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Erfahrungsberichte High School Kanada

Vorname:
Lisa
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aus:
Reichenwalde
war:
2008 für ein Semester in Jasper, Alberta, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Jasper Junior/Senior High School
Kontakt:
lisa.zille@gmx.de

Hier der Bericht von Lisa:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Ich denke an erster Stelle steht bei mir die Familie und Kultur. Anfangs war es für mich etwas schwierig mich neu einzuleben und mich in der neuen Gastfamilie wohlzufühlen!

Ansonsten ist natürlich auch das Essen sehr gewöhungsbedürftig. Es gibt sehr viel Fast Food, Weißbrot und fast nur Leitungswasser. Aber das alles ist natürlcih geschmacksache. In den Gastfamilien wird auch meist ganz normal gekocht, je nach Geschmack.

An dritter Stelle stehen bei mir die anfänglichen Verständnisprobleme, die sich aber nach einer Weile legen. Es ist sehr schwer den Unterricht zu verfolgen, aber nach ca. 2 Monaten fing ich an Englisch zu denken!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke dabei an das Sprichwort "Aller Anfang ist schwer"! Das passt nämlich super zu meinem Aufentahlt. Ich hatte vorher viele Zweifel, wollte meine Freunde und Familie nicht verlassen und auch nicht ein Schuljahr wiederholen. Dies hatte sich aber nach genaueren Informationen über das Gastland gelegt. Ziemlich schnell war eine Familie für mich gefunden und nach einigen Wochen schrieb mir meine "neue" Mutter eine e-mail.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat die Umgebung sehr guz gefallen. Jasper ist ein kleiner, ruhiger Ort dirket in den Rocky Mountains. Ob Winter oder Sommer, man hat immer die Möglcihkeit diversen Sportarten nachzugehen. Mir hat besonders das Ski fahren im Winter gefallen, da ich schon seit vielen Jahre fahre. Im Sommer kann man sich immer mit Freunden treffen und Fussball, Basketball,... spielen! Abends stehen dann meistens hauspartys oder ein Kinobesuch an! Also im allgemeinen hat mir das Umfeld gut gefallen, weil es einfach mal ganz anders war als in Deutschland.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag?? Eigentlich wie in Deutschland.. Nur das meiner Meinung nach mehr Fächer zur Verfügung stehen, wie zum Beispiel Tanzen und Kochen. Außerdem gibt es am Nachmittag viel mehr sportliche Aktivitäten, wie Basketball, Football, Fussball, Volleyball, Schwimmen und vieles mehr. Allerdings war es sehr schwierig in die jeweiligen Teams zu kommen, da die meisten schon seit Jahren miteinander spielten.

Anfangs war es etwas schwierig Anschluss zu finden, da sich die meisten Schüler schon eine Ewigkeit kannten. Und Nachmittags immer verschiedenen Jobs nachgingen. Aber als wir uns erstmal richtig kennengelernt haben, waren wir sehr gute Freunde.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die verschiedenen Tänze, wie an Weihnachten, zu Beginn des Schuljahres oder an Halloween. Außerdem gab es andere lustige Tage, wie den Pyjamaday! Alle Schüler(die wollten) sind im Pyjama zur Schule gekommen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Das Leben in der Gastfamilie war anfangs sehr schwierig für mich, da es einige verständnisprobleme gab. Außerdem hatte ich Probleme mich anzupassen, wobei es zu Konflkiten mit meinen Gasteltern kam. Aber später hat mir die Familie noch ganz gut gefallen. Leider haben wir nicht soviel zusammen gemacht, was ich persönlich sehr schade fand.

Natürlich musste ich auch mein Zimmer aufräumen, mein Bad putzen und jeden Abend abwaschen. Aber das kennt man ja von zu Hause...

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meistens habe ich mich mit Freunden getroffen. Dann waren wir Ski fahren, Fussball spielen, Volleyball, Billiard.. Je nach dem wozu wir Lust hatten! Abends hat man oft DVD's mit Freunden geschaut, ist ins Kino gegangen oder zu einer Party.

Leider wurde es an den Wochenende auch mal schnell langweilig, das die meisten Schüler einen Job haben und dem am Wochenende, sowohl auch in der Woche nachgehen.