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Sprachreisen für Erwachsene: Erfahrungsberichte

Name:
Düwel
Aus:
Leipzig
Wo:
St. Julians, Business Class, Malta
Wann:
2010
GLS-Programm:
Sprachreisen für Erwachsene

Hier der Bericht von Düwel:

 

Woran denken Sie als erstes, wenn Sie an Ihre Sprachreise denken?

War eine schöne Zeit. ...und die Welt ist ein Dorf...: Habe eine Lehrerin getroffen und im Kurs gehabt, welche ich schon mal vor 12 Jahren in einer anderen Sprachschule auf Malta hatte. Genial!

Wie war der Kursort? Die Sprachschule?

St. Julians ist halt das Party-Viertel. Davon merkt man am Tag nix, dafür um so mehr in der Nacht. Vorteil: kurze Wege.

Die Schule ist sauber, wenn auch für die Massen an Schülern im Sommer m.E. ein bisl beengt.

Leider hat die Schule für die Pausen keine eigene Freifläche. So stapeln sich alle Studenten auf der Straße vor dem Gebäude und rund um den Kiosk (Food und Getränke gut und günstig).

Für Business-Studenten gibt es ein eigene Etage. Leider war diese im Umbau begriffen, so dass ich diese Annehmlichkeit nicht erleben konnte. :-(

Was war anders im Kurs, verglichen mit Fremdsprachenunterricht z.B. an der Uni/Schule/VHS?

Die Kurse sind i.d.R. zweigeteilt. im ersten Block frühs hat man mit dem Main-Teacher mehr oder weniger (abhängig vom Level) Gramma etc. Der zweite Unterrichtsblock bis Mittags ist dann Konversation. Danach dann je nach dem was man gebucht hat. Einzel oder nochmal Gruppenunterricht.

Perfekt ist der Mix an Nationalitäten. Auf vom Alter hat es zu der Zeit noch ganz gut gepasst. Im Sommer würde ich nicht hinfahren. Da sinkt das Durchschnittsalter deutlich.

Aus welchen Ländern kamen die anderen Kursteilnehmer? War es leicht, ins Gespräch zu kommen?

Italien, Russland, Polen, Ukraine, Frankreich, Schweiz, Japan, Korea

Ja, easy.

Was haben Sie nach dem Kurs unternommen bzw. haben Sie an von der Schule angeboteten Aktivitäten und Ausflügen teilgenommen?

Es gab Ausflüge. Da ich Malta schon gut kenne, habe ich da aber nicht teilgenommen, sondern eher direkt die schönen Ziele allein oder mit anderen Mitschülern angesteuert.

Besonders empfehlenwert: Valetta, Mdina (Cafe Fontanella), Golden Bay

Wo und wie haben Sie gewohnt?

Im Intercontinental. In der Realität ist das Hotel leider keine 5* mehr, sondern nur noch 4*. Es ist halt schon etwas in die Tage gekommen und der Service ist halt nicht so perfekt wie er sein sollte. Vorteil: Dafür ist es halt auch nicht so teuer wie die wirklichen 5* Hotels (Hilton, Le Meridien, Westin) Mega-praktisch ist, dass es max. 5 Minuten von der Schule entfernt liegt und zur Partyarea nicht mal 2 Minuten. Wichtig und erstaunlich: vom dem Partylärm nachts hört man nichts! Zur George Bay, wo es einen Hotel-Beachclub gibt sinds ebenfalls nur 2 Minuten. Für ein paar Stunden am Nachmittag ists dort ok. Einen Strandtag würde ich dort nicht verbringen.

Haben Sie Tipps für andere, die sich für diesen Kursort/diese Sprachschule interessieren?

Ich hatte einen Intensivkurs gebucht. (war grad ein Sonderangebot) Im Max. waren wir dort 10 Studenten. Das ist bzgl. der Ausschreibungen ok, allerdings ists ein bisl viel und das Leistungsniveau war trotz Einstufungstest doch ziemlich unterschiedlich.

Das nächste Mal würde ich also Minigruppe buchen.

In der zweiten Woche hatte ich Businesskurs + Einzelunterricht. Hier hatte ich dann auch meine schon bekannte Lehrerin. Das war super. Allerdings muss einem vorher klar sein, dass diese Kurse keine Kuschelkurse sind. Da gibts Hausaufgaben, von denen erwartet wird, dass sie auch gemacht werden...

Bzgl. Austausch unter Studenten war die zweite Woche eben besser. Zum einen sind die Leute älter und zum zweiten kommen sie aus unterschiedlichen Berufen, so dass man auch über Malta und Englischkurs hinaus Gesprächsstoff hat für die Abende.

Ebenso hatte ich den Eindruck, dass die Lehrer besser sind, da diese auch oft einen anderen beruflichen Hintergrund haben.

In jedem Fall werde ich beim nächsten Mal wieder Hotel mit Frühstück buchen. HP ist Quatsch. Es gibt dort soviele Restaurant die man besuchen kann mit seinen Mit-Studenten, die Abwechslung bieten und wo auch für jeden Geldbeutel was dabei ist. Habe ich sehr genossen.

Vor zwölf Jahren war ich bei einer Gastfamilie untergebracht und habe danach entschieden:...dass mache ich auf Malta nicht wieder. Aus den Erzählungen von anderen Studenten diesmal scheint sich nicht viel geändert zu haben, so dass ich meinen Entschluss von damals auch für die Zukunft aufrecht erhalte. (Damit keine falscher Eindruck entsteht: In Kapstadt war ich von der Gastfamilie hell auf begeistert. In Malta kann man den Eindruck gewinnen, dass viele, sicher nicht alle, es rein aus wirtschaftlichen Gründen machen.)