Kommentar

Fragen?

Erfahrungsberichte High School Kanada

Vorname:
Lara
Alter:
16
aus:
München (Neufahrn)
war:
2014 für ein Schuljahr in Edmonton, Alberta, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Victoria School of the Arts
Kontakt:
lara.zill@gmx.de
Homepage:
http://sweet-canada.tumblr.com/

Hier der Bericht von Lara:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

1. Sprache:

In Kanada gibt es ja zwei Landessprachen, Englisch und Französisch. Wo ich war, wurde Englisch gesprochen, doch fast alles war außerdem auf Französisch übersetzt (Durchsagen, Produktaufschriften, etc.)

2. die Mentalität der Kanadier:

Ich fand es sehr angenehm, wie freundlich und offen die Kanadier alle sind, das ist viel schöner als in Deutschland. :)

3. der Nationalstolz:

In Kanada wirkt es so, als würden die Kanadier ihr Land viel mehr lieben als wir Deutschen es tun. Überall sieht man Kanada-Flaggen oder Teile davon (z.B. auf den McDonalds-Zeichen ist ein rotes Ahornblatt zu sehen) und der Canada Day am 1. Juli wird richtig schön gefeiert, nicht nur so formell wie hier vielleicht unser Tag der Deutschen Einheit.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

WINTER!

Ohne zu übertreiben, mehr als die Hälfte meines Aufenthalts hatten wir Winter. Ich fand es toll, da ich den Schnee liebe, aber man sollte sich wirklich auf eine laaaange Kältezeit gefasst machen. Ich glaube, den ersten Schnee hatten wir im Oktober und den letzten im Mai.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Meine Schule und die allgemeine Freundlichkeit der Menschen. :) Außerdem, das permanente Englischsprechen und meine Gastfamilie.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Man kommt in die Schule, um 08:45 beginnt die erste Stunde, geht bis 10:08, dann 3 Minuten Zeit für einen kurzen Zwischenstopp beim Spind (wenn man möchte), und weiter zum nächsten Kurs, von 10:11 - 11:34. Bis 12:17 Mittagspause, dann 2 weitere Kurse bis dann um 15:06 die Schule aus ist. Es ist einfach, mit den Schülern in Kontakt zu kommen, vor allem aber, wenn sie wissen, dass man aus Deutschland ist, das finden die super interessant! Ansonsten ist eigentlich aber auch alles sehr offen, da es ja ein Kurssystem ist, und man mit so vielen verschiedenen Leuten zu tun hat, und es findet sich eigentlich in jedem Kurs jemand, mit dem man sich gut versteht.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt und eigentlich war nicht viel anders, außer, dass ich dort eben eine kleine Schwester hatte anstatt einen großen Bruder. Ich musste auch selbstständiger sein, da meine Gastmutter keine Zeit hatte, mich überall hinzufahren, aber das war eigentlich völlig in Ordnung so. Ansonsten keine großen Unterschiede.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Da ich immer bis nachmittags Unterricht hatte und dann nochmal eine Weile brauchte, um nach Hause zu kommen, blieb unter der Woche nicht viel Zeit. Ich hab also viel Zeit mit meiner Gastschwester verbracht und an den Wochenenden meine Freunde gesehen. Wir sind in die Mall gegangen, Schlittschuhlaufen, Bowlen, ins Kino oder einach mal einen ganz gemütlichen Nachmittag bei einer Freundin zuhause verbracht - ganz verschieden!