Schüleraustausch Spanien: FAQ

Karola Machalett, die Spanien-Expertin bei GLS (oben mit dem Direktor einer Schule in Sevilla) hat hier die häufigsten Fragen zusammengestellt. Wenn du deine hier nicht beantwortet findest, ruf Karola einfach an: (030) 780089-57, karola.machalett(at)gls-sprachenzentrum(dot)de

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Spanien privat oder staatlich – welches Programm ist das Beste für mich?

Wenn es dir um Land & Leute und vor allem um das Erlernen der spanischen Sprache geht, eignet sich das staatliche Programm am besten. Hier ist zwar das schulische Niveau niedriger als bei den Privatschulen – dafür hast du jedoch viel Freizeit, um dich mit deinen Freunden zu treffen oder z.B. Sport zu treiben. 
Falls du Wert auf anspruchsvolleren Unterricht legst, empfehlen wir dir eine private Schule. Viele Privatschulen in Spanien sind staatlich subventioniert, um Familien mehr Bildungsvielfalt zu ermöglichen. Diese Schulen heißen Colegios Concertados – eine sehr beliebte Schulform in Spanien und ein guter Kompromiss zwischen Budget und akademischem Anspruch. Das Curriculum entspricht dem der staatlichen Schulen, jedoch mit kleineren Klassen, persönlicherer Betreuung sowie mehr Wahlfächern und außerschulischen Aktivitäten. In unserem Programm in Las Palmas de Gran Canaria (der größten Stadt der Kanaren) kannst du wählen zwischen dem Besuch eines Colegio Concertado oder eines Colegio Privado.

Ich hatte bisher kein Spanisch in der Schule. Kann ich trotzdem nach Spanien gehen?

Voraussetzung für einen Schulaufenthalt in Spanien sind Grundkenntnisse der spanischen Sprache. Diese musst du aber nicht an der Schule erwerben, sondern kannst auch in einem privaten Sprachkurs español lernen. Wichtig ist nur, dass du dich nach Ankunft im Gastland verständigen kannst, zumindest rudimentär, denn kaum eine Gastfamilie spricht Englisch oder Deutsch.

Wenn du gar kein Spanisch sprichst und keine Chance siehst, dir vor einem Auslandsschuljahr noch Spanischkenntnisse anzueignen, hast du folgende Möglichkeiten: Du kannst eine unserer bilingualen Privatschulen besuchen, wie die Yago School in Sevilla oder du gehst nach Lateinamerika. Dort werden die Voraussetzungen weniger streng gehandhabt. Unsere Empfehlung: Costa Rica oder Mexiko

Kann ich als Vegetarier(in) nach Spanien gehen?

Im Allgemeinen haben die Spanier noch Berührungsängste mit Vegetariern. So denken sie häufig, dass man als Vegetarier einfach nur kein „carne“, also rotes Fleisch, isst. Geflügel oder Wurst rechnen viele gar nicht dazu, so dass dir in Spanien sicher des Öfteren „pollo“ (Huhn) oder „jamón“ (der berühmte spanische Schinken) angeboten werden. Dennoch kann man sich in Spanien auch als Vegetarier ernähren und unsere Partner werden eine Gastfamilie für dich finden, die dich trotz dieses „Mankos“ aufnimmt.
 

Wo wird das klarste Spanisch gesprochen?

So wie in der Gegend um Hannover angeblich das beste Hochdeutsch gesprochen wird, gilt Kastilien – also die Region um Madrid – als die Wiege des Spanischen. Das heißt aber nicht, dass du im restlichen Land kein gutes Spanisch lernst. Und selbst nach längerer Zeit in Andalusien, wo die Wortendungen oft verschluckt werden und in teils atemberaubendem Tempo geplappert wird, sprichst du sicher ausgezeichnet Spanisch. Aufpassen musst du lediglich bei Platzierungen in Valencia oder Alicante – hier ist neben Spanisch auch Valenciano Amtssprache. Deine Gastfamilie wird zwar Spanisch mit dir sprechen, aber im Alltag begegnet dir auch des Öfteren die regionale Sprache.
 

Kann ich in Spanien Latein belegen?

Ja, prinzipiell schon. Allerdings ist dies nur im Zweig „Human- und Sozialwissenschaften“ möglich, der wiederum keine Naturwissenschaften anbietet. Wenn dir also Biologie, Chemie und Physik wichtiger als Latein sind, musst du den naturwissenschaftlichen Zweig belegen.

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