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Schülersprachreisen: Erfahrungsberichte

Wenn du selber einen Erfahrungsbericht zu einer Schülersprachreise nach England, Malta, Frankreich, Spanien ... schreiben möchtest, kannst du das tun!

Name:
Celin
Alter:
16
Aus:
Berlin
Wo:
Tokyo, Japan
Wann:
2016
GLS-Programm:
Sprachreisen für Schüler

Hier der Bericht von Celin:

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deiner Sprachreise denkst?

Positive Überraschung.

Ich habe mir Japan vor meiner Sprachreise anders vorgestellt, als es dann in Wirklichkeit war. Japan war viel, viel schöner und aufregender, als ich es mir je hätte vorstellen können. Eine total andere Welt und doch so faszinierend. Die Sprachreise tat mir total gut. Auch wenn es leider für nicht so lange Zeit war, konnte ich so einen schönen ersten Einblick in Japan bekommen, mein Japanisch hat sich sehr verbessert und ich habe internationale Freunde gefunden.

Wie war der Kursort? Die Sprachschule?

Die Sprachschule befindet sich im Bezirk Chiyoda von der Landeshauptstadt Tokyo und ist damit sehr zentral gelegen. Man konnte schnell von der Sprachschule aus mittels dem Zug zu anderen schönen Orten von Tokyo gelangen. Die umliegende Umgebung von der Sprachschule ist sehr städtisch.

Die Sprachschule selbst war fantastisch. Wir hatten zuerst einen Einstufungstest, der uns alle in unterschiedliche Klassen einteilte. Die Klassen waren recht klein, bis zu fünfzehn Personen pro Klasse aus allerlei unterschiedlichen Ländern. Wir lernten immer bis etwa 13:00 Uhr und danach gab es Freizeitaktivitäten von der Sprachschule aus oder aber man unternahm selbst etwas. Die Mitarbeiter waren alle sehr gut organisiert, freundlich, hilfsbereit und nett und die Ausflüge machten ebenfalls sehr Spaß. Während dem Unterricht konnte man auch immer Fragen stellen und da die Klasse nur aus einer kleinen Runde bestand, war alles auch viel persönlicher.

War es leicht, andere kennen zu lernen? Und aus welchen Ländern kamen die anderen Kursteilnehmer?

Es war sehr leicht. Man geriet sofort ins Gespräch, wenn man sich dann gegenseitig fragte, woher man denn käme. Nach nur ein paar Tagen hatte man dann seinen eigenen Freundeskreis, mit dem man dann diese Wochen in Japan miteinander verbrachte.

Mein Freundeskreis bestand aus mit mir eingerechnet fünf Personen aus Schweden, Finnland, Italien und Litauen. Die anderen Kursteilnehmer stammen aus China, Taiwan, Korea, Amerika, England, Schottland, Deutschland, Russland, Frankreich, Spanien, Belgien und vielen anderen Ländern.

Was habt ihr nach dem Kurs unternommen?

Es gab ein festes Programm, welches von der Sprachschule festgelegt wurde. Wir besuchten Museen, machten eine Schiffsfahrt in der Bucht von Tokyo, besuchten einen Freizeitpark und fuhren auch weiter raus aus Tokyo in ländlichere Gegenden in die umliegenden Präfekturen. Jedoch standen jedem diese Ausflüge frei. Es fanden jedoch nicht jeden Tag Ausflüge statt, sodass ich dann mit meinen Freunden Tokyo alleine unsicher gemacht habe.

Wo und wie hast du gewohnt?

Ich habe mit einer Gastfamilie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Töchtern in meinem Alter in der Stadt Inagi in der Präfektur Tokyo gelebt. Zu meiner Zeit lebten außer mir noch zwei andere Schüler aus dem Ausland mit mir in der Familie.

Die Familie war immer sehr freundlich, wenn auch beschäftigt. Sie leben in einem sehr großen Haus in einer ländlicheren Gegend von Tokyo und ich habe etwas mehr als eine Stunde zur Sprachschule gebraucht. Anfangs kam ich nicht gut zurecht, doch mit der Russin, mit der ich mir das Zimmer geteilt habe, klappte es dann doch und ich verbrachte schöne vier Wochen mit dieser Familie.

Was war anders im Kurs, verglichen mit dem Fremdsprachenunterricht an deiner Heimatschule?

Es war, wie schon oben erwähnt, viel persönlicher. Die Lehrer sind teilweise auf unsere Wünsche eingegangen und sie gaben uns die Möglichkeit, in unserem eigenen Tempo zu lernen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.