Kommentar

Fragen?

Privatschulen in Australien: Erfahrungen

Vorname:
Lucy
Alter:
16
aus:
Aachen
war:
2015 für ein Semester in Hobart, Tasmanien, Australien
Schultyp:
Private Schule
Schule:
The Friends' School

Hier der Bericht von Lucy:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

- Der erste grosse Unterschied ist auf jeden Fall die Schule. Es ist ganz anders in eine Schule mit Schuluniform und kleinen Klassen zu gehen. Das ist zwar zuerst eine Umstellung, aber mir gefaellt das sehr und auch die anderen Faecher sind spannend und interessant.

- Ein zweiter Unterschied, der mir auf Anhieb einfaellt, ist natuerlich die doch recht fremde Sprache. Es dauert eine Weile sich daran zu gewoehen und sich auf ein Leben vollkommen in Englisch einzulassen, allerdings ist es toll jeden Tag zu merken, dass man wieder etwas gelernt hat.

- Der dritte grosse Unterschied ist, denke ich, dass man voellig neue Leute kennenlernt. Die meisten meiner Freunde, die ich hier kennengelernt habe, kommen nicht nur aus Australien, sondern aus noch vielen anderen Laendern, wie China, Japan, Thailand, und und und.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich kann gar nicht so recht sagen woran ich als erstes denke, wenn ich an Australien denke, denn es gibt so viel, was ich mit Australien verbinde. Ich denke an die tolle Zeit, die ich hier habe/schon hatte, natuerlich an meine Erfahrungen, an meine neuen Freunde und an vieles mehr.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir, dass es eigentlich unmoeglich ist, keine gute Zeit hier zu verbringen. Man lernt so viele nette Leute kennen und macht immer wieder neue aufregende Erfahrungen, so wird das Leben hier nie langweilig. Das ist toll.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Mein typischen Schultag beginnt um ca. 6:45, ich stehe auf, fruehstuecke und mache mich fertig um in der Schule fuer die erste Stunde um 8:30 zu erscheinen. Dann habe ich 25 min Pause, wieder 2 Stunden Unterricht, meine lange Lunchpause und wieder 2 Stunden Unterricht. Um 3:45 geht es dann entweder zurueck ins Boarding House oder ich gehe zum Sport oder habe Kunst. Nach dem (warmen) Abendessen mache ich Hausaufgaben und lerne fuer die Schule, habe Freizeit und gehe dann bald ins Bett.

Es kostete mich zwar anfangs ein bisschen Muehe und vor allem Ueberwindung, auf meine Klassenkameraden zuzugehen und sie anzusprechen, allerdings als ich mich einmal ueberwunden hatte haben sich meine Klassenkameraden groesstenteils als sehr nett, offen und hilfsbereit erwiesen. Ich denke, so lange jeder einfach er selbst bleibt und offen ist, ist es kein Problem Freunde zu finden. Es ging fuer mich schneller und leichter als erwartet.

Leben im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ganz anders als zu Hause ist erstens, dass im Internat immer etwas los ist. Es sind immer Menschen um einen rum, sodass man nur selten alleine ist. Das kann zwar manchmal anstrengend sein, aber eigentlich ist es auch schoen, denn es wird nie langweilig und man hat viel Spass zusammen. Zweitens allerdings auch, dass man sich an einen sehr geregelten und gleichmaessigen Tagesablauf gewoehnt. Zu Hause variieren die Essenzeiten von Tag zu Tag, allerdings gibt es hier so etwas nicht. Man gewoehnt sich schnell an die Zeiteinteilung der festen Mahlzeiten. Ausserdem gibt es einige Regeln, die es zu Hause fuer mich nicht gab, allerdings muss man die so oder so einfach akzeptieren und ich hatte damit kein Problem.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meine ausserschulische Zeit verbringe ich mit vielen verschiedenen Dingen. Ich treffe Freunde, gehe ins Kino, mache Sport (Fussball und Badminton), gehe schwimmen, gehe in die Stadt und vieles mehr. Am Wochenende gehe ich abends haeufig aus oder gucke Filme mit meiner besten Freundin hier.