Kommentar

Fragen?

Erfahrungsberichte High School Kanada

Vorname:
Johanna
Alter:
16
aus:
Wien
war:
2016 für ein Trimester in Ottawa, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Lisgar C.I.

Hier der Bericht von Johanna:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

1. Das Essen, Kanada kann manchmal etwas, zuerst merkwürdig erscheinende Kreationen hervorbringen. Wer sonst würde Käse und Bratensoße auf Pommes oder Ahornsirup auf Lachsfilet essen?

Aber alle die gerne Neues ausprobieren sind einige Spezialitäten dabei...

2. Die Schule und School Spirit. In Kanada war mein Schulalltag mit Gegenständen wie Drama oder Outdoor-Ed immer sehr lustig und abwechslungsreich, auch gab es hier viel mehr School Spirit es gibt ein großes Sortiment an Schulpullis und bei Events wie #BOTG2k16 (Battle of the Grades) rasiert sich so manch einer für den Sieg alle Haare ab.

3. Die Einstellung der Leute. In Kanada ist es egal woher du kommst oder ob du gerade die neuste Mode trägst oder nicht. Leute lernen sich zuerst kennen und schließen keine Vorurteile. So ist es auch viel entspannter Freunde zu finden.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich hatte so viele tolle Erlebnisse die mir alle durch den Kopf gehen wenn ich an Kanada denke. Ich denke an all die Leute die ich kennen gelernt habe, meine Gastfamilie und natürlich auch meinen Gastkater. Meine Schule und den Blick von der McKanzie King Bridge über den Kanal auf Ottawa.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Alles :) Aber wenn ich entscheiden müsste würde ich sagen, so viele Leute kennengelernt zu haben und so viele unterschiedliche Dinge auszuprobieren.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

An einem typischen Schultag musste ich um 7 Uhr aufstehen. Ich habe in einem Vorort gelebt und hatte deshalb einen relativ weiten Schulweg, aber das war alles kein Problem da ich immer meine Gastschwester dabei hatte, so verging die Zeit sehr schnell.

Die erste Stunde oder "Period" startete dann um 8.50 und dauerte 75min. Ganz besonders, am Ende der 1 Stunde wurde die Nationalhymmne gespielt, also aufgestanden und Hand aufs Herz.

Am Vormittag hatte ich immer Science und Drama.

Mittagspause startete um 11.25 dann wurde das, in der Früh eingepackte Lunch zusammen mit Freunden im Art Room vertilgt.

Nachmittags hatte ich dann wieder 2 Periods: Personal Fitness und French.

Um drei ging es dann auch wieder nach Hause oder manchmal auch mit Freunden in die Stadt.

Es ist sehr leicht Leute kennen zu lernen, ein den Wahlkursen und auch Clubs konnte man Leute mit seinen Interessen treffen. Sonst rate ich einfach mit einem lächeln auf andere zuzugehen, Kanadier nehmen alle herzlich auf.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Für mich war sehr viel anders. Ich lebte in einem Vorort anstatt in der Stadt, hatte zwei Schwestern anstatt eines Bruders und ganz zu meinen Freuden einen sehr lieben Kater.

Aber wir unternahmen mindestens genauso viel, ich kochte jeden Abend mit meinem Gastvater und ging auf Schneeschuhwanderungen mit meiner Gastmutter.

Wir spielten viele Brettspiele und unterhielten uns jeden Tag beim Abendessen, so wie ich normalerweise bei uns in AUT.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich hatte manchmal Hausübungen die ich machen musste aber sonst unternahm ich viel mit Familie und Freunden oder erkundete Ottawa einfach alleine. So oder so es war immer was los und ich bin überglücklich alles erleben zu können.