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Sprachreisen für Erwachsene: Erfahrungsberichte

Name:
André
Aus:
Brühl
Wo:
Boston, Vereinigte Staaten von Amerika
Wann:
2010
GLS-Programm:
Sprachreisen für Erwachsene

Hier der Bericht von André:

 

Woran denken Sie als erstes, wenn Sie an Ihre Sprachreise denken?

Für ein Paar in den Vierzigern eine neue und überaus interessante Urlaubserfahrung.

Wie war der Kursort? Die Sprachschule in Boston?

Boston ist für Europäer sicher eine der attraktivsten Städte der USA - international, tolerant, einer der wichtigsten Forschungs- und Bildungsstandorte in den USA (Harvard, MIT), historisch interressant und nicht zuletzt kulturell spannend - was will man mehr?

EmbassyCES bietet - passend zu diesem Rahmen - ein hochprofessionelles Schulungszentrum mit hochmotivierten, bestens qualifizierten und äußerst freundlichen Mitarbeitern.

Was war anders im Kurs, verglichen mit Fremdsprachenunterricht z.B. an der Uni/Schule/VHS?

Lernen wird hier ohne jeden Druck zum positiven Erlebnis. Der Unterricht wird in weitgehend homogenen Gruppen (Vorkenntnisse per Test eingestuft) auch angesichts der absolut internationalen Zusammensetzung der Gruppen zu einer durchaus anspruchsvollen aber eben immer zielorientierten und nie frustrierenden Erfahrung. Unser Teacher - Joe - verstand es mit viel positivem Zuspruch und einem gehörigen Maß an Humor, alle abzuholen, mitzunehmen und wertschätzend anzuspornen. Die Krönung der ganzen Veranstaltung waren unsere Hosts, die uns jeden Abend nicht nur äußerst schmackhaft und gesund beköstigt haben, sondern mit denen wir - on top - beim Dinner jeweils 2-3 Stunden täglich Gelegenheit hatten, sehr interessante Gespräche über "Gott und die Welt" zu führen. So etwas gibt's in keiner normalen Schule.

Aus welchen Ländern kamen die anderen Kursteilnehmer? War es leicht, ins Gespräch zu kommen?

Brasilien, Kolumbien, Spanien, Japan, Korea, Italien, Frankreich, Deutschland - und das auch noch gemischt im Alter von 16 bis 49! Dank Joes cleverer Moderation waren binnen Minuten die ersten Berührungsängste passé. Jeder sprach buchstäblich mit jedem - miteinander reden war kein Problem - im Gegenteiil.

Einziger Wermutstropfen: In der zweiten Woche wuchs unsere Klasse von 10 auf 16 Teilnehmer. Das wäre an sich nicht tragisch gewesen, leider gab unser classroom den Platz für 16 Menschen nicht wirklich her. Joe hat das dann irgend wie geregelt bekommen. Es brachte aber Unruhe und unnötigen Produktivitätsverlust.

Wir hatten zwar einen "Erwachsenenkurs" gebucht, kamen aber am Ende auch mit den "Halbwüchsigen" (Schüler) zurecht. Im Sinne einer konstruktiven Unterhaltung über Themen wie Globalisierung war dies aber nicht optimal. Vielleicht denkt der Veranstalter darüber noch einmal nach.

Was haben Sie nach dem Kurs unternommen bzw. haben Sie an von der Schule angeboteten Aktivitäten und Ausflügen teilgenommen?

Da wir uns selbst für Boston ein umfangreiches Urlaubsprogramm vorgenommen hatten, war wenig Zeit für die Angebote von EmbassyCES. Nichts desto trotz haben wir uns darüber informiert und haben ein angebotenes Konzert besucht.

Wo und wie haben Sie gewohnt?

Wir wohnten in einem Bostoner Vorort (Roslindale). Im Haus unserer Hosts stand uns im Souterrain ein sehr nettes, modern und praktisch eingerichtetes Appartment zur Verfügung. Eine kleine Küche mit vollem Kühlschrank, Kabel-TV (keine Zeit dafür), kostenlose WiFi-Nutzung, nagelneues Doppelbett von IKEA, freie Gartennutzung und - last but not least - supernette Gastgeber. Besser geht's wohl kaum.

Haben Sie Tipps für andere, die sich für diesen Kursort/diese Sprachschule interessieren?

Boston lohnt sich in jedem Fall und für jedes Alter.