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High School Schüleraustausch Montreal
  • kultivierte & bilinguale Großstadt, die zweitgrößte in Kanada
  • Schwerpunkt wählbar englisch- oder französischsprachig
ab 7.940 €

Montreal Schulbezirk

Montreal in Kanada ist nach Paris die größte französischsprachige Stadt der Welt. 65% der Einwohner sprechen Französisch (neben Englisch als zweiter Muttersprache). Und wie in Paris ist Montreal sehr stylisch - auf die coole nordamerikanische Art (vgl. dazu auch diese Reportage einer Austauschschülerin).

Der Schulbezirk Montreal ist besonders zu empfehlen, wenn du bilinguale Erfahrungen sammeln und sowohl Französisch als auch Englisch tranieren möchtest. Was die Schulen angeht, hast du die Wahl zwischen einer englisch- oder einer französischsprachigen Schule - bilingual sind die Gastfamilien, die fast alle sowohl Englisch als auch Französisch sprechen. 

Schulort
Montreal, Québec, Kanada
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
ja
Bilingual
Bilinguale Schule
Fremdsprachen
Englisch
Französisch
Spanisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
sportlich
musisch-künstlerisch
Wirtschaft
Größe
Ca. 500-2500
Unterbringung
Unterbringung in bilingualen Gastfamilien (Englisch/Französisch), Einzelzimmergarantie, Vollpension
Altersstufen
13 - 17 Jahre
Schuluniform
ja
An manchen Schulen wird Schuluniform getragen.
Website
www.seiq.com

Die Metropole Montreal zeichnet sich durch ihre franko- und anglokanadische Lebensart aus. Als zweitgrößte Stadt Kanadas und größte Stadt der Provinz Quebec unterscheidet sich Montreal von vielen anderen kanadischen Städten durch die große kulturelle Vielfalt.

Die Stadt verdankt ihren Namen dem Mont Royal, dem Wahrzeichen der Stadt. 

Die Schulen in Montreal

In Montreal kooperieren wir mit 15 englisch- und 11 französischsprachigen Schulen. Du kannst dir aussuchen, welche Sprache du möchtest, allerdings nicht eine ganz bestimmte Schule. In Montreal ist es so, dass unser Partner dich nach Maßgabe freier Plätze an einer englischen bzw. französischen Schule platziert.

Ein Bild davon, was für Schulen es sind, an denen unser Partner in Montreal platziert, kannst du dir mithilfe dieses Besuchsberichts in Montreal machen: Geschrieben wurde er von Karola, einer deiner Ansprechpartnerinnen bei GLS, nach ihrem letzten Besuch in Montreal.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Physik, Informatik, Biologie, Chemie, Astronomie
  • geisteswissenschaftlich
    Literatur, Geschichte, Sozialwissenschaft, Englisch, Französisch, Spanisch, Journalismus
  • Sport
    Basketball, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Fußball, Schwimmen, Skilanglauf, Football, Eishockey, Feldhockey, Ringen, Rugby, Fitness, Ski fahren, Snowboard fahren, Klettern
    Das Sportangebot ist saisonal bedingt.
  • musisch-künstlerisch
    Medienwissenschaft, Visuelle Kunst, Musik, Instrumentalmusik, Kunst, Theater, Jazz Band, Radio, Tanz, Film, TV-Produktion, Orchester
  • Wirtschaft
    Business Education, Informatik, Leadership

Außerschulische Aktivitäten

Diverse Clubs: Reiseclub, Schülerzeitung, Radio Club, Amnesty International, Grüne Gemeinschaft, Hip-Hop Club, Ski Club, Schach, Sprachen Clubs, Comic Club, Student TV, Jazz Band, Karneval Tanz, Mode Club, Bücherclub, Outdoor Education

Ausstattung

variiert von Schule zu Schule, u.a. Cafeteria, Bibliothek, Autowerkstatt, Computerraum, Kochstudio, etc.

Bemerkungen

Im Gegensatz zu den meisten Regionen in Kanada werden in Quebec das ganze Schuljahr über durchgehend 8-9 Fächer gelehrt. Unterrichtet wirst du auf jeden Fall in den Fächern Englisch, Französisch, Mathe, Geschichte, Sport und Ethik. Wer den naturwissenschaftlichen Zweig belegt, hat zusätzlich Physik und Chemie und kann noch eine weitere Option wählen. Wer den sozialwissenschaftlichen Zweig nimmt, kann sich u.a. aussuchen, ob er als Wahlfach Visual Arts oder Drama belegt.

Zielflughafen: Montréal Pierre Elliott Trudeau International

Preis Schuljahr
18.440 Euro

ohne Flug: 17.190 Euro

Preis Semester
11.240 Euro

ohne Flug: 9.990 Euro

Preis Trimester
7.940 Euro

ohne Flug: 6.690

nur zum Schuljahresbeginn, ab September

Zusatzkosten
  • Vor Ort muss eine einmalige Extragebühr (die sog. "school activity fee") in Höhe von ca. 300-500 CAD an der jeweiligen Schule entrichtet werden.
  • Für alle Schüler, die am IB Programm teilnehmen möchten, entsteht eine zusätzliche Schulgebühr von 350 Euro.
  • ggf. Kosten für die Schuluniform an; diese ist jedoch nicht an allen Schulen Pflicht.
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug mit GLS Betreuer direkt zu Schulbeginn im SEP und im FEB auf der Strecke Frankfurt - Vancouver. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands sind inkludiert (andere Zubringer auf Anfrage). Flüge nach Ottawa, Toronto, Montreal und St. John´s sowie Flüge zu anderen Terminen werden, wann immer möglich, als unbegleitete Gruppenflüge mit anderen Austauschschülern durchgeführt - mehr dazu). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulbesuch in Kanada wie gebucht
  • Kanadische Pflichtkrankenversicherung
  • Gastfamilienunterbringung im Einzelzimmer mit Vollverpflegung bzw. Internat, Mehrbettzimmer und Vollverpflegung
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in Kanada
  • Nachweis über den Schulaufenthalt in Kanada
  • Unterstützung bei der Visumsbeantragung durch externen Visa-Experten (Visumsgebühren nicht inkl., zzt. 150 CAD, ca. 100 €)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler: unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Kanada gehen

Zusätzlich buchbar

Schulort
Montreal, Québec, Kanada
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
ja
Bilingual
Bilinguale Schule
Fremdsprachen
Englisch
Französisch
Spanisch
Fachbereiche
mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
sportlich
musisch-künstlerisch
Wirtschaft
Größe
Ca. 500-2500
Unterbringung
Unterbringung in bilingualen Gastfamilien (Englisch/Französisch), Einzelzimmergarantie, Vollpension
Altersstufen
13 - 17 Jahre
Schuluniform
ja
An manchen Schulen wird Schuluniform getragen.
Website
www.seiq.com

Die Metropole Montreal zeichnet sich durch ihre franko- und anglokanadische Lebensart aus. Als zweitgrößte Stadt Kanadas und größte Stadt der Provinz Quebec unterscheidet sich Montreal von vielen anderen kanadischen Städten durch die große kulturelle Vielfalt.

Die Stadt verdankt ihren Namen dem Mont Royal, dem Wahrzeichen der Stadt. 

Die Schulen in Montreal

In Montreal kooperieren wir mit 15 englisch- und 11 französischsprachigen Schulen. Du kannst dir aussuchen, welche Sprache du möchtest, allerdings nicht eine ganz bestimmte Schule. In Montreal ist es so, dass unser Partner dich nach Maßgabe freier Plätze an einer englischen bzw. französischen Schule platziert.

Ein Bild davon, was für Schulen es sind, an denen unser Partner in Montreal platziert, kannst du dir mithilfe dieses Besuchsberichts in Montreal machen: Geschrieben wurde er von Karola, einer deiner Ansprechpartnerinnen bei GLS, nach ihrem letzten Besuch in Montreal.

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Physik, Informatik, Biologie, Chemie, Astronomie
  • geisteswissenschaftlich
    Literatur, Geschichte, Sozialwissenschaft, Englisch, Französisch, Spanisch, Journalismus
  • Sport
    Basketball, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Fußball, Schwimmen, Skilanglauf, Football, Eishockey, Feldhockey, Ringen, Rugby, Fitness, Ski fahren, Snowboard fahren, Klettern
    Das Sportangebot ist saisonal bedingt.
  • musisch-künstlerisch
    Medienwissenschaft, Visuelle Kunst, Musik, Instrumentalmusik, Kunst, Theater, Jazz Band, Radio, Tanz, Film, TV-Produktion, Orchester
  • Wirtschaft
    Business Education, Informatik, Leadership

Außerschulische Aktivitäten

Diverse Clubs: Reiseclub, Schülerzeitung, Radio Club, Amnesty International, Grüne Gemeinschaft, Hip-Hop Club, Ski Club, Schach, Sprachen Clubs, Comic Club, Student TV, Jazz Band, Karneval Tanz, Mode Club, Bücherclub, Outdoor Education

Ausstattung

variiert von Schule zu Schule, u.a. Cafeteria, Bibliothek, Autowerkstatt, Computerraum, Kochstudio, etc.

Bemerkungen

Im Gegensatz zu den meisten Regionen in Kanada werden in Quebec das ganze Schuljahr über durchgehend 8-9 Fächer gelehrt. Unterrichtet wirst du auf jeden Fall in den Fächern Englisch, Französisch, Mathe, Geschichte, Sport und Ethik. Wer den naturwissenschaftlichen Zweig belegt, hat zusätzlich Physik und Chemie und kann noch eine weitere Option wählen. Wer den sozialwissenschaftlichen Zweig nimmt, kann sich u.a. aussuchen, ob er als Wahlfach Visual Arts oder Drama belegt.

Zielflughafen: Montréal Pierre Elliott Trudeau International

Kira aus Zürich

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen deinem Gastland Kanada und deinem Heimatland?

Ich hatte viel mehr Freiheit. Obwohl die Schule auf Französisch war, fand ich sie viel weniger anstrengend als zu Hause und ich musste so gut wie nie zu Hause arbeiten. Meine neue Freiheit habe ich richtig ausgenutzt und ich bin viel ausgegangen und habe mich mit Freundinnen getroffen.

Ein weiterer Unterschied war, dass meine Freundinnen alle schon neben der Schule gearbeitet haben und daher limitiert Zeit für mich hatten. In Kanada ist es üblich, dass man mit 14 Jahren schon einen kleinen Job hat. Ich durfte als Austauschschülerin jedoch nicht arbeiten.

Anders als in der Schweiz war das öffentliche Verkehrssystem ausserhalb der Stadt nicht sehr entwickelt und das Bussystem war nicht sehr zuverlässig, sodass man meistens nicht ohne Auto auskommen konnte.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Schulaufenthalt in Montreal denkst?

An meine "Gastschwester" Lara. Sie war nicht meine echte Gastschwester, sondern auch eine Austauschschülerin aus Brasilien, die mit mir in der selben Familie gewohnt hat. Ich habe mit ihr fast alles unternommen und sie ist wie eine echte Schwester für mich. Wir sind zusammen nach New York, Ottawa, Kingston, Hamilton, Toronto und Niagara gefahren und haben viel erlebt.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Freiheit, die mir meine Gastmutter überlassen hat. Ich durfte problemlos bis Mitternacht in Montréal bleiben, solange sie wusste wo ich bin. Ich war sehr eigenständig und habe meine Freizeit sehr genossen. Meine Gastmutter hat mir nie etwas verboten und ich bin mit Lara oft ein wenig herumgereist und wir haben zusammen benachbarte Städte entdeckt.

Wie sieht ein typischer Schultag in Montreal aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich bin morgens um sieben aufgestanden, im Winter schon um halb sieben, da ich den Schulbus nehmen musste. Als es wärmer wurde, konnte ich mit dem Fahrrad in die Schule fahren. Ich war die, die bei uns im Haus am frühsten aufstehen musste, aber meine Gastmutter ist immer mit mir aufgestanden.

Wir hatten täglich vier Fächer, je 75 Minuten. Nach zwei Stunden hatten wir eine Mittagspause. Ich musste mich daran gewöhnen schon früh zu essen, da die Pause von 10.50 Uhr bis 11.55 Uhr ging.

Um 14.40 Uhr war die letzte Stunde vorbei und ich bin jeden Tag mit dem Fahrrad ins Training gefahren. Ich bin Leistungssportlerin im Eiskunstlaufen konnte in Kanada auch weitertrainierten.

Meistens bin ich um sechs nach Hause gekommen und habe beim Tischdecken geholfen. Anschliessend hat die ganze Familie zusammen gegessen und wir haben alle abgewaschen. Falls ich Hausaufgaben hatte habe ich sie danach erledigt und bin ins Bett gegangen.

Leben in einer kanadischen Gastfamilie: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine echte Gastschwester, die noch im Haus gewohnt hat, war schon älter als ich und hat studiert. Ihr Bruder war schon ausgezogen. Da die Kinder schon erwachsen waren, hat meine Gastfamilie wenig zusammen unternommen. Dafür haben Lara und ich viel gemeinsam gemacht.

Wir waren manchmal bei anderen Familienmitgliedern zu Besuch und haben zusammen grilliert

Wie hast du die außerschulische Zeit in Montreal verbracht?

Nach der Schule habe ich täglich ein paar Stunden in der Eishalle verbracht. Am Wochenende habe ich aber nie trainiert und immer etwas mit Freundinnen unternommen. Ich war selten zu Hause. Oft sind Lara und ich in Montréal herumspaziert und wenn wir mal ein verlängertes Wochenende hatten, haben wir uns ein Busticket gekauft und sind zusammen in eine neue Stadt gefahren.

Ich habe mich viel bei Freundinnen getroffen oder wir sind zusammen in die Stadt gefahren. In Montreal ist immer etwas los, von Openair Konzerten zu Strassenkünstlern und Strassenverläufen.

Es kam öfter vor, dass ich vom Samstagmorgen bis Sonntagabend nicht zu Hause war, was überhaupt nicht an meiner Gastfamilie, die ich super fand, lag. Meine Gastmutter war sogar besorgt, dass ich mich zu sehr erschöpfe, aber ich wollte so viel wie möglich von meinem Auslandaufenthalt profitieren.

 

 

Jessica aus Ostseebad Rerik

jes98@gmx.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

1. Die Sprache natürlich, aber die anfänglichen Schwierigkeiten waren bereits schon nach wenigen Wochen beinahe ganz weg bzw. vergessen, denn ich war jeden Tag 24 Stunden von englisch und französisch sprechenden Menschen umgeben.

2. Die Lage, denn in Kanada lebte ich in einem kleinen Viertel von dem aus ich in weniger als 30 Minuten in Zentrum von Montreal war. Die riesigen Wolkenkratzer ließen mich jedesmal unglaublich winzig erscheinen und das obwohl ich schon 1,85 Meter groß bin. In meinem Heimatland sind ausschließlich Felder und Wälder um unser Haus herum und es dauert mindestens eine Stunde, um in die nächst größte Stadt zu gelangen.

3. Die extreme Offenherzigkeit von Jedem, den ich während meines Aufenthalts traf. Besonder bleibt mir da im Gedächtnis mein erster Schultag, an dem ich zum ersten Mal allein mich zurechtfinden musste und falsch bzw. nicht ausstieg als ich den Bus nahm, wo ich eigentlich hätte es tun müssen. Jedenfalls landete ich auf direktem Wege in Zentrum Montreals. Glücklicherweise half mir der Busfahrer und ich erhielt auf dem Weg dorthin eine private Führung von den Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbei fuhren. Da ich am ersten Tag noch niemanden kannte, war ich sehr erleichter als ich nur 15 Minuten zu spät in der Schule ankam. Ich konnte dem freundlichen Busfahrer nicht genug danken und werde diesen Tag niemals vergessen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke dann an eine einmalige und unvergessliche Zeit, in der ich viel Spaß hatte und sehr viel an Erfahrungen für mein Leben gewonnen habe.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Der stetige Kontakt zu meinem Betreuer in Kanada und der zu meiner Betreuerin hier in Deutschland. Beide konnten mir immer weiterhelfen, wenn ich Fragen zu diversen Themen hatte.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich stand ca. 7 Uhr auf, frühstückte ausreichend mit meiner Gast-Oma und ging zur Bushaltestelle. Auf dem Weg dorthin traf ich 2 Klassenkameraden (Amanda und Sabrina), mit denen ich viel Zeit verbrachte. Sie waren sehr aufgeschlossen und gemeinsam mit ihnen hatte ich verschiedene Kurse. Beispielsweise ging ich mit Amanda zur ersten Doppelstunde zum Englischunterricht, danach zu Mathe und Physik. Zwischendurch waren kleine Pausen und in der Mittagspause nach der sechsten Stunde kauften wir uns etwas in der Schulkantine und aßen zusammen in der Aula. Zum Schluss hatten wir noch Geschichte, wo meistens die deutschen Austauschschüler von Deutschland, Merkel und der DDR/BRD erzählen durften. Einmal hörten wir sogar das Lied "99 Luftballons" von Lena auf Deutsch, wo wir danach den Inhalt unseren Mitschülern und unserem faszinierten Lehrer übersetzten. Nach Geschichte nahm ich den Bus zurück nach Hause ca. 15.30 Uhr und erledigte einige kleine Hausaufgaben.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Das Leben in der Gastfamilie war zu beginn eindeutig eine Umstellung für mich. Ich denke, dass der Tagesablauf ganz anders war als zu Hause in Deutschland. Bereits sehr früh war meine gesamte Gastfamilie außer Haus tätig bzw. arbeiten. Nur meine Gast-Oma und ich sahen uns morgens. Selbst nach der Schule war ich wieder die Erste, die zurück war. Die Anderen kamen in der Woche ca. 18 Uhr nach Hause. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass meine Gastfamilie ursprünglich aus Italien kam und somit gab es jeden Sonntag Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag. Das gesamte Essen wurde frisch und eigenständig zubereitet und schmeckte jedesmal himmlisch.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe in meiner Freizeit Basketball mit Schulfreunden gespielt und bin fast jeden Tag im Sommer mit meinen Freunden nach dem Unterricht in den Freizeitpark "La Ronde" gegangen. Dieser Park hat sehr viele verschiedene Attraktionen zu bieten, die meine Freunde und mich weiter zusammen gebracht haben. Wir hatten dort sehr viel Spaß.

Außerdem nutzte ich oft die Gelegenheit die Stadt Montreal unsicher zu machen und meine Gast-Mutter in ihrem unfassbar genialen eigenen Teeladen zu besuchen und ihre über 300 verschiedenen Teesorten und nochmal doppelt so viele Zubereitungsmöglichkeiten zu probieren. Gerade im Winter war dies eine einwandfreie, sehr beliebte und herzerwärmende Tätigkeit, die ich sehr vermisse und niemals vergessen werde.

 

 

Christopher aus Krefeld

Reibetanz.c@gmail.com

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

1) Die Schule. Spinde, Lunch-Break oder "le dîner", gelbe Schulbusse. Einfach alles ist so, wie man es sich aus dem Highschool Film vorstellt. Manchmal wirkt es schon fast unwirklich aber es ist so.

2) Die Freiheiten. Als Austauschschüler hat man weniger Freiheiten, als das bei uns in Europa der Fall ist. Ganz interessant zu sehen, was Vor- und Nachteile sind. Meine Gasteltern waren in der Hinsicht gelassen, aber oftmals dürfen Mädels nicht bei Dunkelheit Bus fahren o. Ä.

3) Die Sprache. Klar. Das gehört dazu. Aber in Québec war das noch mal anders als man es aus Frankreich gewohnt ist ! Es wird irgendwie alles schneller und flapsiger ausgesprochen, um es nett auszudrücken sage ich mal: Die Québécois verbinden mit ihrer Sprache nicht diesen gewissen "Stolz", den manch einer aus Frankreich gewohnt ist...

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die tollen Erfahrungen, seien es meine Freunde aus der Schule oder meine Gang, meine Gastfamilie, die coole Stadt Montreal mit all ihren Facetten, die Ausflüge in den Norden und das Ski fahren, das Kanu fahren in Laval oder einfach nur mein Zimmer, mein Schulbus und die Shopping mall in meinem Vorort !

Was hat dir besonders gut gefallen?

Einfach mal rauszukommen aus dem Alltag, nebenbei eine neue Sprache zu lernen und jeden Tag neue Leute kennenzulernen. Das Großstadtleben mit all seinen Angeboten und Aktivitäten. Der Indian Summer und der kanadische Schulalltag. Zu lernen, dass mein Alltag hier in Deutschland nicht selbstverständlich und ohne Alternative ist. Freiheit.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ja, die Leute sind alle offen und freuen sich, neue Leute kennenzulernen. An meiner Schule sind alle auf mich gestürzt und haben mich ausgefragt.

Ansonsten :

Gelber Schulbus hin, morgens um 7:45 fängt der Unterricht an(früh!). 4 Unterrichtsstunden pro Tag mit 1h mittags Pause nach der 3. Man lässt seine Tasche im casier - locker und nimmt nur den entsprechenden Ordner mit. Mittags spielt man Football oder man geht essen, man kann sich mit seiner Flamme treffen oder zB in den Chor gehen. Um 14:20 geht's dann zurück.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Dass man sich nicht zusammen zum essen hinsetzte.

Dass man einen Großeinkauf pro Woche macht und dann die Sachen in Riesen Portionen da sind und manchmal schlecht werden.

Dass man extrem viel Freiheit hat.

Dass man ständig voneinander lernt

Dass es NIE Streit gibt...:)

Dass es komplett anderes essen gab.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich war schwimmen, 4 mal pro Woche. Das hat mir einen körperlichen Ausgleich gegeben, mich fit gehalten gegen die Auslandspfunde und ich habe dadurch auch noch neue Leute kennengelernt. Des weiteren habe ich ein mal pro Woche Klavier gespielt. Ansonsten war ich vor allem zum Ende hin oft mit den anderen chillen oder shoppen oder was auch immer, zum Beispiel Kanu fahren oder Eis essen.

 

Preis Schuljahr
18.440 Euro

ohne Flug: 17.190 Euro

Preis Semester
11.240 Euro

ohne Flug: 9.990 Euro

Preis Trimester
7.940 Euro

ohne Flug: 6.690

nur zum Schuljahresbeginn, ab September

Zusatzkosten
  • Vor Ort muss eine einmalige Extragebühr (die sog. "school activity fee") in Höhe von ca. 300-500 CAD an der jeweiligen Schule entrichtet werden.
  • Für alle Schüler, die am IB Programm teilnehmen möchten, entsteht eine zusätzliche Schulgebühr von 350 Euro.
  • ggf. Kosten für die Schuluniform an; diese ist jedoch nicht an allen Schulen Pflicht.
GLS Leistungen
  • Bei Buchung mit Flug: Gruppenflug mit GLS Betreuer direkt zu Schulbeginn im SEP und im FEB auf der Strecke Frankfurt - Vancouver. Zubringerflüge innerhalb Deutschlands sind inkludiert (andere Zubringer auf Anfrage). Flüge nach Ottawa, Toronto, Montreal und St. John´s sowie Flüge zu anderen Terminen werden, wann immer möglich, als unbegleitete Gruppenflüge mit anderen Austauschschülern durchgeführt - mehr dazu). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulbesuch in Kanada wie gebucht
  • Kanadische Pflichtkrankenversicherung
  • Gastfamilienunterbringung im Einzelzimmer mit Vollverpflegung bzw. Internat, Mehrbettzimmer und Vollverpflegung
  • Betreuung während des Schulaufenthalts in Kanada
  • Nachweis über den Schulaufenthalt in Kanada
  • Unterstützung bei der Visumsbeantragung durch externen Visa-Experten (Visumsgebühren nicht inkl., zzt. 150 CAD, ca. 100 €)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler: unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Kanada gehen

Zusätzlich buchbar