für mich die Erfahrung, so viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Wann hat man schonmal die Chance mit einem Spanier, einem Italiener, einer Portugisin, einer Französin und einer Chinesin am Tisch zu sitzen und über alltägliche Dinge zu plaudern?

Was habt ihr nach dem Kurs unternommen?

Jeden Tag steht ein Programmpunkt auf dem Plan, z.B...

-eine Fahrt zu einer Sehenswürdigkeit in der Nähe (Ely Cathedral, Colleges, Stadtkern...)

-Punting auf dem River Cam

-Baseball, Tennis oder Fußball (es gibt aber meist auch ein Alternativprogramm)

-Tea Time

3 Mal in der Woche gibt es eine Evening-Activity, Z.B...

-Filmabend

-Kreativ-Abend

-Talentshow

-Disco 

An den Samstagen gibt es immer einen kostenlosen Ausflug nach London, Oxford, Windsor,... Wer auch Sonntags nicht zu Hause bleiben will, hat die Möglichkeit einen weiteren Ausflug zu machen (diese sind aber meist nicht kostenlos: ca 20 Pfund)

Wo und wie hast du gewohnt?

Während meiner Zeit in Cambridge lebte ich in dem Studentenwohnheim, direkt auf dem Manor College. Das Wohnheim war genau so, wie man sich so ein Gebäude voll mit Studenten vorstellt. Es gibtb eine kleine Mensa(das Essen ist leider etwas gewöhnungsbedürftig), einen Gemeinschaftsraum mit gemütlichen Sofas, Tischen und einem Fernseher sowi einen Musikraum, der fast keinen musikalischen Wunsch offen lässt. Auch auf dem College Gelände kann man sich aufhalten. Die verschiedenen Sitzmöglichkeiten bieten viele Gelegenheiten um mit anderen ins Gespräch zu kommen, auch die riesige (!) Sportanlage, mit Fuß-, Basketball und Tennisplätzen kann zu bestimmten Zeiten genutzt werden.

Sicher interessiert es dich wie die Zimmer aussehen! Also: Jeweils 4 Studenten teilen sich ein Set, welches aus einer kleinen Küche, in der ihr aber nicht kochen müsst/dürft, einer Toilette, einem Duschraum und einem kleinen Flur besteht.

Die Zimmer sind ziemlich klein, sodass gerade noch ein Bett, ein kleiner Ecktisch mit Stuhl, ein Waschtisch und ein recht großer Schrank darin Platz finden. Das Zimmer ist eher nüchtern eingerichtet (die "Dauerstudenten" sorgen meist selbst für die persönliche Note) und wer Luxus sucht wird hier leider nicht fündig. Dennoch ist es eine tolle Erfahrung im Studentenwohnheim zu finden, die ich nur weiterempfehlen kann. Der Vorteil gegenüber der Gastfamilie ist natürlich, dass du ständig viele interessante Leute aus den unterschiedlichsten Ländern um dich und jede Menge Spaß haben wirst!

Insidertipp: Wer seinen Koffer packt sollte auf jeden Fall an Handtücher und Seife zum Händewaschen denken!

Was war anders im Kurs, verglichen mit dem Fremdsprachenunterricht an deiner Heimatschule?

Die Lernatmosphäre war ganz anders! Man kam einfach ins Gespräch. Zwischendurch haben wir Grammatik und Vokabeln geübt. Jeder hatte Spaß an dem Unterricht und das war auch wichtig, schließlich sind ja Ferien! ;)